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Da steht er, der Wunschbaum: Apotheker Raphael Stefan Felber hat ihn im Stadtmarkt Starnberg aufgebaut. Wer Kinderwünsche erfüllen möchte, kann sich einfach einen Wunschzettel abnehmen und dann das Geschenk vorbeibringen.

Aktion Wunschbaum

49 Kinderwünsche hoffen auf Erfüllung

Ein Wunschbaum, der Kinderwünsche wahr werden lässt und so benachteiligten Kindern Freude spendet – diese Aktion hat der Starnberger Apotheker Raphael Stefan Felber wieder gestartet.

Starnberg – „Aufgrund des großartigen Zuspruchs im vergangenen Jahr und der großen Freude, die wir den Kindern damit bereiten konnten, haben wir uns entschieden, die Aktion Wunschbaum in diesem Jahr fortzusetzen“, sagt Felber gegenüber dem Starnberger Merkur. Und so steht der Christbaum mit den roten und goldenen Kugeln und den Wunschzetteln jetzt vor der Raphael-Apotheke im Stadtmarkt Starnberg.

Fußballschuhe, ferngesteuerte Autos, Playmobil-Spielzeug, ein Bastelset – diese typischen Kinderwünsche stehen genauso auf den Zetteln wie ganz praktische Wünsche, zum Beispiel eine Winterjacke oder ein Pullover. „Die Wunschzettel haben in diesem Jahr Kinder aus den Einrichtungen der Starnberger Tafel, der Familieninsel Gilching und der Caritas Starnberg geschrieben“, berichtet Apotheker Felber. „Denn heuer möchten wir benachteiligten Kindern aus wirtschaftlich schwächer gestellten Familien und alleinerziehenden Müttern ihre Wünsche zum Weihnachtsfest erfüllen.“ Oft seien es nämlich die Menschen in der unmittelbarer Umgebung, die Unterstützung dringend gebrauchen könnten. „Hier möchten wir etwas Freude spenden“, sagt Felber. Und dabei sind vor allem die Starnberger gefragt.

Jeder Bürger und jeder Passant im Stadtmarkt Starnberg kann sich eine Wunschkarte vom Bau nehmen und den Wunsch eines Kindes erfüllen. Die verpackten Geschenke können die Spender dann bis zum 20. Dezember direkt in der Raphael-Apotheke im Stadtmarkt in Starnberg abgeben. Anschließend bringen Felber und seine Helfer die Packerl zu den jeweiligen Einrichtungen in Starnberg und Gilching, die sie wiederum noch vor Heiligabend an die Empfängerfamilien weiterleiten. Die dortigen Betreuer hatten die Wunschzettel ja schon gemeinsam mit den Kindern geschrieben.

„Wir wünschen uns, dass sich am Ende der Aktion jedes der insgesamt 49 Kinder über ein Geschenk freuen kann“, sagt Felber. 

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