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Helfer unterwegs: Jürgen Berthold (l.) und Erhard Löser bringen Hilfsgüt er in die Ukraine. 

BRK-Kreisverband

40 Tonnen Hilfe und Betten aus Seefeld

Jürgen Berthold und Erhard Löser von der Auslandshilfe des Kreisverbandes Starnberg des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) sind wieder unterwegs. Sie bringen Hilfsgüter in die Ukraine.

Landkreis–  Die beiden BRKler bringen einen Lkw voller Hilfsgüter in die ukrainische Region Ivano-Frankiwsk, rund 110 Kilometer südöstlich von Lwiw (Lemberg) und 430 Kilometer südwestlich von Kiew. Rund 2500 Kilometer haben die beiden Helfer mit dem 40-Tonner zu überstehen, teilte der Kreisverband mit.

In Kooperation mit dem ukrainischen Roten Kreuz kämen die Hilfsgüter der Auslandshilfe des Roten Kreuzes dorthin, wo sie gebraucht würden. Kinderheime, Altenheime, Krankenhäuser und medisoziale Stationen, in denen etwa acht Patienten pflegerisch betreut werden, freuen sich sehr über die Spenden aus Bayern. In der Ukraine gebe es viele Menschen, die dringend auf die Unterstützung aus dem Freistaat angewiesen sind. Die Wirtschaft in der Ukraine sei durch die langandauernden Auseinandersetzungen im Osten des Landes geschwächt – und das treffe vor allem die sozial Benachteiligten, wie Waisenkinder, Alte und Kranke.

Im Gepäck haben die zwei Rotkreuzhelfer laut Kreisverband große Mengen an medizinischen Hilfsgütern: Sterile OP-Einwegartikel, medizinisches Verbrauchsmaterial, Schutzanzüge, Rollstühle und vor allem viele ausrangierte Betten aus dem Krankenhaus Seefeld.

Das BRK bittet weiter um Spenden für die Auslandshilfe: Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Starnberg, Verwendungszweck: Auslandshilfe, Kostenstelle 62000; die IBAN des Kontos lautet DE44702501500005201561 bei der Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg. 

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