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Die vier Biersorten werden stark nachgefragt - kein Wunder, dass man an Erweiterung denkt.

Brauhaus Starnberg

Weiteres Wachstum: Wird bald woanders gebraut?

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Das Starnberger Brauhaus will schnell weiter wachsen und hat deshalb umstrukturiert.

Höhenrain – Karl Heinz Krawczyk (World of Wine) ist aus der Geschäftsleitung des Starnberger Brauhauses ausgeschieden. Das teilte der bisherige geschäftsführende Gesellschafter Florian Schuh dem Starnberger Merkur mit. In der Erklärung heißt es weiter, dass Schuh auch die Geschäftsanteile von Krawczyk übernommen habe. In diesem Zusammenhang hat der neue alleinige Besitzer des Starnberger Brauhauses nach eigener Aussage seinem Braumeister Sven Leindl durch die Berufung zum Geschäftsführer sein Vertrauen ausgesprochen und ihm die Produktionsleitung übertragen.

Braumeister Sven Leindl ist ab sofort auch noch Geschäftsführer

Die vor rund anderthalb Jahren in Höhenrain an den Start gegangene Brauerei hat sich demnach bestens entwickelt. „Wir waren mit einer Million Liter im ersten Produktionsjahr vollständig ausgelastet“, so Schuh weiter. Nachdem man zunächst mit einem Hell und einem Spezial an den Start gegangen war, folgten heuer das Starnberger Weiße und der Seenator.

Der Wechsel in der Geschäftsführung und der Gesellschafterstruktur dient ganz offensichtlich auch dazu, den künftigen Wachstumskurs sicherzustellen. Denn die Kapazitäten am heutigen Standort in Höhenrain sind ausgereizt, eine Erweiterung dort kaum möglich. Das räumt auch Schuh ein, ohne zu sehr ins Detail zu gehen: „Wir suchen einen privaten Investor, um den nächsten Wachstumsschritt zu finanzieren.“ Wie dieser Schritt aussehen soll? „Wir suchen nach geeigneten Gewerbeflächen im Landkreis Starnberg zur Erweiterung der Kapazität des Starnberger Brauhauses“, heißt es weiter.

In der Vergangenheit hatte es immer wieder dementsprechende Spekulationen gegeben. Immer wieder war dabei das von der Stadt Starnberg geplante Gewerbegebiet Schorn genannt worden. 

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