+
Den Aufschlag probte Moderator Joko Winterscheidt auch selbst.

neue tv-Show

Merkur-Mitarbeiter bei Timo und Joko

  • schließen

Anfrage von Joko Winterscheidt: Merkur-Mitarbeiter Tobias Huber gibt am heutigen Samstag ab 20.15 Uhr  in der neuen Show des TV-Stars den Schiedsrichter.

Starnberg – Plötzlich ist der Moment da. Sie winkt einfach. Auf das Signal der Frau hinter den Kulissen geht Tobias Huber (34) aus dem für die Kameras nicht sichtbaren Bereich heraus und auf die Tribüne zu, biegt ab zur Tischtennisplatte. Die hat Huber im Fokus, er fühlt sich wie im Tunnel. Nur nicht stolpern – das wäre peinlich. Alles geht gut. Huber steht an der Platte, Joko Winterscheidt begrüßt ihn. Applaus der 1000 Zuschauer.

Der Merkur-Mitarbeiter ist nationaler Schiedsrichter, war bereits in der Bundesliga im Einsatz. Der TV-Sender Pro7 fragte beim Bayerischen Tischtennis-Verband wegen eines Schiedsrichters an. „Ich war nur kurz überrascht und habe mich gefragt, ob ich mir das vor der Kamera zutraue“, berichtet Huber. „Als ich hörte, dass Timo Boll dabei ist, war mir klar: Das wird cool.“

In der TV-Show gibt es neben Tischtennis auch Elfmeterschießen, Weitsprung oder einen 400-Meter-Lauf. Das Prinzip ist immer gleich: Profi gegen Amateur-Sportler – der Außenseiter darf sich für den Star ein Handicap aussuchen. So viel verrät Huber schon mal: Timo Boll musste mit einer Bratpfanne gegen seinen Gegner antreten. „Er hat sich nicht schlecht geschlagen“, berichtet der Starnberger.

Damit alles rund läuft bei der Sendung, begannen die Vorbereitungen für ihn schon im September. Am Vortag der Aufzeichnung probten die Teilnehmer von 14 bis 17 Uhr – ohne die Stars. Die Anweisung an Huber: Lauter reden. „Man denkt eigentlich, man redet laut genug“, sagt er. Den Hinweis nahm er mit für den nächsten Tag. „Eine gewisse Nervosität habe ich da schon gespürt“, gibt er zu. „Aber wegen den Stars war ich nicht nervös. Ich bin da eher zurückhaltend, will nicht stören.“ Auch die vielen Besucher spielten eher keine Rolle. „Die interessiert nicht, was der Schiedsrichter macht. Es ging um Joko, Timo und die Show.“ Und doch war Huber aufgeregt.

Der Starnberger wollte nicht auffallen – einfach das Spiel leiten. Heißt: Spielstände ansagen, Bälle einwerfen. Das hat gut geklappt. Nur einmal wurde es brenzlig: „Als Joko mich verabschiedet hat. Ich war mir nicht sicher, ob ich gleich gehen soll. Ich bin dann gegangen. War anscheinend richtig“, sagt er und lacht. Die restliche Aufzeichnung konnte er sich dann bei einem Flammkuchen im Backstage-Bereich ansehen – jetzt, da die Aufregung dem Hunger gewichen war. Zu sehen ist Huber in der Sendung am 28. Oktober ab 20.15 Uhr auf Pro7.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Fragen Sie die Bürgermeisterkandidaten: Starnberger Bewerber stellen sich den Merkur-Lesern
Kommunalwahl 2020 in Starnberg: Der Starnberger Merkur bittet die Kandidaten um das Bürgermeisteramt in der Schlossberghalle zur Podiumsdiskussion. Termin ist der 22. …
Fragen Sie die Bürgermeisterkandidaten: Starnberger Bewerber stellen sich den Merkur-Lesern
Showtime mit Schiller
Der Jahresempfang der Gemeinde Herrsching ist nun auch offiziell „Schiller’s Show“. Das war er im Volksmund zwar schon vorher, jetzt aber gibt es ein Logo dazu, mit dem …
Showtime mit Schiller
Starnberg will „Bienenfreundlichste Kommune in Oberbayern“ werden
Die Stadt Starnberg wird sich um den Titel „Bienenfreundlichste Kommune in Oberbayern 2020“ bewerben.
Starnberg will „Bienenfreundlichste Kommune in Oberbayern“ werden
Stiften Religionen Frieden? Oder bringen sie Gewalt? Diskussion in Evangelischer Akademie
Stiften Religionen Frieden? Oder bringen sie Gewalt? An dieses schwierige Thema hat sich die Evangelische Akademie Tutzing bei ihrem Jahresempfang gewagt. Eine klare …
Stiften Religionen Frieden? Oder bringen sie Gewalt? Diskussion in Evangelischer Akademie

Kommentare