Im Mausoleum in Söcking hat Ruth Gräfin Almeida ihre letzte Ruhe gefunden. Kaplan Jojo hat die Beisetzungsfeierlichkeiten geleitet. Foto: Jaksch

Abschied von einer großen Frau der Tat

Starnberg - Sie war in Starnberg beliebt und hoch geachtet. Die mit der Goldenen Bürgermedaille ausgezeichnete Ruth Gräfin Almeida hat in der Familiengruft im Söckinger Mausoleum ihre letzte Ruhe gefunden.

Für Kaplan Jojo kannte die Nächstenliebe von Ruth Gräfin Almeida keine Grenzen. Dass Gräfin Almeida ein besonderer Mensch war, zeigte das Aufgebot an Trauernden beim Requiem in der Pfarrkirche St. Ulrich - jeder Platz war besetzt.

In seiner Trauerrede ging Kaplan Jojo auf den Lebensweg der Gräfin ein: Geboren wurde sie am 21. April 1921 in Essen. Nach einem Hochschulstudium in Wien heiratete die Dipolmkauffrau den Grafen Paul von Almeida. Ihr wurden drei Kinder geschenkt. Nach dem Tod ihres ersten Mannes zog es Ruth Gräfin Almeida nach Salzburg. In zweiter Ehe heiratete sie schließlich den Cousin ihres Mannes, Hieronymus Graf Almeida und zog nach Starnberg.

„44 Jahre lebte die Gräfin hier“, sagt Kaplan Jojo. Sie sei ein ausgesprochener Familienmensch gewesen. Aber auch ihr soziales Wirken sei sehr ausgeprägt gewesen. Almeida war unter anderem Vorsitzende der Ambulanten Krankenpflege und Gründungsmitglied des Caritasverbandes Starnberg.

Bilder der Beisetzung von Ruth Gräfin Almeida

Bilder der Beisetzung von Ruth Gräfin Almeida

„Sie war eine Frau der Tat“, versicherte ihr Enkel Dr. Fabian Waechter, „Nichtstun hielt sie für die größte Sünde.“ Ihr soziales Engagement werde nachwirken. „Wir sollten nicht traurig sein, denn sie hatte ein unendlich gesegnetes Leben führen dürfen“, sagte Waechter.

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