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Helfer der guten Sache: Niklas Wenz, Verena Spitzer (AKB), Bürgermeisterin Eva John, Ex-Patient David Schachtschneider, Spender Bernardo Romero und Sebastian Fürlinger, Band-Leiter Steffen Lüdecke und Katrin Sandgathe (v.l.).

Benefizaktion der AKB

So schön ist es, Leben zu retten!

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Starnberg – Die Big Band des Gymnasiums Kempfenhausen gibt ein Benefizkonzert für die Aktion Knochenmarkspende Bayern. Warum es so wichtig ist zu helfen, erklären zwei Lebensretter und ein ehemaliger Krebspatient.

„Es tut nicht weh“, sagt Bernardo Reino Romero und lacht. Mit seiner Stammzellenspende hat er im vergangenen Jahr einer Krebspatientin das Leben gerettet. Die Frau aus Kanada war an Leukämie erkrankt und hat nur dank Romero überlebt. „Ich habe im Juni 2015 Stammzellen gespendet“, erzählt er. Das Gefühl? Romero strahlt einfach nur, wenn er über seine Spende spricht. „Meine Kinder waren sehr gespannt. Das hat mir dabei geholfen“, sagt er. „Den Tag nach der Spende hatte ich mir freigenommen. Aber ich war gleich wieder fit und bin zur Arbeit gefahren.“ So hat Romero ein Leben gerettet. 

Ex-Patient berichtet: "Es ist ein neues Lebensgefühl"

Ein unbeschreibliches Glücksgefühl für ihn – und Beleg dafür, wie wichtig es ist, sich typisieren zu lassen und im Falle einer Übereinstimmung als Stammzellenspender zur Verfügung zu stehen. Aber noch mehr Menschen soll geholfen werden. Dafür spielt die Big Band des Kempfenhauser Gymnasiums am Sonntag, 3. Juli, ab 19 Uhr ein Benefizkonzert in der Starnberger Schlossberghalle. Verena Spitzer hofft, „dass wir es ausverkaufen können“. Mit der Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) organisiert Spitzer Typisierungen und Stammzellenspenden. Die AKB ist auf die Einnahmen aus dem Konzert angewiesen – jede Typisierung kostet nämlich 50 Euro. Der Verein begleitet außerdem das aufwendige Verfahren einer Stammzellenspende. 

Damit können Patienten wie David Schachtschneider wieder ein normales Leben führen. Vor fünf Jahren hatte der Bernrieder die Diagnose Leukämie erhalten – nachdem sein Bruder bereits daran erkrankt und sein Vater daran gestorben war. „Mit der Spende hat alles geklappt“, sagt er. „Nach einem Dreivierteljahr konnte ich wieder unter Leute gehen.“ Nun fühlt er sich „viel fitter und motivierter als vorher. Es ist ein neues Lebensgefühl“. Er arbeitet neben seinem Studium der Sozialen Arbeit bei der AKB mit. 

Hat schon mal gespendet: "Dudelsack-Spieler kommt extra"

Auch Big-Band-Leiter Steffen Lüdecke und seine 80 Musiker helfen gerne: „Als ich gefragt habe, waren sofort alle Schüler dafür“, sagt er. „Auch ein Dudelsackspieler kommt extra und spielt zwei Stücke mit uns.“ Ein schöner Zufall: „Es stellte sich heraus, dass er schon einmal Stammzellen gespendet hat.“ Zu hören bekommen die Besucher die ganze Bandbreite der Big Band: von Rock und Pop über Jazz bis zu klassischer Musik. Auch ein kleines Stück mit Choreografie sei geplant, verrät Lüdecke. 

Hier gibt es Karten für das Benefizkonzert

Tickets gibt es zu 20 Euro für Erwachsene und 13 Euro für Schüler und Studenten unter anderem beim Kulturamt der Stadt Starnberg unter Telefon (0 81 51) 77 21 36.

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