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Backwaren, Kaffee und viel mehr hat Daniel Wedel für seine Kunden in der „Backpfeife“ im Angebot.

Seit zwei Wochen offen

„Backpfeife“: So läuft die Pausentheke und der  Bäcker von nebenan in Percha

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Das Stehcafé „Backpfeife“ ist seit dem ersten Öffnungstag Ortsgespräch in Percha.

Percha– Unter der Woche ist sie die „vornehmere Pausentheke“, am Wochenende eher „der freundliche Bäcker von nebenan“. Vor nicht einmal 14 Tagen hat die „Backpfeife“ ihren Betrieb aufgenommen – mit einem „Softopening“, wie es in der Unternehmenssprache auf Neu-Deutsch heißt, also ohne große Werbung und gesonderte Ankündigung. Aber schon seit dem Öffnungstag ist das Stehcafé neben dem Landgasthof Zum Brückenwirt Ortsgespräch in Percha. Dem jungen Betreiber Daniel Wedel steht die Zufriedenheit ins Gesicht geschrieben: „Am ersten Tag hatte ich schon 50 Gäste.“ Und die hat nicht nur die Neugier in den kleinen Laden getrieben. Vor allem Gymnasiasten und Grundschüler sind seitdem regelmäßige Kunden, ebenso etliche Nachbarn.

Der 31-jährige „Backpfeife“-Chef will mit seinem Stehcafé „weg vom Standard“. Individualität und Frische stehen bei ihm obenan. Wenn die Auslagen leergefegt sind, wird rasch nachgebacken. Sein Angebot ist italienisch-französisch angehaucht. Das fängt an beim Kaffee, den er vom bekannten italienischen Produzenten Illy bezieht und in einer Siebträgermaschine zu Espresso, Cappuccino oder Latte macchiato brüht. Aus Italien stammt auch die cremige Trinkschokolade, die bei den Grundschülern reißenden Absatz findet. Die junge Kundschaft liebt auch mit Nussnougatcreme bestrichene Brezn – salzlose versteht sich. Die Croissants, „mit einer ordentlichen Portion Butter extra gebacken“, machen unter anderem den französischen Touch aus.

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Seine Backwaren bezieht der Olchinger Wedel von Produzenten aus der Region. Das gilt auch für die Fleischwaren, etwa die Würste für Hotdogs. Belegte Semmeln und die ebenfalls vor Ort zubereiteten Salate sind an die mediterrane Küche angelehnt. Dienstags will Wedel auch frische Weißwürste anbieten – wenn der „Brückenwirt“ nebenan Ruhetag hat. Denn auf gute Nachbarschaft legt man in Percha großen Wert, da macht keiner dem anderen unnötige Konkurrenz, hat Wedel mit Freude erfahren: „Die sind hier alle sehr freundlich und hilfsbereit.“ So dürfen seine Kunden auch die Toiletten des Gasthofs benutzen. An dessen Ruhetag hat der „Backpfeife“-Chef den Schlüssel für den WC-Zutritt. Weil das Stehcafé nicht größer als 30 m² ist, muss es keine eigene Toilette vorhalten.

Geöffnet ist die „Backpfeife“ montags bis freitags von 7 bis 16 Uhr, samstags und sonntags von 8 bis 12 Uhr. Und damit die Organisation und Warennachlieferung klappt, bekommt Wedel Unterstützung von seinen Partnern Florian Ünnü und Emanuele Signorile. 

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