Eisbahn ohne Eis: Die Bahn aus Neuburg an der Donau – im Bild beim dortigen Weihnachtsmarkt – bietet zehn Tage lang auf dem Kirchplatz Kufenspaß – und das unabhängig von der Außentemperatur. Foto: FKN

Starnberg auf dem Eis

Starnberg - Kaum ist Weihnachten traditionsgemäß am Dreikönigstag vorbei, beginnt auf dem Starnberger Kirchplatz der Winter: Der Aufbau für den ersten Eiszauber hat bereits begonnen - ab Freitag wagt sich Starnberg aufs Eis, das keines ist..

Zunächst muss ein Bierzeltboden auf dem Kirchplatz verlegt werden. Die Eisbahn aus Neuburg an der Donau mit einer Größe von 15 mal 20 Meter - etwas größer als ein Tennisplatz - muss eben stehen, der Platz jedoch hat ein Gefälle. Eisbahn ist eigentlich ein irreführender Begriff, denn gekühlt wird nichts: Die Bahn besteht aus Platten, die mit einem speziellen Kunststoff überzogen werden. Auf dem kann man, erklärt Werkmeister, Schlittschuh laufen wie auf Eis. Voraussetzung: Die Kufen sind gut geschliffen. Jeder kann mit eigenen Schlittschuhen kommen, aber auch welche für einmalig 3 Euro ausleihen. Schleifen vor Ort ist ebenfalls möglich (3 Euro). Zum Schutz sollte jeder „Eis“-Läufer Handschuhe tragen. Der Eintritt auf die Bahn kostet 1,50 Euro - wenn der Andrang zu groß wird, kann es zu kurzzeitigen Einlasssperren kommen. Die Eisbahn wird in der Platzmitte direkt an der Wittelsbacherstraße aufgebaut. Die Nutzbarkeit der Bahn ist vom Wetter völlig unabhängig.

Drei Tipis - große Zelte - dienen als Aufwärmbereich. Zwei sind immer offen, das dritte kann für geschlossene Veranstaltungen reserviert werden. Drumherum gibt es sechs Stände von Gastronomen. Finanziert wird der Eiszauber unter anderem durch eine Handvoll Unternehmen, die Bandenwerbung machen, Zuschüsse der Stadt und der Kreissparkasse.

Zum Programm am ersten Wochenende gehören neben der Eröffnung am Freitag, 11. Januar, 19 Uhr, ein Eishockey-Event mit den Geronimo-Stars von markus Nirschl am Samstag von 13.30 bis 16 Uhr. Dann gibt es ehemalige Nationalspieler und andere Eishockey-Könner live zu erleben. Man kann auch einmal selbst zum Schläger greifen. Am Sonntag, 13. Januar, sind die Germering Wanderers zu Gast.

Die Bahn ist ab Freitag jeden Tag von 11 bis 22 Uhr geöffnet. Die ersten zwei Stunden gehören den Schulen - und es ist kein Termin mehr frei.

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