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Die Start-Mannschaft: Florian Schuh, Braumeister und Neu-Geschäftsführer Sven Leindl und Karl Heinz Krawczyk zur Eröffnung.

Brauhaus Starnberg

Mietvertrag in Höhenrain läuft noch neun Jahre

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Die Veränderungen in der Gesellschafterstruktur des Brauhauses Starnberg und die damit verbundene Standortfrage sorgen auch weiter für Diskussionsstoff.

Höhenrain – Mit einiger Verwunderung habe er im Starnberger Merkur gelesen, was sein Geschäftspartner Florian Schuh über den Gesellschafterwechsel beim Starnberger Brauhaus verbreitet habe, sagte Karl Heinz Krawczyk gestern. In der Pressemitteilung, die Schuh übermittelt hatte, hieß es: „Karl Heinz Krawczyk (World of Wine) ist aus der Geschäftsleitung der Brauerei ausgeschieden. Seine Anteile hat der bisherige geschäftsführende Gesellschafter Florian Schuh übernommen.“

„Fakt ist, dass ich 40 Prozent der Anteile am Starnberger Brauhaus an Florian Schuh verkauft habe. Allerdings bin ich nach wie vor – und auf Lebenszeit – im Besitz von weiterhin zehn Prozent des Unternehmens“, so Krawczyk gestern weiter.

Er betonte, dass er nach wie vor auch Vermieter des Gebäudes in Höhenrain sei, in dem derzeit vier Starnberger Biersorten gebraut werden. „Und der Mietvertrag läuft noch neun weitere Jahre“, sagte Krawczyk, der neben der Firma „World of Wine“ nach eigenen Angaben auch drei Weingüter besitzt. Das verwundert insofern, als das Starnberger Brauhaus in seiner Pressemitteilung klar darauf hingewiesen hatte, dass man sowohl auf Investoren- als auch Standortsuche sei (wir berichteten). Der Investor „soll den nächsten Wachsstumsschritt finanzieren“, wie es hieß. Und die geeigneten Gewerbeflächen sollen vor allem der „Erweiterung der Kapazität“ dienen. Im ersten Jahr seines Bestehens hatte das Unternehmen nach eigenen Angaben rund eine Million Liter Bier produziert. Die Brauerei sei damit an der Kapazitätsgrenze.

Vermieter und Gesellschafter Krawczyk wollte sich gestern zwar nicht zu den konkreten Zukunftsplänen der Brauerei äußern, stellte aber fest, dass er auf der Einhaltung des noch neun Jahre laufenden Mietvertrages in Höhenrain besteht – egal ob anderswo gebaut wird.

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