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Die Bagger rollen schon: Direkt neben dem Sportplatz in Percha haben die Arbeiten für das Containerdorf begonnen. Hier soll einmal Platz sein für bis zu 96 Asylbewerber.

Percha

Baustart für das Containerdorf am Sportplatz in Percha

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Neben dem Sportplatz in Percha haben die Bauarbeiten für das Containerdorf begonnen.

Percha – Die Mitglieder des benachbarten Sportvereins staunten nicht schlecht, als dieser Tage die Bagger anrückten. Weitgehend ohne öffentliche Debatte und größere Vorwarnung bereiten sie derzeit den Baugrund für den Bau eines Containerdorfes zur Unterbringung von Asylbewerbern vor.

Der Pressesprecher des Landkreises Starnberg, Stefan Diebl, bestätigte das gestern auf Anfrage des Starnberger Merkur. „Hier entsteht eine Siedlung mit insgesamt 96 Plätzen – analog zu den Standorten in Pöcking und Berg“, so Diebl.

In der Vergangenheit war der mögliche Containerstandort in Percha des Öfteren in einigen Nebensätzen im Stadtrat und seinen Ausschüssen erwähnt worden – wirklich konkret wurde es aber erst jetzt, da die Bagger Tatsachen schaffen. Mit der Anlage würde das zweite Containerdorf in Starnberg entstehen. Die Anlage in der Petersbrunner Straße war bereits im Frühjahr eingeweiht worden. Rein optisch wird sich die Wohncontaineranlage nicht von den anderen im Landkreis unterscheiden – das Landratsamt hatte die Wohnwürfel en gros bestellt.

In Percha werden kleine Einheiten für jeweils sechs Personen entstehen, die sich je eine Küche und ein Bad teilen. Der Landkreis verspricht sich von dieser Unterbringung eine deutliche Reduzierung des Konfliktpotenzials. Die Anlagen haben zudem Container, in denen sich ein Waschmaschinen- und Trocknerraum sowie Schulungs- und Verwaltungsräume befinden.

Eine Informationsveranstaltung für die Perchaer, wie sie in nahezu allen anderen betroffenen Gemeinden stattfand, ist nach aktuellem Kenntnisstand nicht geplant. „Bauherr ist der Landkreis, der ist dafür zuständig“, sagte Bürgermeisterin Eva John gestern. Dazu Stefan Diebl vom Landratsamt: „Wir werden sicher nach Fertigstellung einen Besichtigungstermin für die Perchaer organisieren. Ansonsten sind wir im Gespräch mit der Stadtverwaltung.“

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