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A 95

Brückenabriss, nächster Teil: Das sollten Autofahrer wissen

Die Brückenarbeiten entlang der A 95 gehen am kommenden Wochenende mit dem nächsten Schritt weiter: Die erste Hälfte der Brücke an der Anschlussstelle Schäftlarn wird abgerissen. Und das hat Folgen vor allem für die Schäftlarner und Neufahrner, aber auch für Einwohner in Berger Ortsteilen oder von Wangen.

Berg/Starnberg –Von diesem Freitag, 4. Mai, 20 Uhr, bis Montag, 7. Mai, 5 Uhr, wird wegen der Abrissarbeiten die Straße von Hohenschäftlarn nach Neufahrn gesperrt. Das teilt die Gemeinde in zwei Hälften, und auch der überregionale Verkehr ist betroffen. Wer aus Süden kommend nach Neufahrn oder Wangen will, wird über Hohenschäftlarn, Irschenhausen, Mörlbach, Bachhausen, Aufkirchen und Berg nach Percha geleitet. Diese Umleitung gilt auch für alle, die den offiziellen Weg von Hohenschäftlarn nach Neufahrn wählen wollen. Wer an Schleichwege unter der Autobahn hindurch denkt, sei gewarnt: An allen Brücken wird gebaut. Nach Hohenschäftlarn gibt es von Süden keine Einschränkungen.

Von München nach Hohenschäftlarn sind die Wege ebenfalls weit: Verkehrsteilnehmer bleiben auf der A 95 bis Wolfratshausen, drehen dort um und fahren die A 95 zurück bis Schäftlarn. Von München nach Neufahrn fließt der Verkehr, weil er die Brücke nicht passieren muss.

Für den Radverkehr werde während der Vollsperrung eine lokale Umleitung über die Zeller Straße ausgeschildert, teilte die Autobahndirektion Südbayern mit.

Auf der A 95 selbst gibt es – abgesehen von den reduzierten Spuren im Baustellenbereich – keine Einschränkungen. Sollte der Abriss an diesem Wochenende nicht klappen, ist das Wochenende danach (11. bis 14. Mai) der Ausweichtermin. Nach dem Abriss wird der Verkehr zwischen Hohenschäftlarn und Neufahrn bis Ende August per Ampel geregelt. Radfahrer können die Engstelle passieren, für sie wird ein eigener Radweg ausgewiesen.

Wie berichtet, werden zwischen Oberdill und südlich der Anschlussstelle Schäftlarn heuer und im kommenden Jahr insgesamt fünf Brücken erneuert. Die Bauwerke sind etwa 50 Jahre alt und in keinem sonderlich guten Zustand. Eine Sanierung erwies sich als unwirtschaftlich, deswegen werden alle neu gebaut und dabei auch verbreitert. ike

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