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Großeinsatz an der Brunnangerhalle: Die Feuerwehr hatte mit dem Brand am 9. Dezember ordentlich zu tun, es entstand ein Schaden von rund 125 000 Euro. Inzwischen ist der mutmaßliche Brandstifter ermittelt. 

Tatverdächtiger ermittelt

17-Jähriger soll Feuer in WC gelegt haben

Nun hat die Kripo einen Tatverdächtigen: ein 17-Jähriger soll den folgenreichen Brand in einer Toilette der Starnberger Brunnangerhalle im Dezember vorigen Jahres gelegt haben.

Starnberg– Nach umfangreichen Ermittlungen hat die Kripo einen 17-Jährigen als Tatverdächtigen ermittelt, der für den folgenreichen Brand in einer Toilette der Starnberger Brunnangerhalle im Dezember vorigen Jahres verantwortlich sein soll. Geprüft wird, ob der Jugendliche auch für andere Brandstiftungen in Frage kommt. Weil es sich um einen Minderjährigen handelt, gab das Polizeipräsidium Oberbayern Nord keine weiteren Angaben über den Verdächtigen heraus.

Ein Hinweis aus der Bevölkerung hatte die Ermittler auf die Spur des Jugendlichen gebracht. Er soll absichtlich in der öffentlichen Herrentoilette der Halle Feuer gelegt haben. Insbesondere durch die starke Rauchentwicklung entstand ein Schaden von rund 125 000 Euro, teilte das Präsidium am Mittwoch mit. Die Halle und die Gaststätte nebenan waren wochenlang nicht nutzbar; einige Schäden sind bis heute nicht beseitigt. Das Feuer hatte an jenem 9. Dezember auf die gesamte Toilette übergriffen. Der Komplex war schnell geräumt worden, so dass niemand verletzt wurde. Unter anderem hatten zur Brandzeit drei Schulklassen in der Brunnangerhalle Unterricht.

Zum Motiv machte die Polizei gestern keine Angaben. Gegen den Jugendlichen sei ein Strafverfahren wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung eingeleitet worden. Zudem überprüften die Spezialisten der Kriminalpolizei eventuelle Zusammenhänge mit weiteren Brandlegungen in Starnberg. Zur besagten Zeit gab es davon mehrere kleinere, so unter anderem einen ganz ähnlichen Fall in einem WC am Kirchplatz. 

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