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S-Bahn-Surfer? Polizei sucht Bahnlinie mit Hubschrauber ab

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S6 auf der Strecke.
S-Bahn der Linie S6 zwischen Starnberg und Gauting (Symbolbild). © ike

Weil der Verdacht bestand, dass ein S-Bahn-Surfer irgendwo zwischen Starnberg und Planegg auf die Gleise gestürzt ist, sperrte die Bundespolizei am Dienstag mehr als eine Stunde lang die Strecke zwischen Starnberg und Planegg. Gefunden wurde - nichts.

Starnberg/Planegg - Ein vermeintlicher S-Bahn-Surfer hat am Dienstag zwischen Starnberg und Planegg für eine Streckensperrung gesorgt. Feststellungen machte die Polizei allerdings nicht.

Gegen 16.40 Uhr habe ein Bahnreisender über Notruf gemeldet, dass er am S-Bahn Haltepunkt Starnberg eine Person beobachtet habe, die auf den hinteren Führerstand einer S-Bahn aufgestiegen ist und sich dort festhielt, teilte die Bundespolizei am Mittwoch mit. „Nachdem der Triebfahrzeugführer der S-Bahn verständigt worden war, konnte die S-Bahn am Haltepunkt Planegg angehalten werden. Eine Nachschau ergab, dass sich die Person nicht mehr an bzw. in der Nähe der S6 befand.“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Weil nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der vermeintliche S-Bahn-Surfer in den S-Bahn-Gleisbereich gestürzt sei und dort eventuell verletzt liege, habe die Strecke gesperrt und der betroffene Streckenabschnitt mittels Hubschrauber der Polizei des Freistaates Bayern abgesucht werden müssen. Die Bundespolizei: „Eine Person konnte jedoch nicht aufgefunden werden. Die Strecke Starnberg-Pasing war bis 18.15 gesperrt. Es kam zu erheblichen Auswirkungen auf den Bahnverkehr.“

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