So sieht’s aus: Entlang der Wittelsbacherstraße wurde wieder die 15 mal 20 Meter große Eisfläche aufgebaut. Dahinter an der Kirche befinden sich der Eingangs- und der Gastronomiebereich. Fotos: jaksch

Starnberg eröffnet den Eiszauber

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Starnberg - Am Freitagabend um 18.30 Uhr ist es soweit: Dann wird der 4. Starnberger Eiszauber auf dem Kirchplatz eröffnet.

Diesmal wird sich nicht Bürgermeisterin Eva John aufs Glatteis wagen, sondern ihr Stellvertreter Dr. Klaus Rieskamp. „Ich habe Schlittschuhe, muss sie aber erst noch entrosten“, sagte der Vize bei der Pressekonferenz gestern Nachmittag auf der 300 m² großen Fläche, die von „Eis-Meister“ und Organisationschef Markus Nirschl bestens präpariert wird. „Mir ist wichtig, dass die Leute hier bei uns Spaß haben“, sagt Nirschl.

Rund 100 Paar Schlittschuhe (Leihgebühr 4 Euro) liegen im Eingangs- und Kassenbereich direkt vor der Kirche bereit, und Stadtförderin Sarah Buckel freut sich auf ein buntes Programm: „Es ist für jeden was dabei, für die Jungen und Alten, für Anfänger und Könner.“ Der Unterschied zu den vergangenen Jahren: Diesmal dauert der Zauber drei statt zwei Wochen (8. bis 31. Januar), daher verspreche man sich auch mehr Einnahmen als in den Vorjahren.

Die Bahn ist täglich von 10 bis 21.30 Uhr geöffnet. Schulklassen kommen meist vormittags zum Zug. Dienstag- und Donnerstagnachmittag zeigen Eislauf-Coaches Anfängern erste Schritte, Tricks und geben Tipps. Zu den Highlights zählen in diesem Jahr die Trachteneiskunstlaufshow am Sonntag, 10. Januar (14 bis 14.30 Uhr), der Besuch der oberbayerischen Prinzenpaare am Donnerstag, 21. Januar (ab 19 Uhr), die Nepomuk-Eisparty am Freitag, 22. Januar (19 bis 21.30 Uhr) sowie die Starnberger Stadtmeisterschaft im Eisstockschießen am 31. Januar (10 bis 14 Uhr).

Beim Gastro-Konzept haben sich die Veranstalter dazu entschieden, nur einem Anbieter zu vertrauen. So kümmern sich heuer ausschließlich die Schützen der Freien Turnerschaft Starnberg um das leibliche Wohl der Gäste - in einem beheizten Zelt und an einer in Eigenleistung gebauten Holzbar. In einem der Zelte sorgt die Band Frequent Flyer für Stimmung, moderiert wird die Eröffnungsshow wie in den vergangenen Jahren von Thorsten Castle. Ebenfalls neu ist der ökumenische Kindergottesdienst am Sonntag, 24. Januar, ab 10 Uhr, zu dem der Pfarrer auf Schlittschuhen unterwegs sein wird.

Und auch Eis-Meister Markus Nirschl wird den Freunden der schnellsten Mannschaftssportart der Welt wieder Stars servieren. Am Sonntag, 17. Januar, drehen von 17 bis 18 Uhr Eishockeyprofis ihre Runden. Wer diesmal dabei sein wird, wollte Nirschl noch nicht verraten. Nur so viel: Es könnte durchaus sein, dass wieder der ein oder andere Ex-Nationalspieler oder sogar Ex-NHL-Profi dabei sein wird. So ist für jeden etwas dabei, und auch Rieskamp freut sich - auch wenn er etwas aus der Übung ist.

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