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Vorbereitet für die Stadtratswahl: Die WPS hat am Freitagabend ihre Liste aufgestellt.

Sechs Neue bei WPS

Starnberg - Eine Reihe neuer Kandidaten hat die WPS auf ihrer Liste für die Stadtratswahl am 19. April in Starnberg. Ziel ist eine stabile Mehrheit.

Die 226 Mitglieder zählende Wählergemeinschaft Pro Starnberg (WPS) ist auf die Neuwahl des Stadtrates am 19. April vorbereitet. Freitagabend hat sie ihre Bewerberliste aufgestellt. Die ist am Erfolg der Kandidaten bei der für ungültig erklärten Wahl vom 16. März 2014 orientiert.

Nicht wieder antreten werden Willi Illguth und Dr. Gunhild Kilian-Kornell, die im vergangenen Jahr auf Grund ihres guten Wahlergebnisses in den Stadtrat hätten einziehen können, dies dann aber abgelehnt hatten. Illguth zog es vor, Seniorenbeirat zu bleiben. Wer als solcher gewählt wurde, kann nicht gleichzeitig Stadtrat sein. Kilian-Kornell lehnte aus beruflichen Gründen ab. Ebenfalls nicht mehr dabei ist Dr. Klaus Rieskamp, der sich von der WPS getrennt hat und zur Bürgerliste gewechselt ist. Weil Helmut Kröninger, Klaus-Peter Stohl und Prof. Reinhard Schreiber ebenfalls nicht nochmals kandidieren, gibt es auf der Bewerberliste neue Namen: Paul Puppe, ehemals Inhaber der Bahnhofsbuchhandlung am See, Michael Ganslmeier, dessen Haus für den Bau des B2-Tunnels enteignet werden soll, der Arzt Dr. Michael Fichtel, Mara Mooser, Peter von Krempelhuber, Bertil Rimmele sowie Nortrud von Redwitz.

Letztgenannte ist als Ersatzkandidatin benannt, was Prof. Helmut Bomhard in der Versammlung zu ändern beantragte. Seiner Meinung nach sollte ein so bekannter Name viele Stimmen bringen. Illguth warnte jedoch: „Eine bessere Platzierung für Frau von Redwitz könnte der WPS so ausgelegt werden, dass sie sich auf die ortsnahe Umfahrungsstraße nach den Plänen OPLA/von Redwitz festgelegt hat.“ Von Redwitz war Ideengeberin für diese Variante. Sich nicht auf eine Trasse festnageln zu lassen, sei aber doch gerade beschlossen worden, mahnte Illguth. Die Entscheidung fiel in geheimer Abstimmung: Mit 16:24 Stimmen wurde eine Änderung der Liste abgelehnt. Die Kandidatenliste wurde dann von den anwesenden 42 Stimmberechtigten gebilligt.

Dr. Albert Schulz fragte zum Abschluss mit ironischem Unterton: „Sollten wir in Starnberg diesmal nicht internationale Wahlbeobachter einsetzen?“ WPS-Chef Prof. Günther Picker warb jedoch dafür, unter all die Schuldzuweisungen für die gescheiterte Stadtratswahl einen Schlussstrich zu ziehen. „Wir wollen einen Neuanfang und Bürgermeisterin Eva John eine stabile Stadtratsmehrheit beschaffen. Das ist unser Ziel.“ Die WPS, die bei der Neuwahl „Liste 4“ sein werde, lege demnächst die Strategie fest. Picker: „Wir haben gelernt, dass die Leute individuell angesprochen werden wollen.“

Die WPS-Liste:

1. Günther Picker

2. Markus Mooser

3. Angelika Kammerl

4. Maximilian Ardelt

5. Georg Stahl

6. Klaus Huber

7. Sieglinde Loesti

8. Marion Eisenberger

9. Klaus Ferstl

10. Paul Puppe

11. Franz Kindlein

12. Maria Leuschner

13. Carola Rieskamp-Schmid

14. Helmut Hebeisen

15. Irmgard Freitag

16. Johannes Glogger

17. Yanmei Wang

18. Hans-Jochen Diesfeld

19. Helmut Bomhard

20. Hanne Steimle-Gornig

21. Gunar Ehrhardt

22. Margrit Remke

23. Michael Ganslmeier

24. Elisabeth Wörsching

25. Michael Fichtel

26. Jürgen Komogowski

27. Mara Mooser

28. Peter von Krempelhuber

29. Bertil Rimmele

30. Ursula Matheisen

Ersatzkandidaten: Carl Peter Altwickler, Albert Schulz, Nortrud von Redwitz

 

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