Bürgerversammlung in Starnberg

Stimmkarten für die Bürger

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Eine neue Form wird die Starnberger Bürgerversammlung am Donnerstagabend haben - Karten spielen eine wichtige Rolle.

Starnberg - Für die Besucher der Bürgerversammlung am heutigen Donnerstag, 16. November, gibt es im Vergleich zu den Vorjahren eine Änderung. Wie Bürgermeisterin Eva John gestern erklärte, erhalten die Starnberger beim Betreten des großen Saals der Schlossberghalle Stimmkarten. Mit diesen können sich die Bürger dann an Abstimmungen über mögliche Bürgeranträge beteiligen.

John rechnet damit, dass nach ihrem Rechenschaftsbericht diese Anträge kommen werden. „Es wird bestimmt den einen oder anderen geben“, sagte sie gestern gegenüber dem Starnberger Merkur. So sei es bereits bei ihrem Vorgänger Ferdinand Pfaffinger gewesen. Und so war es auch im vergangenen Jahr, als der frühere CSU-Stadtrat Rudi Nirschl einen Stopp der Arbeiten am Verkehrsentwicklungsplan beantragte. Nachdem das Abstimmungsergebnis durch Handzeichen nicht eindeutig festgestellt werden konnte, mussten sich die Bürger im „Hammelsprung“ üben. Jeder, der sich an der Abstimmung beteiligen wollte, musste den Saal verlassen und dann je nach Abstimmungsverhalten (Ja oder Nein) durch eine von zwei Türen wieder in den Saal eintreten. Dabei führten Bedienstete der Stadt Strichlisten. Letzten Endes gab es eine 53:43-Mehrheit für den Antrag.

Die Bürgerversammlung beginnt um 19 Uhr, Einlass ist bereits von 18 Uhr an. Die Verwaltung weist darauf hin, dass die Ausgabe der Stimmkarten „etwas Zeit“ in Anspruch nehmen dürfte. 

Rubriklistenbild: © Stadt Starnberg

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