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Eine von 580 Wildbienen-Arten: Die Rotschopfige Sandbiene.

Bund Naturschutz Starnberg

Bienen retten: Vortrag am Mittwoch

Wie wichtig den Landkreisbürgern die Rettung der Bienen ist, hat das Volksbegehren gezeigt. Der Bund Naturschutz bietet nun einen Vortrag über Wildbienen an.

Starnberg - Wer Bienen retten will, dem hilft Verständnis für die Insekten. Der Starnberger Bund Naturschutz lädt daher für kommenden Mittwoch, 3. April, zu einem Vortrag ab 19.30 Uhr in die Schlossberghalle ein. Dr. Andreas Fleischmann sei ein „begeisterter und begeisternder Forscher und Insektenspezialist“, erklärte Vorsitzende Irmgard Franken. Er werde einige der interessantesten Wildbienen und deren Biologie vorstellen. 

In Deutschland seien mehr als 580 Arten von Wildbienen heimisch, ein Großteil jedoch laut Roter Liste gefährdet. Einigen häufigeren, aber auch ein paar seltenen Arten könne schon im eigenen Garten durch das Anbieten geeigneter Nisthilfen geholfen werden. „Bei den Wildbienen haben sich viele verschiedene, interessante Verhaltensweisen entwickelt, zum Beispiel unterschiedlichste Nistweisen. Blattschneiderbienen bauen ihre Nester aus ausgeschnittenen Blattstücken. Mauerbienen besiedeln Bohrlöcher und Insektenfraßgänge in Holz oder legen als Nachmieter ihre Nester in leeren Schneckenhäusern an. Seidenbienen, wiederum, tapezieren ihre Bodennester mit einem feinen, pergamentartigen Film“, teilte der Bund Naturschutz mit. 

Andere Besonderheiten reichen von verschiedensten Pollen- und Nektarsammelverhalten bis zum Übernachten in Blüten („Schlafblumen“). Interessierte sind willkommen.

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