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Die Zukunft des Handwerks auf einem Bild. Die frischgebackenen Gesellen der verschiedenen Innungen mit ihren Innungsobermeistern und Gastrednern.

Freisprechungsfeier

Die besten ihrer Art

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Bei der Freisprechungsfeier der Bäcker-, Metzger-, Schreiner- und Zimmererinnung wurden auch die besten Lehrlinge ausgezeichnet. 

Landkreis – Schöner kann man es kaum zusammenfassen: „Man braucht im Leben Freunde. Darunter muss aber mindestens ein Handwerker sein“, sagt Gastgeber Rupert Berghofer von der Kreissparkasse München-Starnberg-Ebersberg bei der Freisprechungsfeier des Bäcker, Schreiner, Metzger und Zimmerer in Starnberg. Und hat damit natürlich die Lacher auf seiner Seite.

25 neue angehende beste Freunde gibt es seit Mittwochabend im Landkreis Starnberg. Sie haben die drei- bis vierjährige Lehrzeit und die Prüfungen erfolgreich hinter sich gebracht, haben ihr Gesellenstück abgeliefert und sitzen nun mit ihren Eltern, Verwandten und den Freundinnen gespannt im Saal der Sparkasse und warten bei tropischen Temperaturen auf ihre Zeugnisse.

Anton Lidl: „Was man gerne tut, das macht man richtig gut“

Doch ganz so schnell geht es nicht. Kreishandwerksmeister Anton Lidl gab den angehenden Gesellen noch einige wertvolle Ratschläge mit auf den Weg. „Jeder gut ausgebildete Handwerker ist ein Hoffnungsträger“, sagte er. Das Ende der Lehrzeit sei nicht das Ende des Lernens. Ganz im Gegenteil. Kaum irgendwo anders gebe es so große Chancen, sich zu entwickeln. Sei es die Meisterausbildung, die Möglichkeit, sich selbständig zu machen. Oder – „und das gibt es in dieser Form nur in Bayern“ – den Gang an die Universität. Wer als Geselle drei Jahre gearbeitet habe, der könne ein fachspezifisches Studium aufnehmen, wer seinen Meisterbrief in der Tasche hat, könne jedes Studium beginnen.

Wichtig sei aber vor allem, seinen Beruf zu lieben: „Was man gerne tut, das macht man richtig gut. Ich hoffe daher, dass Sie alle ihre Arbeitsverträge bereits unterschrieben haben“, so Lidl.

Bei den Zimmerern gab es zwei punktgleiche Innungssieger

Der stellvertretende Landrat Georg Scheitz (CSU) wandte sich in seinem Grußwort vor allem an die Handwerksbetriebe, ermahnte sie, sich am Buß- und Bettag am landkreisweiten „Tag der Ausbildung“ zu beteiligen. Ansonsten verwies er darauf, dass es nicht nur Studierte, sondern auch gute Handwerker brauche im Landkreis: „Bleibts bei Eurem Handwerk, des is a Freid“, meinte er. Ein Loblied auf das Handwerk stimmte auch Starnberger Bürgermeisterin Eva John an. Kaum ein Tag vergehe, an dem die Stadt nicht irgendein Gewerk beauftrage, und die Handwerksbetriebe „sind zudem gute Gewerbesteuerzahler“, berichtete sie.

Anschließend wurden auch die besten Auszubildenden des Jahrgangs ausgezeichnet. Bei den Zimmerern gab es zwei punktgleiche Innungssieger: Florian Schuhbauer und Simon Schubert. Das beste Gesellenstück fertigte Thomas Theodor Aumiller an. Bei den Schreinern war Tim Neumann der beste Lehrling, Antonia Beck freute sich über die Auszeichnung für ihr Gesellenstück, das im November bei der „Heim- und Handwerk“ in München im Rahmen der Sonderausstellung der Schreinerinnung gezeigt wird.

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