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Ulrich Baur aus Leutstetten vor einem Bus der Linie 904.

Trotz Änderung am S-Bahnhof Nord

Ärger über Buslinie 904 ist noch nicht ausgestanden

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Starnberg – Vielleicht legt sich über die Weihnachtsferien etwas der Ärger, wenn aber am 9. Januar die Schule wieder losgeht, dann sollten die Schulbusse nach Möglichkeit endlich pünktlich fahren.

Wie berichtet, gibt es vor allem entlang der neuen Stadtbuslinie 904 seit dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember Ärger. Mit der aus Schäftlarn ankommenden Linie fahren unter anderem Schulkinder aus Wangen und Leutstetten zum S-Bahnhof Nord, um von dort aus zu Fuß zum Gymnasium zu kommen. Bloß: Die Busse waren bislang noch nie pünktlich, die Schüler kamen immer verspätet an.

Am letzten Schultag vor den Ferien hat Ulrich Baur aus Leutstetten, Vater einer elf Jahre alten Gymnasiastin, seine täglichen Aufzeichnungen über die Fahrtzeiten vervollständigt. Sein ernüchterndes Fazit: „Der aktuelle Busfahrplan der Linie 904 ist zur Fahrt in die Schule inakzeptabel.“

Die Busse seien zwischen zwei und sechs Minuten zu spät am Bahnhof Nord gewesen – was bei dem folgenden Zehn-Minuten-Fußweg zum Gymnasium nicht ausreiche, um dort pünktlich zu sein. Auch die vom Landratsamt ergriffene Lösung habe noch nicht den gewünschten Erfolg gebracht – dem Bus wurde ja eine andere, besser anzufahrende Haltebucht am Bahnhof Nord zugewiesen.

Das sieht das Verkehrsmanagement im Landratsamt anders – eine Entwarnung gibt es aber auch von dort noch nicht. „Unser Ziel ist klar, eine nachhaltige und dauerhafte positive Änderung zu erreichen“, heißt es in einem Schreiben an Baur. „Wir werden daher auch weiterhin jeden Morgen die Ankunft dieses Kurses (gemeint ist die Buslinie 904, Anm. d. Red.) überwachen und uns jeden Tag mit dem Verkehrsunternehmen abstimmen. Ferner werden wir bei diesem schulrelevanten Kurs mehrfach auch selbst mitfahren, um herauszufinden, wo und aus welchen Gründen der Bus Verspätung einfährt.“ Vielleicht gibt es Entspannung ja wirklich im neuen Jahr.  ps

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