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An Fairtrade-Aktionen hat es nicht gefehlt: Bürgermeisterin Eva John überreichte dem Starnberger Gymnasium im Sommer 2018 faire Fußbälle für den Sportunterricht. 

Zertifizierung abgeschlossen

Starnberg ist offiziell Fairtrade-Stadt - deshalb gibt‘s im Sommer eine große Feier

Die Bewerbung der Stadt Starnberg um den Titel „Fairtrade-Stadt“ war erfolgreich. Dies vermeldet die Stadt in einer Pressemitteilung.

Starnberg – Voraussichtlich im Sommer werde die offizielle Auszeichnungsfeier mit Übergabe des Zertifikats durch den Verein Trans-Fair in Starnberg stattfinden, kündigt Pressesprecherin Lena Choi an. Damit gehöre Starnberg zur internationalen Familie der mehr als 2000 Fairtrade-Towns in 36 Ländern. In Deutschland tragen inzwischen über 580 Kommunen den Titel.

In allen Fairtrade-Städten haben sich Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft vernetzt und fördern den fairen Handel auf kommunaler Ebene. Im Mai 2017 bekannte sich der Starnberger Stadtrat mit einem offiziellen Ratsbeschluss dafür, fairen Handel zu unterstützen. Die Steuerungsgruppe aus Ehrenamtlichen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung nahm ihre Arbeit Anfang 2018 auf und erarbeitete einen Projektplan.

„Ich begrüße es sehr, dass wir eine aktive Gruppe aus der Starnberger Bürgerschaft gefunden haben, die sich für fairen Handel einsetzt und Synergien und Kräfte bündelt. Ich danke den Mitgliedern der Steuerungsgruppe und den zahlreichen Partnern, die sich für den fairen Handel in Starnberg stark machen und uns die erfolgreiche Zertifizierung ermöglicht haben“, sagt Bürgermeisterin Eva John. Neben dem Starnberger Gymnasium konnten die Kirchengemeinden, die STAgenda 21, der Weltladen Starnberg sowie Gastronomen, Einzelhändler und Vereine als Partner gewonnen werden. „Im Büro der Bürgermeisterin werden seither fair gehandelter Kaffee und Zucker ausgeschenkt“, berichtet Choi. Viele Gastronomiebetriebe und Einzelhandelsgeschäfte befassten sich ebenfalls mit dem Thema, „in diversen Starnberger Geschäften und Gastronomiebetrieben werden mittlerweile mindestens zwei Produkte aus fairem Handel angeboten“, so Choi.

„An Aktionen und Ideen hat es bei uns in Starnberg nicht gefehlt“

Ein weiteres Kriterium, das die Starnberger auf ihrem Weg zur Fairtrade-Stadt erfüllen mussten: In mindestens einer Schule, einem Verein und einer Kirchengemeinde müssen ein Produkt aus fairem Handel verwendet oder Bildungsaktivitäten zum Thema fairer Handel umgesetzt werden. „An Aktionen und Ideen hat es bei uns in Starnberg nicht gefehlt“, freut sich John. So erhält das Starnberger Gymnasium ebenfalls noch in diesem Jahr den Titel „Fairtrade-Schule“. Im vergangenen Jahr hatte das Gymnasium ein faires Fußballturnier organisiert. Die Stadt sponserte dem Gymnasium daraufhin faire Fußbälle für den Sportunterricht. Aber auch die Kirchengemeinden und einige Starnberger Vereine engagieren sich bereits.

Mit dem offiziellen Titel im Rücken will die Stadt weiter dran bleiben, schließlich wird alle zwei Jahre neu zertifiziert. „Es geht nicht nur um Kaffee oder Tee. Die Nachhaltigkeit spielt eine große Rolle“, so John. Mit der Zertifizierung soll es in Starnberg mit Fairtrade erst so richtig losgehen. Nach der offiziellen Auszeichnungsfeier darf die Stadt das Fairtrade-Logo offiziell nutzen, das auch die Mitstreiter für ihre Veröffentlichungen und Aktionen erhalten werden. Die aktuelle Liste der Fairtrader in Starnberg wird auf der städtischen Homepage unter www.starnberg.de veröffentlicht.

Wer sich als Gastronom, Einzelhändler oder Verein an Fairtrade-Aktionen beteiligen möchte, kann sich per E-Mail an pressestelle@starnberg.de mit der Stadt in Verbindung setzen.

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