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Alexander Radwan (CSU)

Bundestagswahl 2017

Radwan sagt Servus

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Die Legislaturperiode des Bundestages geht ihrem Ende entgegen. Und damit auch die Zeit, in der Alexander Radwan (CSU) für den Landkreis Starnberg zuständig war.

Starnberg – Am Freitag nutzte Radwan eine Pressekonferenz, um sich gleichzeitig von den Bewohnern des Fünfseenlandes zu verabschieden und seinen potenziellen Nachfolger, den Denklinger Bürgermeister Michael Kießling (CSU), zu präsentieren.

Radwan (52) wird im neuen Wahlkreis, der den Raum Bad Tölz, Miesbach und Wolfratshausen umfasst, ebenfalls noch einmal für den Bundestag kandidieren. Am Freitag allerdings ging es ihm nach eigenen Angaben vor allem darum, Bilanz zu ziehen. „Der wichtigste Erfolg, den wir verbuchen können, ist ohne Zweifel, dass der B2-Tunnel in Starnberg nun wirklich gebaut wird“, sagte Radwan. Er rechnet damit, dass die ersten Arbeiten bereits im September beginnen, der offizielle Spatenstich dann im April 2018 erfolgt. Fertig sein soll der Tunnel im Jahr 2025: „Und damit wird die reine Baumaßnahme kürzere Zeit in Anspruch nehmen als die Planungsstreitigkeiten im Vorfeld“, so Radwan.

Zu den Aufgaben, „um die sich Michael Kießling als mein Nachfolger“ kümmern sollte, gehöre vor allem die Anbindung des geplanten Gewerbegebietes Schorn an die Autobahn 95 (wir berichteten). „Der Bund tut sich schwer damit, Gewerbeflächen direkt an die Autobahnen anzubinden. Und wir haben bislang noch keine Baufreigabe“, mahnte Radwan. Bis zu dieser Freigabe sei es noch ein weiter Weg, da müsse man dranbleiben.

Dranbleiben müsse man auch an der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Einheimische und Flüchtlinge. Radwan schlug vor, einen Teil des Kasernengeländes in Feldafing nach dem Umzug der Soldaten nach Pöcking für den Bau von Bundeswehr-Wohnungen zu nutzen. Die CSU-Landtagsabgeordnete Dr. Ute Eiling-Hütig, die auch im Feldafinger Gemeinderat sitzt, meinte dazu: „Ohne Wohnbebauung werden wir bei der Konversion des Bundeswehrgeländes wohl nicht weiterkommen“, verwies aber ansonsten auf den entsprechenden Beirat.

Ansonsten erinnerte Radwan daran, dass man sich auch weiter um den Ausbau der S-Bahn und die zweite Stammstrecke bemühen müsse, um die Region noch besser an den Großraum München anzubinden. 

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