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Knapp 1300 Kilo wogen laut Polizei-Schätzung alleine die etwa 50 Säcke, die ein Münchner transportierte.

Etwa 50 Säcke an Bord

4,6 statt 3,5 Tonnen: Sprinter völlig überladen

Etwa 50 Säcke hatte der Fahrer eines Mercedes-Sprinters an Bord. Weil er völlig überladen war, stoppten ihn Starnberger Polizisten. Konsequenzen erwarten nicht nur ihn.

Starnberg– „Dass die Ladung deutlich zu schwer für einen Mercedes-Sprinter war, war nicht schwer zu erkennen“, schreibt Oliver Jauch von der Polizeiinspektion Starnberg in seinem Pressebericht. Er bezieht sich auf einen Kleintransporter, der gestern gegen 8 Uhr morgens durch Starnberg fuhr.

Weil ihr der Sprinter also etwas tiefergelegt vorkam, entschloss sich eine Streife zur Fahrzeugkontrolle – und stieß auf ein ziemliches Chaos. „Schon beim Öffnen des Laderaums war zu vermuten, dass alleine die transportierten Zementsäcke den Sprinter an das zulässige Gesamtgewicht bringen“, schreibt Jauch und präzisiert dann: Bei geschätzt 50 Säcken á 25 Kilogramm sei die maximal mögliche Zuladung von 1300 Kilo beinahe erreicht.

Der Fahrer des Transporters, ein 53-jähriger Münchner, musste den Sprinter in Begleitung der Beamten zum Wiegen fahren. Das Ergebnis: Statt der zulässigen 3,5 Tonnen brachte der Mercedes stolze 4,6 Tonnen auf die Waage – eine Überladung von 32 Prozent. Der Sprinter musste so lange stehen bleiben, bis das Übergewicht in ein anderes Fahrzeug umgeladen war.

Auf den Fahrer kommt laut Jauch ein Bußgeld in Höhe von 235 Euro zu. Auch der Halter, der die Verantwortung für die Beladung trägt, wird mit einem Bußgeld in gleicher Höhe rechnen müssen. 

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