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Start ins Abenteuer Alpenüberquerung: 22 junge Radfahrer und ihre sechs Betreuer winken zum Abschied vor dem Jugendzentrum Nepomuk in Starnberg in die Kamera. Dann geht es los auf die erste von sieben Etappen.
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Leon Hary (16), Peter Wagner (16), und Tim Bocksberger (15, v.l.) leben in Pöcking. Sie sind bereits im vergangenen Jahr mit dem Kreisjugendring den Donauradweg von Passau nach Wien mitgefahren. Als sie damals von den Planungen für die Alpenüberquerung in diesem Jahr hörten, war für die drei stets gut gelaunten Burschen sofort klar, dass sie auch an dieser Tour teilnehmen werden.

Kreisjugendring

22 Burschen erobern die Alpen

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430 Kilometer und 4000 Höhenmeter wollen 22 junge Burschen zwischen 13 und 16 Jahre in sieben Tagen bewältigen – auf Fahrrädern. Ziel ihrer Alpenüberquerung ist Torbole am Gardasee. Sie berichten täglich für die Merkur-Leser von ihrem Ferienabenteuer.

Landkreis– Am Samstag fiel der Startschuss zur Alpenüberquerung auf zwei Rädern. Für das Ferienangebot des Kreisjugendrings (KJR) Starnberg hatten sich 22 Jugendliche angemeldet – unternehmungslustige Burschen im Alter zwischen 13 und 16 Jahre. Sie werden von vier Betreuern auf ihrer Fahrradtour über die Alpen begleitet – unter der Regie und Leitung von Claus Piesch, Vorsitzender des KJR. In sieben Tagen wollen sie ihr Ziel erreicht haben. Das Ziel ist der Ort Torbole am Gardasee.

Um 9.45 Uhr am Samstag startet das Abenteuer. Nach der Unwetternacht hat der Regen noch nicht ganz aufgehört. Dennoch sind alle pünktlich und gut gelaunt. Das Begleitfahrzeug mit zwei weiteren Betreuern ist schnell beladen. Und auf geht es ins Abenteuer. Vier Wochen haben sich die jungen Leute für die Alpenüberquerung vorbereitet, haben ungezählte Radlkilometer im Training abgespult. Gut ausgerüstet sind die Burschen ebenfalls. Die Kreissparkasse hat ihnen knallrote Radltrikots spendiert, das „Radhaus“ Starnberg lieferte kostenlos Trinkflaschen und gewährte beim Einkauf Sonderkonditionen. In Torbole werden die Tour-Teilnehmer nach einem Bade- und Entspannungstag von einem Bus des „Traubinger Reiseservice“ samt neuem Fahrranhänger abgeholt und nach Hause zurückkutschiert.

Aber soweit sind die 22 Alpenüberquerer noch nicht. jetzt liegen erst einmal 430 Kilometer und 4000 Höhenmeter vor ihnen. Die erste Etappe führte am Samstag nach Grainau. Sonntag ging es weiter über den Fernpass nach Imst. Ziel der dritten Etappe ist heute Pfunds. Dann liegt der Reschenpass vor den Radlern. Von Prad geht es tags drauf weiter nach Meran. Die sechste Etappe endet am Kalterer See. Und von dort geht’s schnurstracks nach Torbole.

Tour-Leiter Claus Piesch wird jeden Tag berichten und Fotos an unsere Redaktion schicken. Sein erster Kurzbericht traf am Sonntag per E-Mail ein. Er schreibt:

„Entlang des Ostufers am Starnberger See lagen viele große und kleine Äste aus der vorherigen Sturmnacht am Weg. Teilweise war der Weg mit umgestürzten Bäumen versperrt. Oft musste umfahren werden oder die Räder mussten über die Baumstämme getragen werden. Nach kurzer Fahrt geriet die Gruppe in starken Regen. Bis kurz vor dem Südufer des Sees ließ der aber wieder nach. Nach etwa 44 Kilometern wurde bei Großweil die Brotzeit- und Pausestation erreicht, die inzwischen von den beiden Begleitfahrern vorbereitet worden war. Ausgeruht und gesättigt ging die Fahrt weiter zum Zeltplatz nach Grainau. Nach 38 Kilometern kamen dort alle kurz vor 17 Uhr an. Unterwegs immer wieder von leichtem Regen erwischt, setzte am Ziel ausgerechnet beim Aufbau der Zelte erneut starker Regen ein. Trotzdem behielten alle ihre gute Laune. Heiße Duschen und warmes Abendessen motivierten alle, auch weiterhin fröhlich zu bleiben. Nach kurzer Pause setzte in der Nacht erneut anhaltender Regen ein. Die Wettervorhersagen hörten sich aber besser an. Die ersten 82 Kilometer der mehr als 400 Kilometer langen Gesamtstrecke sind geschafft.“

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