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Teil des Klimapaktes: Starnbergs SPD möchte E-Mobilität mit einem Förderprogramm unterstützen - und damit eine Vorreiterrolle übernehmen.

Energiewende

Genossen wollen E-Mobilität fördern

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Starnberg - Die Stadt Starnberg soll Vorreiter bei der Energiewende sein. Daher möchte die SPD den nächsten Schritt gehen.

Weil Starnberg einerseits in erheblichem Umfang durch Luftschadstoffe und Straßenlärm belastet sei, beantragt die SPD-Stadtratsfraktion, ein Förderprogramm „Starnberg e-mobil“ einzuführen – und zwar in Ergänzung zum kommunalen Förderprogramm für Energiesparmaßnahmen. Als Vorbild gelte dabei die Stadt München, so der Antrag. 

Die Idee: Gemeinnützige Organisationen, Gewerbetreibende und Freiberufler, die ihren Sitz in Starnberg haben, können künftig beim Kauf eines neuen vierrädrigen Elektroautos einen Zuschuss in Höhe von 4000 Euro erhalten. „Der Kauf von zwei- und dreirädrigen E-Fahrzeugen wird mit 25 Prozent der Nettokosten, höchstens mit 500 Euro pro Pedelec bzw. Elektroroller und höchstens mit 1000 Euro pro Lastenpedelec bezuschusst“, heißt es im Antrag der SPD. Außerdem heißt es in dem Papier, dass Privathaushalte und Gewerbetreibende bei der Installation einer Ladestation einen Zuschuss bekommen können – und zwar in Höhe von 20 Prozent der Nettokosten, höchstens jedoch 1500 Euro. 

„Aus unserer Sicht handelt es sich um eine geeignete Maßnahme für den Klimapakt im Landkreis Starnberg“, so SPD-Fraktionsvorsitzende Christiane Falk. Der Klimapakt hat folgendes Ziel: Die teilnehmenden Kommunen erklären sich bereit, in den Jahren 2016, 2017 und 2018 jeweils mindestens drei Maßnahmen umzusetzen. Dabei geht es um kleine Hausaufgaben, die zu stemmen sind. Dazu sollen Gesellschaften, Unternehmen, Verbände, Kirchen und andere Institutionen zum Beitritt motiviert werden. 

Genau darauf zielt der SPD-Antrag ab. Falk: „Mittel in Höhe von 30 000 Euro sind in den Haushalt einzustellen. Um Beratung und Beschlussfassung wird gebeten.“ Der Stadtrat hat das letzte Wort.

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