Gesundheitliche Probleme: Franz Beckenbauer ist nicht vernehmungsfähig

Gesundheitliche Probleme: Franz Beckenbauer ist nicht vernehmungsfähig
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Sorgt für Entsorgungsärger: die Raupe des Buchsbaumzünslers.

Schädling breitet sich aus

Buchsbaumzünsler: Verbrennen (fast) verboten

Vom Buchsbaumzünsler befallene Pflanzen werden am besten verbrannt. Allerdings geht das nicht überall - und einmal kam schon die Feuerwehr dazu.

Landkreis– Der Buchsbaumzünsler breitet sich weiter im Landkreis Starnberg aus. Befallene Pflanzen müssen sicher entsorgt, möglichst verbrannt werden – aber nicht innerorts, wie Landratsamt und Abfallunternehmen AWISTA gestern hervorhoben. Hintergrund ist ein Vorfall, bei dem ein Gartenbesitzer Pflanzen verbrannt hat. Aufgrund der Rauchentwicklung wurde ein Gebäudebrand vermutet – die Feuerwehr rückte mit 20 Mann an.

Befallene Pflanzen seien an den Grüngutannahmestellen auf den Wertstoffhöfen oder an der Kompostierungsanlage Hadorf abzugeben, teilte das Landratsamt mit. Nur durch die so genannte thermophile Kompostierung werden die Schädlinge an einer weiteren Ausbreitung gehindert. Die Zweige seien nicht über Restmülltonne, Bio- oder Sperrabfall auf den Wertstoffhöfen zu entsorgen. Auch sollen befallene Hecken nicht in den Kompost gegeben werden, da die Temperaturen dort nicht ausreichten, die Schmetterlingsraupe unschädlich zu machen.

Wer Buchsbaumzünsler-Reste in Wohngebieten verbrennt, kann laut Landratsamt mit einem Bußgeld bis zu 100 000 Euro belegt werden. Ausnahme: Wenn die pflanzlichen Abfälle im Außenbereich anfallen, dürfen sie an Werktagen von 6 bis 18 Uhr auf diesem Grundstück verbrannt werden – unter Berücksichtigung von Brandgefahren durch Wind oder Trockenheit. Transporte zum Verbrennen woanders sind unzulässig. Das Landratsamt rät daher, auf ein Verbrennen grundsätzlich zu verzichten. 

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