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Das Modell zeigt den geplanten Neubau an der Weilheimer Straße.

Starnberger Bauausschuss

Grünes Licht für weitere Einkaufsmärkte

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Fünf  Supermärkte und drei Discounter gibt es aktuell in Starnberg, dazu kommen drei Drogeriemärkte. Nun scheint es so, dass zwei weitere große Einzelhandelsprojekte in Starnberg endlich vorankommen, über die schon seit Längerem diskutiert wird.

Starnberg – Fünf  Supermärkte und drei Discounter gibt es aktuell in Starnberg, dazu kommen drei Drogeriemärkte. Nun scheint es so, dass zwei weitere große Einzelhandelsprojekte in Starnberg endlich vorankommen, über die schon seit Längerem diskutiert wird.

Der Bauausschuss hat am Donnerstagabend jedenfalls den Bauantrag für das ehemalige Telekom-Gelände an der Gautinger Straße einstimmig genehmigt. Ebenfalls einstimmig wurde das Bebauungskonzept für die Grundstücke neben dem Tengelmann-Markt an der Weilheimer Straße beschlossen. Um diese Millionen-Projekte geht es:

Gautinger Straße 1c:Unmittelbar neben dem Rewe-Markt ist ein ein- bis viergeschossiger Gebäudekomplex mit einer Grundfläche von gut 2000 Quadratmetern geplant. Im Untergeschoss wollen die Investoren einen Lebensmittelladen mit 775 Quadratmetern Verkaufsfläche, ein Bekleidungsgeschäft mit 159 Quadratmetern Verkaufsfläche und einen Gastronomiebetrieb einrichten, in den Obergeschossen sollen Büros entstehen. Geschossfläche des Gebäudes insgesamt: 4644 Quadratmeter.

Nähere Einzelheiten zu den zukünftigen Mietern sind noch nicht bekannt, allerdings dürfte die Größe des Lebensmittelladens am ehesten für eine kleine Discounter-Filiale interessant sein. Für den Bauantrag gibt es jetzt grünes Licht, es könnten also noch in diesem Jahr die Arbeiten starten.

Weilheimer Straße 14 und 14a:Soweit wie im Norden der Stadt ist das Verfahren im Südwesten Starnbergs noch nicht. Allerdings ermutigt der Ausschuss mit seiner Entscheidung den Investor, einen Bauantrag einzureichen. Es geht um das frühere Mercedes-Autohaus zwischen Tengelmann und Aldi. Seit einiger Zeit werden dort vornehmlich Restposten verkauft, zuletzt bot ein Trachten-Outlet in dem Gebäude seine Waren an.

Der parallel zur Weilheimer Straße geplante Neubau ist mit einer Grundfläche von 1700 Quadratmetern etwas kleiner als der an der Gautinger Straße. Angrenzend an den Tengelmann-Markt soll das Gebäude eingeschossig, Richtung Starnberg zweigeschossig werden. Zwischen Neubau und Fahrbahn ist zudem Platz für einen drei Meter breiten Geh- und Radweg. Geplant sind im Erdgeschoss ein Drogeriemarkt (maximal 630 Quadratmeter Verkaufsfläche) und ein Bio-Lebensmitteleinzelhandel (maximal 530 Quadratmeter), im Obergeschoss ein Trachtengeschäft (maximal 400 Quadratmeter) und ein Gastronomiebetrieb (maximal 180 Quadratmeter).

Zusammen mit Tengelmann (künftig Edeka) und Aldi leiste der Neubau „einen wichtigen Beitrag zur wohnortnahen Versorgung der Bevölkerung des südlichen Stadtgebiets“, sagte Stadtbaumeister Stephan Weinl. Darüber hinaus strahle das Nahversorgungszentrum auch auf angrenzende Gemeinden wie Pöcking und Feldafing aus. Weinl: „Es trägt somit wesentlich zur Gesamtattraktivität Starnbergs als Versorgungsstandort bei.“ Wann dort die Bagger anrollen, ist offen.

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