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Mit Fassbier fängt man Blutspender: BRK-Kreisgeschäftsführer Jan Lang (Mitte) trennt sich gerne von dem Gerstensaft, den sich Walchstadter Feuerwehrler und Landratsamtsmitarbeiter verdient haben.

BRK-Kreisverband

„Ein guter Tropfen“ lockt Spender zum Aderlass

Starnberg - Blutspenden im Team - dass das gut funktioniert und die Spenderzahl erhöht, hat das BRK Starnberg mit seiner Aktion eindrucksvoll bewiesen.

Was der Menschen nicht alles tun für 30 Liter Bier. Und wenn dafür auch noch etwas herausspringt für einen guten Zweck, umso besser. Das hatte sich auch das Bayrische Rote Kreuz (BRK) gedacht und im Dezember eine Blutspendeaktion im Landratsamt Starnberg unter das Motto „Ein guter Tropfen!“ gestellt.

Jetzt standen zwei 30-Liter-Fässer Tegernseer auf dem Tisch im großen Sitzungssaal des Landratsamtes. Damit hatten zwei Spender-Teams allen Grund zur Freude. Am eifrigsten waren die Mitarbeiter der Kreisbehörde zum Spendetermin erschienen: 31 von ihnen ließen sich den kostbaren Lebenssaft abzapfen. Der zweite Platz ging an die Freiwillige Feuerwehr Walchstadt (Gemeine Wörthsee).

„Bei uns waren einige Kollegen Erstspender“, erklärte Landratsamtssprecher Stefan Diebl. Genau auf die hatte esdas BRK abgesehen. „Von allein gehen viele Menschen nicht zum Blutspenden. Wir dachten, wenn sie im Team mit ihren Kameraden angesprochen werden, dann klappt das wohl eher“, erklärte BRK-Kreisgeschäftsführer Jan Lang.

Die Aktion soll heuer wiederholt werden. „Wir stellen auch gerne die Räumlichkeiten wieder zur Verfügung“, sicherte Stefan Diebl zu. Vermutlich wird um Ostern oder Pfingsten der nächste Termin stattfinden, ein genaues Datum gibt es jedoch noch nicht. „Wir werden auf jeden Fall für die nächste Aktion mehr Werbung machen, es war zur Premiere schon ein großer Erfolg, aber wenn noch mehr Freiwillige zusammenkommen, haben wir nikchts dagegen“, so Lang.

Die Feuerwehrler aus Walchstadt bestätigen, dass die BRK-Taktik aufgegangen ist: „Von allein wären wir niemals zum Blutspenden gegangen. Der Gruppenzwang zieht dann aber nach dem Motto: Wenn die oder der geht, dann geh ich auch mit.“

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