Fast 1500 Schulanfänger.
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Fast 1500 Schulanfänger.

Schulamt veröffentlicht Bericht zum Schuljahresbeginn in Grund- und Mittelschulen

1484 Abc-Schützen starten ins Schulleben

  • Laura Forster
    VonLaura Forster
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Ein neues Schuljahr beginnt heute für die Grund- und Mittelschüler im Landkreis. In Zahlen sind das 7696 Kinder und Jugendliche. Allein 1484 davon beginnen dieses Jahr ihre schulische Laufbahn, schreibt das Schulamt in einer Pressemitteilung.

Landkreis – „Insgesamt werden an den allgemeinen und privaten Grundschulen 251 Klassen mit 5673 Schülerinnen und Schülern sowie an den Mittelschulen 101 Klassen mit 2023 Schülerinnen und Schüler gebildet“, so Schulamtsleiterin Karin Huber-Weinberger. Die durchschnittliche Klassengröße beträgt an Grundschulen 22,4, an Mittelschulen 20,2. Laut Huber-Weinberger haben rund ein Drittel aller Kinder und Jugendlichen einen Migrationshintergrund.

Eine Besonderheit der Grund- und Mittelschulen im Landkreis ist der inklusive Unterricht. „Die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention findet im Schuljahr 2021/2022 durch das Angebot verschiedener Formen kooperativen und inklusiven Lernens an den allgemeinen Schulen ihre Anwendung“, so Huber-Weinberger. In allen Jahrgangsstufen der staatlichen Grund- und Mittelschulen unterrichten Lehrerinnen und Lehrer einzelne Kinder mit unterschiedlichem sonderpädagogischen Förderbedarf, zum Beispiel in den Bereichen Sehen, Hören und körperlich-motorischer Entwicklung. Dabei werden einige der Kinder und Jugendlichen durch Schulbegleiter unterstützt. Auch die Partnerklassen sind Teil der Inklusion. An der Grundschule Söcking und an der Grundschule Starnberg ist jeweils eine Klasse der Franziskus-Schule der Lebenshilfe Starnberg ausgelagert. Durch gemeinsamen Unterricht, schwerpunktmäßig in den musischen Fächern, aber auch durch gemeinsame Projekte und Aktionen werden so die Kinder der Grundschule Söcking an einen selbstverständlichen, natürlichen Umgang mit Behinderten herangeführt, schreibt das Schulamt. Diese Kooperation ist für mehrere Jahre geplant.

Zwar kann der Pflichtunterricht an den Grund- und Mittelschulen abgedeckt werden, einfach war die Lehrersuche jedoch nicht. „Im Grundschulbereich wird aufgrund der angespannten Personalversorgung durch Fachlehrkräfte der Werken- und Gestalten-Unterricht in den Jahrgangsstufen 1 – 4 teilweise von fortgebildeten Grundschullehrkräften erteilt“, so Huber-Weinberger.

Für Vertretung bei Schwangerschaft oder Krankheit kann das Schulamt Starnberg aber sorgen. Dank des Mobile-Reserve-Budgets der Regierung von Oberbayern. Insgesamt 56 Lehrerinnen und Lehrer, Fachlehrerinnen und Fachlehrer – in Vollzeit und Teilzeit – stehen für den Aushilfsdienst bereit. Einige von ihnen werden vom ersten Schultag an schwangere oder aus anderen Gründen nicht einsatzfähige Lehrkräfte an den Grund- und Mittelschulen im Landkreis vertreten.

Besonders freut sich Karin Huber-Weinberger über ein zusätzliches Budget für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund, das an den Schulen die Einrichtung von Vorkursen und Deutschfördermaßnahmen ermöglicht.  mm

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