Bilanz der Polizei

Kürzerer Fasching, gleich viele Unfälle

Der Fasching heuer war nur halb so lange wie der 2017, doch die Zahl der Unfälle durch Alkohol hat nicht abgenommen - für die Polizei ein Alarmzeichen.

Starnberg - Das Fazit von Johannes Bauer, Verkehrssachbearbeiter der Polizei für den Landkreis Starnberg, ist ernüchternd: „Aufgrund der Ergebnisse 2018 ist leider festzustellen, dass trotz den angekündigten Kontrollen der Polizei die Alkohol- und Drogendelikte nach wie vor vorhanden sind. Es ist sogar eine Steigerung festzustellen, nachdem die Kontrollzeit 2018 - im Vergleich zum Jahr 2017 - nur die Hälfte der Zeit betrug.“ In Zahlen heißt das: In drei Faschingswochen gab es drei Unfälle durch Alkohol und einen durch Drogen, wobei drei Menschen verletzt wurden. Im doppelt so langen Fasching 2017 waren es auch drei Unfälle, allerdings ohne Verletzte, und keinen Drogen-Unfall.

2018 seien insgesamt 974 Fahrzeugführer kontrolliert worden (2017: 1546). Bei 318 Fahrzeugführern sei ein Alco-Test durchgeführt worden (2017: 484), der bei 10 Fahrzeugführern zu einer Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr bzw. einer Ordnungswidrigkeit über 0,5 Promille geführt halbe (2017: 11 Anzeigen gegen Fahrzeugführer). Insgesamt seien 10 Führerscheine sichergestellt (2017: 2) sichergestellt worden, erklärte Bauer. Blutentnahmen gab 2018 12 - deutlich mehr als 2017, als es nur sieben waren.

Rubriklistenbild: © dpa

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