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Gelebte Gemeinschaft: Die Gründungsmitglieder des Katholischen Frauenbundes Söcking erhielten in der Jahreshauptversammlung des Vereins jeweils eine Ehrenurkunde. 

Katholischer Frauenbund

Ein Geburtstag für den ganzen Stadtteil

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Der Katholische Frauenbund in Söcking wird 30 Jahre alt. Ein Jubiläum, das der Verein mit allen anderen Söckinger Vereinen und Bürgern gemeinsam feiern will.

Söcking – Dass in Söcking nichts los sein soll, dass die Vereine dort nichts auf die Beine bringen – das will Renate Hartmann nicht auf sich sitzen lassen. „Wir wollen ein Zeichen setzen, dass wir nicht nebeneinander, sondern miteinander leben“, sagt die Vorsitzende des Söckinger Zweigvereins des Katholischen Frauenbundes. Und so feiert der Verein sein 30-jähriges Bestehen heuer als Dorffest. Der Sportverein, die Stefanischützen, die Freiwillige Feuerwehr, der Veteranen- und Reservistenverein, die Burschenschaft, der Obst- und Gartenbauverein – sie alle sind am Samstag, 13. Mai, mit von der Partie. „Das gab’s noch nie“, sagt Frauenbund-Chefin Renate Hartmann dem Merkur und verspricht allen Besuchern „gute Gespräche, persönliche Begegnungen, gutes Essen und Musik“. Nach einem Festgottesdienst in St. Ulrich (17 Uhr) setzt sich der Festzug zur Franz-Dietrich-Halle in Bewegung. Dort steigt der Festabend mit der Hochberghauser Blasmusik und den Holledauer Tanzbodnfegern. Die Moderation übernimmt Schorsch Rupp. Eintrittskarten zum Preis von zehn Euro – sie gelten gleichzeitig als Essensbon – gibt es bei Schreibwaren Schmid in der Luitpoldstraße 1a.

Dorffest war das dominierende Thema

Das Dorffest war natürlich auch großes Thema in der Jahreshauptversammlung des 104 Mitglieder starken Frauenbundes, die kürzlich im Pfarrsaal von St. Ulrich stattfand. Renate Hartmann, selbst eine Frau der ersten Stunde, zeichnete dabei auch die 41 noch lebenden Gründungsmitglieder mit einer Urkunde aus. „Wir waren damals total heiß darauf, einen Treffpunkt zu haben, an dem man miteinander etwas unternehmen kann“, erinnert sie sich. Bis heute trifft sich der Frauenbund einmal im Monat – entweder im Pfarrsaal oder bei einem seiner vielen Ausflüge. Kreuzwege, Bildungsfahrten, Städtetouren, Theaterbesuche – die Palette beim Frauenbund ist vielfältig. „Wir versuchen immer, unseren Mitgliedern ein breit gefächertes Programm anzubieten“, sagt Renate Hartmann. Ein Programm, das auch jüngere Frauen anspricht. „Ich konnte in der Versammlung vier neue Mitglieder vorstellen, die in den 1980er-Jahren geboren sind.“

Der Frauenbund selbst sei „gelebte Gemeinschaft“. Die Mitglieder unterstützen sich gegenseitig im besten christlichen Sinn. „Wir tragen auch die mit, denen es nicht so gut geht.“

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