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Das Ehepaar Greiner, hier Andrea Molline-Greiner, möchte seine Buchhandlung in Starnberg offenbar aufgeben.

Buchhändler Rupprecht

„Wir wollen das Angebot in Starnberg bereichern“

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Buchhändler Johannes Rupprecht äußert sich nun erstmals zu seinen Plänen für Starnberg. Das Ehepaar Greiner will seine Buchhandlung in der Maximilianstraße zum Frühsommer indes offenbar verlassen.

Starnberg – Die Meldungen haben in der vergangenen Woche in Starnberg für Aufsehen gesorgt: Das Ehepaar Greiner will seine Buchhandlung in der Maximilianstraße zum Frühsommer offenbar verlassen – gleichzeitig hat die Buchhandelsfirma Rupprecht eine neue Filiale nur wenige Meter entfernt angekündigt. Im Gespräch mit dem Starnberger Merkur äußert sich Buchhändler Johannes Rupprecht nun erstmals zu seinen Plänen für die Kreisstadt.

„Ich habe das Gefühl, dass in Starnberg Bedarf für unser Angebot vorhanden ist und dass wir mit unserem Angebot die Stadt bereichern“, sagt der 53-Jährige, der das Unternehmen vor 30 Jahren mit seiner Partnerin Maria Rupprecht (53) in Vohenstrauß in der Oberpfalz gegründet hat. Der neue Laden an der Maximilianstraße 6 wird bereits die 40. Dependance in Bayern und Baden-Württemberg. „Das ist eine klasse Lage und es sind sehr gute Flächen“, sagt er über die Räumlichkeiten, in denen sich bislang noch ein Rossmann-Drogeriemarkt befindet.

Es dürften etwa sechs Arbeitsplätzen entstehen

Die Filiale soll „eine klassische Sortimentsbuchhandlung mit angenehmer Aufenthaltsqualität“ werden, sagt Rupprecht. Dazu dürften eine Reihe von Veranstaltungen kommen. Rupprecht ist bekannt für viele Lesungen mit bekannten Autoren, in dieser Woche treten in seinen Filialen unter anderem der Schauspieler Sky du Mont, der Kolumnist Axel Hacke und der Philosoph Professor Dr. Wilhelm Schmid auf. Darüber hinaus will sich der Buchhändler auch in der Leseförderung von Kindern engagieren.

In der Starnberger Filiale dürften etwa sechs Arbeitsplätzen entstehen – für ausgebildete Buchhändler ebenso wie für Auszubildende. Insgesamt hat Rupprecht 330 Mitarbeiter. „Wir brennen für das Buch und für unsere Mitarbeiter“, sagt der Firmenchef, der sich als klassischen Mittelständler sieht.

Bereits seit Jahren habe er seine Fühler in Starnberg ausgestreckt, gibt der 53-Jährige zu. Schon bei der Eröffnung der Buchhandlung in Bad Tölz im Jahr 2010 habe er sich das ganze Umfeld angesehen. In der Filiale in Wolfratshausen verzeichne er zudem viele Kunden aus Starnberg.

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