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Abbau im Schneetreiben: Martin Zerndl vom Starnberger Betriebshof rollte gestern einige Schläuche am Kirchplatz zusammen. Die 300 Quadratmeter große Eisbahn hatte die Stadt aus Tirol angemietet. 

Bilanz nach 24 Tagen 

8000 Schlittschuhläufer: Besucherrekord für den Eiszauber - Termin für 2020 steht

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Rund 8000 Schlittschuhläufer hat die Stadt in den vergangenen drei Wochen auf dem Kirchplatz gezählt. Der Eiszauber bricht damit den Rekord vom vergangenen Jahr. Die Veranstalter freuen sich über das Wetterglück und haben bereits einen Termin für 2020 festgelegt.

Starnberg – Markus Nirschl ist in den vergangenen drei Wochen von vielen Eltern angesprochen worden. Ihre Botschaft lässt sich auf zwei Sätze zusammenfassen: „Bitte macht das nächstes Jahr wieder. Die Kinder hatten so einen Spaß.“ So schildert es Nirschl, der an den meisten der 24 Tage Eiszauber als Eismeister im Einsatz war.

Eltern, Kinder und alle Freunde der Veranstaltung können beruhigt sein. Der Termin für 2020 steht bereits: Zwischen dem 17. Januar und dem 9. Februar geht der Eiszauber in die achte Runde. Die siebte Auflage hat den Besucherrekord aus dem Jahr 2018 gebrochen. Das berichtete die Stadt gestern in einer Pressemitteilung.

Demnach tummelten sich insgesamt rund 8000 Schlittschuhläufer aufder Eisbahn – das sind etwa 200 mehr als im vergangenen Jahr. Maximal 120 Personen ließen Nirschl und seine Helfer gleichzeitig auf die 300 Quadratmeter große Fläche. „Man hat gemerkt, dass nochmal mehr los war“, sagt der Eismeister. „Bei der Masse sind wir froh, dass es nur einen Verletzten gab.“ Ein elfjähriger Bub habe sich bei einem Sturz einen Innenband-anriss zugezogen. „Er hat mir leidgetan“, so Nirschl. „Er konnte deshalb nicht ins Skilager.“

„Perfektes Eislaufwetter“ und zufriedene Bürgermeisterin

Stadtsprecherin Lena Choi schreibt von „perfektem Eislaufwetter“. Erfreut ist auch Bürgermeisterin Eva John: „Der erneute Besucherrekord hängt sicherlich mit dem abwechslungsreichen Rahmenprogramm zusammen, bei dem für jeden Geschmack etwas dabei war“, sagt sie und spielt auf die Eisstock-Stadtmeisterschaft, den Auftritt der Faschingsprinzenpaare oder das Eislauf-Training für Kinder an.

Zufrieden ist auch Jan Thunig von der Starnberger Eiswerkstatt, die mit ihrem Café und einem Stand auf dem Kirchplatz zum zweiten Mal für die Verköstigung gesorgt hatte. „Es war kein einziger komplett verregneter Tag dabei. Das hat man gemerkt“, sagt Thunig. Rekordverdächtig sei vor allem der Abschluss am Sonntag gewesen. „Das Wetter war mild, und alle wollten nochmal Eislaufen.“ Für Eismacher sind Januar und Februar ja eigentlich schwierige Monate. „Der Eiszauber ist für uns da eine super Chance“, freut sich Thunig. Die Kooperation sei nicht nur mit der Stadt unkompliziert gewesen, sondern auch mit Eismeister Nirschl: „Es war ein Geben und Nehmen“, sagt Thunig. „Wir haben ihm Wechselgeld gegeben, er hat bei uns seinen Cappuccino getrunken.“

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