Geklärt: Die Behörden gehen bei den Unfällen von einem zufälligen Zusammentreffen aus. Foto: jr

A95: Experten sehen "zufällige Häufung"

Starnberg/Höhenrain - An der Autobahn liegt es nicht: Die Häufung schwerer Unfälle in den vergangenen Wochen auf der A95 zwischen München und Wolfratshausen ist nach Expertenansicht zufällig. In einem Fall war es auch gar kein Unfall.

Ein Todesopfer, mehrere Schwerverletzte - diese Bilanz von Unfällen in den vergangenen knapp sechs Wochen rief die Unfallkommission auf den Plan. Deren Prüfung ergab, dass es nicht an der Straße liegt: Zwei Unfälle gehen wohl auf Fahrfehler zurück, hieß es nach einer Sitzung. Ein Unfall sei ein versuchter Selbstmord gewesen.

„Es gibt keine äußeren Gründe, deshalb können wir auch nichts verbessern“, sagt der Leiter der Unfallkommission, Gerald Reichert. Der Zustand der Fahrbahn sei in beiden Fällen einwandfrei. Insgesamt ist die Unfall-Häufigkeit auf der gesamten Länge der A 95 rückläufig.

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