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Bleibt wohl lange, wie er ist: der Starnberger Bahnhof See. 

Schlechte Nachrichten für Starnberg

Bahnhof See: Bahn erklärt Mediation für gescheitert

Paukenschlag in Starnberg: Die Deutsche Bahn AG hat die Mediation mit der Stadt Starnberg für gescheitert erklärt. Der Konzern will die Stadt nun verklagen. 

Starnberg - Lange war es still um die Mediation zwischen der Deutschen Bahn AG und der Stadt Starnberg um die Bahnverträge von 1987 und die so genannte Seeanbindung. Das lag auch daran, dass die Gespräche strikt vertraulich waren. Am Mittwoch kam der Paukenschlag: „Mediation zum Seebahnhof Starnberg gescheitert“, teilte die Bahn mit.

Die Bahn sieht die Verantwortung für das Scheitern bei der Stadt. In der Mitteilung heißt es: „In mehr als 15 Mediationssitzungen konnte - auch unter Hinzuziehung von Sachverständigen - eine Lösung gefunden werden, die sowohl die betrieblichen Belange für einen störungsfreien S-Bahnverkehr mit verbessertem Takt berücksichtigt, als auch die städteplanerischen Belange der Stadt Starnberg (keine Lärmschutzwände und möglichst viel frei werdende Fläche) beachtet.“ Und weiter: „Trotz dieses erfolgreichen Zwischenschrittes ist die Mediation letztlich doch gescheitert, da die Kostenlast nach Auffassung der Stadt Starnberg entgegen der vertraglichen Vereinbarung zum größten Teil bei der DB liegen sollte. Die DB bedauert dies ausdrücklich. Aufgrund drohender Verjährung bleibt der DB nun nichts anderes übrig, als den Klageweg zu beschreiten. Folge wird sein, dass der bestehende Zustand über Jahre bleibt und eine Neugestaltung erst nach Beendigung des Rechtsstreites erfolgen kann.“

Da die Stadt Starnberg auch nicht bereit gewesen sei, die gefundene optimierte technische Lösung als Zwischenergebnis zu vereinbaren, werde nach jetzigem Stand die ursprünglich vereinbarte Lösung ausgeführt, welche gesetzlich vorgeschriebene Lärmschutzwände zur Folge haben werde und auch deutlich weniger frei werdende Grundstücke für die Seeanbindung biete.

Eine Stellungnahme der Stadt lag noch nicht vor. 

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