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Fotograf Didier Cocatrix zeigt die schönen Seiten beider Städte, etwa das Ufer in der Bretagne (links) oder die Vorbereitungen für eine Regatta des Bayerischen Yachtclubs (rechts).

Ausstellung zur Städtepartnerschaft

Dinard und Starnberg – zwei Freundinnen

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Dinard und Starnberg haben einiges gemeinsam – das soll eine Ausstellung zeigen. Zum 40-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft gibt es ein besonderes Buch.

Starnberg – Didier Cocatrix konnte es nicht lassen. Auch während der Ausstellungseröffnung am Donnerstagabend im Museum Starnberger See machte der Pariser Bilder. Dabei hängen im Museum bereits einige seiner Fotografien. Cocatrix hat sie zum 40-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft gemacht und war dafür vor einem Jahr auch in Starnberg. Morgens um halb sechs ging er für einige Stunden mit dem Starnberger Fischer Kilian Schropp auf den See.

Museumsleiterin Sibylle Küttner mit Fotograf Didier Cocatrix

Herausgekommen sind einige Schwarz-Weiß-Fotografien. Cocatrix sagte: „Ich möchte mit ihnen zeigen, wie die Freundschaft von Dinard und Starnberg funktioniert.“ Die ist auch nach 40 Jahren ungebrochen, wie Heribert Thallmair feststellte. Der Starnberger Altbürgermeister hat großen Anteil daran, dass es 1977 zu der Partnerschaft kam. Thallmair betonte: „Wenn eine Städtepartnerschaft 40 Jahre lang lebendig bleibt, ist das nur möglich, wenn sich viele Menschen dafür engagieren.“

John: „Wir wissen mittlerweile, wie wir Feste gemeinsam feiern“

Den Grundstein hat Thallmair gelegt. Bürgermeisterin Eva John sagte: „Ich bin Herrn Thallmair im Namen der Bürgerschaft dankbar, dass er die Partnerschaft geknüpft hat.“ Der warf sogleich ein: „Nicht alleine.“

Mittlerweile ist die Freundschaft von Dinard und Starnberg gewachsen. Das wurde auch im Museum Starnberger See sichtbar. Im vollen Ausstellungsraum spielten die Musiker Rupert Bopp und Stefan Staubinger ein Lied mit alpenländischen und keltischen Inhalten, das sie im Archiv aufgestöbert haben. John erklärte: „Wir wissen mittlerweile, wie wir Feste gemeinsam feiern.“ Weil die anwesenden Stadträte zu einer Sitzung aufbrechen mussten, bekamen sie nicht mehr mit, wie die Musiker dann noch ein bajuwarisch-bretonisches Trinklied anstimmten. Die Besucher sangen mit und machten die bretonisch-bajuwarische Freundschaft hörbar.

Für 40-jähriges Bestehen gibt es ein Notizbuch 

Eine Freundschaft muss auch gepflegt werden. Dafür setzen sich „Die Freunde von Dinard“ ein. Für das Jubiläumsjahr hat der Verein zusammen mit dem Pendant aus Dinard und den beiden Städten ein Notizbuch herausgebracht. Mittlerweile bestehe die Freundschaft seit mehr als einer Generation, sagte Angelika Galata. Die Vorsitzende von „Die Freunde von Dinard“ freut sich: „Die Städtepartnerschaft fühlt sich nach wie vor gut an.“ Der Verein habe etwa 220 Mitglieder. „Da könnte aber schon noch was dazu kommen.“ Vielleicht ist das Jubiläumsjahr ein Anlass.

Die Ausstellung im Museum Starnberger See ist zu den Öffnungszeiten zu besichtigen: von Dienstag bis Sonntag und an allen Feiertagen von 10 bis 17 Uhr. Oben gehen Bilder auf die 40-jährige Geschichte ein, im unteren Stockwerk sind die Fotografien von Cocatrix zu sehen.

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