Baustelle A 95

Polizei will bei Überholverbot durchgreifen

Wer überholt, muss zahlen: Die Verkehrspolizei Weilheim will auf der A 95 im Baustellenbereich zwischen Oberdill und Schäftlarn hart durchgreifen. Ein Grund: ein Unfall mit Flucht.

Starnberg/Schäftlarn - Im Baustellenbereich auf der A 95 zwischen Oberdill und der Anschlussstelle Schäftlarn hat sich am Samstagnachmittag ein Unfall ereignet, den es eigentlich nicht hätte geben dürfen. Die Polizei zieht daraus Konsequenzen.

Gegen 16.30 Uhr war ein 45-jähriger Urlauber aus Frankreich auf der rechten Fahrspur in Richtung Süden unterwegs, als er von einem anderen Verkehrsteilnehmer auf der linken Fahrspur trotz Überholverbot überholt worden sei. „Der Überholende machte auf Höhe des 45-Jährigen einen leichten Schlenker nach rechts, weshalb der Urlauber ein Ausweichmanöver nach rechts einleiten musste. Dabei überfuhr er eine am Fahrbahnrand aufgestellte Warnbake“, teilte die Polizei mit. Am Pkw des Urlaubers entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 2500 Euro. Der Unfallverursacher, ein dunkler Pkw, fuhr einfach weiter. Zeugen werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Weilheim , (0881) 640 302, zu melden.

Verstöße dieser Art will die Verkehrspolizei nicht durchgehend lassen: „Die Verkehrsteilnehmer werden ausdrücklich daraufhin hingewiesen, dass im kompletten Baustellenbereich in beiden Fahrtrichtungen ein Überholverbot besteht. Von Seiten der Verkehrspolizei wird die Einhaltung des neu eingerichteten Überholverbotes künftig verstärkt überwacht und festgestellte Verstöße werden mit Bußgeldanzeigen in Höhe von 70 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet.“

Rubriklistenbild: © dpa / Carsten Rehder

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