„Die meisten Spielplätze haben noch immer das Strickmuster der 60er-Jahre.“ Roswitha Huber, Tutzing

Spielen und Trimmen für mehrere Generationen

Tutzing - Jung und Alt auf einer Schaukel - ein Spielplatz für mehrere Generationen. Das ist nicht neu, aber im Fünfseenland noch nicht angekommen. Roswitha Huber aus Tutzing will das ändern.

„Warum“, fragt Roswitha Huber, „soll eine Oma, wenn ihre Enkel spielen, immer nur danebensitzen und stricken?“ Spielplätze für Jung und Alt sind deshalb ihrer Meinung nach ideal - „Zusammenspielplätze“ im besten Sinn des Wortes.

Nach Hubers Vorstellungen sollen rund um den Starnberger See bestehende Spielplätze um Geräte für alle Generationen erweitert werden. Es geht also nicht um neue Spielplätze. Anfangen will die Tutzingerin damit in ihrer Heimatgemeinde. Dort ist das „Pilotprojekt“ schon auf gutem Weg: Der Spielplatz im Kustermannpark soll entsprechend ergänzt werden. Der Bauausschuss des Gemeinderats hat seine Genehmigung bereits gegen wenige Stimmen erteilt.

Die Initiatorin gibt sich überzeugt, dass die neuen Spielanlagen, ein Kombigerät und eine Schaukel, nach den Sommerferien in Betrieb genommen werden können. Die Kosten von etwa 10 000 bis 15 000 Euro hofft sie über Spenden finanzieren zu können: „Die Gemeinden möchte ich von diesen Kosten freihalten.“ Sie müssten lediglich die Erlaubnis erteilen. Von Vorteil sei es, wenn die kommunalen Bauhöfe die Geräte aufbauten. In Tutzing sei dies bereits abgesprochen.

Kontakte mit anderen Kommunen rund um den Starnberger See hat Roswitha Huber schon aufgenommen, wie sie berichtet. In etlichen Gemeinden und Ortsteilen kann sie sich solche Mehrgenerationen-Spielplätze gut vorstellen

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