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Entsetzen bei der CSU: Die versteinerte Miene von Altlandrat Heinrich Frey spricht Bände, als die Prognosen über den Bildschirm flimmern.

Bundestagswahl regional

Live-Ticker zur Bundestagswahl: CSU vorn, FDP auf Platz 2 - alle weiteren Ergebnisse hier

Wann gibt‘s die ersten Ergebnisse im Wahlkreis Starnberg-Landsberg/Lech? Wie haben unsere Wähler abgestimmt? Was sagen die Kandidaten und Parteien? Alle Infos, Ergebnisse und Stimmen gibt‘s hier im Live-Ticker.

Karte: Alle Ergebnisse aus Ihrer Region

+++ AKTUALISIEREN +++


22.35 Uhr: Damit endet auch für heute der Wahl-Liveticker des Starnberger Merkur. Wir danken allen, die mitgelesen haben und wünschen eine gute Nacht!

22.31 Uhr: Damit haben wir ein vorläufiges Ergebnis: Bei den Erststimmen gewinnt Michael Kießling (CSU) mit 42,09 Prozent vor Christian Winklmeier (SPD) mit 16,68 Prozent, Kerstin Täubner-Benicke (Grüne) mit 11,88 Prozent, Britta Hundesrügge (FDP) mit 9,62 Prozent und Martin Hebner (AfD) mit 8,88 Prozent.

Bei den Zweitstimmen ergibt sich folgende Verteilung: CSU 38,3 Prozent, FDP 14,16 Prozent, Grüne 13,11 Prozent, SPD 12,67 Prozent,  AfD 9,9 Prozent, Linke 5,65 Prozent, Sonstige 6,41 Prozent. 

22.30 Uhr: Gerade ist auch das Wahlergebnis der Gemeinde Gauting gekommen. In Stockdorf musste noch einmal ausgezählt werden. 

22.20 Uhr: Aus dem Landkreis Starnberg gibt es noch keine Wahlbeteiligung, dafür aus Germering (80,92 %) und Landsberg (81,80 %). Im Landkreis reichen die Beteiligungen ebenfalls deutlich über 80 Prozent. In Starnberg etwa waren es 82,13 Prozent.

22 Uhr: Und eines für die Zweitstimme im Landkreis Starnberg nach 13 von 14 Gemeinden. Gauting fehlt noch eine Weile, weil dort vier Wahlbezirke noch nicht ausgezählt sind.

CSU

63.137

38,48%

FDP

22.699

13,83%

GRÜNE

21.264

12,96%

SPD

20.904

12,74%

AfD

16.421

10,01%

DIE LINKE

8.909

5,43%

FREIE WÄHLER

2.745

1,67%

BP

1.736

1,06%

ÖDP

1.545

0,94%

Tierschutzpartei

1.427

0,87%

Die PARTEI

1.006

0,61%

PIRATEN

543

0,33%

DM

325

0,20%

DiB

319

0,19%

BGE

307

0,19%

V-Partei³

290

0,18%

NPD

257

0,16%

Gesundheitsforschung

180

0,11%

BüSo

23

0,01%

MLPD

21

0,01%

DKP

20

0,01%

21.56 Uhr: Gauting fehlt noch aus dem Landkreis Starnberg, Landsberg und Germering sind fertig. Daher gibt es noch kein endgültiges Wahlkreisergebnis. Aber eines mit 13 von 14 Gemeinden aus dem Kreis Starnberg für Erststimme:

Kießling, Michael (CSU)

69.472

42,49%

Winklmeier, Christian (SPD)

27.485

16,81%

Täubner-Benicke, Kerstin (GRÜNE)

19.293

11,80%

Hundesrügge, Britta (FDP)

15.004

9,18%

Hebner, Martin (AfD)

14.713

9,00%

Feilzer, Bernhard (DIE LINKE)

6.559

4,01%

Dr. von Herget, Harald (FREIE WÄHLER)

4.056

2,48%

Boolzen, Karin (ÖDP)

2.993

1,83%

Thannheiser, Heinz (BP)

2.164

1,32%

McFadden, Tobias (PIRATEN)

1.389

0,85%

Ruthner , Claudia

391

0,24%

21.35 Uhr: Ein prominenter Gast ist im Landratsamt angekommen: Wirtschaftsministerin Ilse Aigner. Als Landespolitikerin stand sie heute nicht zur Wahl.

Zu Besuch im Starnberger Landratsamt: Ilse Aigner (mit CSU-Vertretern).

21.30 Uhr: Fast alles ist ausgezählt, Michael Kießling (CSU) ist gewählt. Bei den Zweitstimmen zeigt sich weiter eine CSU bei knapp 40 Prozent, die FDP auf Platz zwei mit fast 16, Grüne 13,4 und Linke 5,2. Die SPD ist nur noch Nummer 4 mit 13,2 Prozent, die AfD bleibt mit 9,2 unter dem Bundesdurchschnitt.

21.15 Uhr: Bis auf wenige Gemeinde ist ausgezählt, allerdings wird es so bald kein Ergebnis für den ganzen Wahlkreis geben. Erst wenn alle drei Teile - Starnberg, Landsberg und Germering - durch sind, wird das Gesamt ergebnis ausgeworfen. Am erwarteten Sieg von Michael Kießling (CSU) ändert das nichts. 

20.20 Uhr: Nach und nach kommen die Ergebnisse aus den Gemeinden herein. Der Trend verfestigt sich für den Landkreis Starnberg: CSU liegt bei 38, die FDP bei fast 16, die SPD bei 11 und die  Grünen bei fast 13 Prozent. Die AfD schneidet nicht so gut ab wie anderswo, zumindest zum aktuellen Stand: 8,5 Prozent.

20.05 Uhr: Ein Gong - nach endlich. Als erste Gemeinde aus dem Landkreis Starnberg hat Pöcking gemeldet um 20 Uhr. Im Saal des Landratsamtes ist es sehr still. Auch Seefeld hat gemeldet. Der Trend: Michael Kießling liegt bei 40 Prozent, Winkelmeier bei 16, Bei den Zweitstimmen liegt die CSU mit 38,2 Prozent vorne, die SPD kommt auf nicht einmal 12, die FDP auf 15,8, die Grünen auf 14,7 und die AfD auf 8,7 Prozent. Wie gesagt, nach zwei Gemeinden.

20.00 Uhr: Der Landkreis Landsberg ist zu fast zwei Drittel ausgezählt. Kießling führt weiter wohl uneinholbar mit fast 50 Prozent. Bei den Zweitstimmen liegt die CSU bei rund 42, die SPD bei fast 12, die FDP bei rund 10, die Grünen bei 11 und die AfD bei mehr als 11.

19.50 Uhr: Immer mehr Ergebnisse aus dem Landkreis Landsberg kommen herein, allerdings zumeist aus kleinen Gemeinden. Der Trend bleibt - und die AfD ist derzeit auf Platz 2 bei den Zweitstimmen. Landrat Karl Roth beginnt sich langsam unwohl zu fühlen, weil in Landsberg bereits 10 von 31 Gemeinden ausgezählt sind, in Starnberg noch keiner. Allerdings: Die Gemeinden dort sind zum Teil deutlich kleiner als im Kreis Starnberg.

19.41 Uhr: Noch immer kein Ergebnis aus Starnberg, dafür sieben aus dem Kreis Landsberg. Der Trend verfestigt sich: Michael Kießling hat einen enormen Vorspung von 51 zu knapp 13 von Christian Winkelmeier (SPD). Bei der Zweistimme sieht es anders aus: CSU 44,4, SPD 11,4, AfD 11,1, Grüne und FDP liegen bei 9 bis 10 Prozent.

19.24 Uhr: Das erste Ergebnis ist da, nur nicht aus dem Landkreis Starnberg. Im Starnberger Landratsamt werden die Zahlen aus dem Landkreis Landsberg allerdings nicht einzeln angezeigt. Michael Kießling (CSU) liegt deutlich vorne, Wir haben Sie trotzdem nach zwei Gemeinden bei den Zweitstimmen: CSU 45,3, SPD 11,9, Grüne 10,2, FDP 8,4 und AfD 11,. Aber auch das sagt noch nicht viel. Kommt das erste Ergebnis aus dem Kreis Starnberg, ertönt übrigens ein Gong.

19.08 Uhr: Kreiswahlleiter Holger Albertzarth ist zuversichtlich, dass die Auszählung in allen 337 Wahlbezirken glatt abläuft. „Wir hatten lediglich ein kleines Problem am Nachmittag, als in einem Wahllokal in Krailling die Stimmzettel auszugehen drohten“, sagte er gerade dem Starnberger Merkur. Ansonsten sei alles reibungslos gelaufen. Er rechnet damit, dass das vorläufige amtliche Endergebnis gegen 22 Uhr vorliegt. Unkalkulierbar wird diese Zeit aber dadurch, dass die Zahl der Briefwähler noch weiter gestiegen ist. Gerechnet wird mit einem Anteil von mehr als 40 Prozent.

18.55 Uhr: Im Landratsamt wird es immer voller, schließlich werden bald die ersten Landkreis-Ergebnisse erwartet. Bei der Rede von Angela Merkel wird es still, aber nicht überall. Alle schauen wie gebannt auf die Leinwand - auch, als Horst Seehofer interviewt wird.

18.48 Uhr: Auf Ergebnisseite des Landratsamtes steht noch „Ergebnis noch nicht vorhanden.“ Aus den Gemeinden sind noch keine Schnellmeldungen mit ersten Ergebnissen aus dem Land- und Wahlkreis eingegangen. Es kann aber nicht mehr lange dauern. 

18.33 Uhr: Landrat Karl Roth ist im Landratsamt angekommen und entsetzt: „Mir geht es nicht um das Ergebnis der CSU, ich bin komplett erschüttert über das Abschneiden der AfD.“ Dass Alexander Gauland sagt, die AfD hole sich „unser Land“ zurück, sei ein Schlag ins Gesicht jedes Demokraten.

Kein guter Tag für die CSU: Michael Kießling, Landrat Karl Roth und Stefan Frey (Ortsvorsitzender in Starnberg) im Gespräch (v.l.).

18.22 Uhr: Still und äußerst zufrieden nippt Linken-Direktkandidat Bernhard Feilzer an seinem Weißwein. „6,5 Prozent in Bayern. Das hätte vor ein paar Jahren auch keiner gedacht.“ Er erklärt sich das überraschend gute Ergebnis damit, dass viele unzufriedene SPD-Wähler gewechselt seien.

18.17 Uhr: Derweil knallen bei den kleinen Parteien die Korken: Die FDP jubelt, weil sie mit 10 Prozent zurüc in den Bundestag kommt. Sigrid Friedl-Lausenmeier: „Hier bei uns im traditionell starken Wahlkreis gehen da bestimmt noch ein paar Prozent mehr.“ Die Grünen-Direktkandidatin Kerstin Täubner-Benicke ist überrascht vom starken Abschneiden ihrer Partei: „Wir haben gekämpft bis zum Ende, das zahlt sich aus.“ Bernd Pfitzner, designierter Grünen-Bürgermeisterkandidat aus Tutzing, wird deutlicher: „Die Menschen hier in Bayern nehmen es der CSU übel, dass sie in der Flüchtlingsfrage fast auf der AfD-Linie liegt.“ 

18.15 Uhr: Der CSU-Kandidat Michael Kießling ist sichtlich getroffen: „38 Prozent in Bayern, damit hatte ich nicht gerechnet. Beim letzten Mal hatten wir deutlich mehr.“ Auf eine mögliche Koalition will er sich noch nicht festlegen: „Wir gehen mit denen zusammen, bei denen wir mehr unserer Inhalte durchsetzen können.“ Seine Parteifreunde sehen das anders: „GroKo, Groko - nur nicht mit den Grünen!“ rufen sie ihm zu. 

18.05: Die Prognose ist da, und die Gesichter bei der CSU sind lang, bei der SPD auch. Bei der Bayern-Prognose werden die Gesichter noch länger. Nur 38,5 Prozent sollen es in Bayern sein, Bei der CSU sind nur versteinerte Gesichter zu sehen. 

17.50 Uhr: Im Starnberger Landratsamt füllen sich die Reihen. Im Sitzungssaal präsentiert der Landkreis für Kandidaten und Parteienvertreter laufend die Ergebnisse aus dem Wahlkreis.

16.30 Uhr: Langsam neigt sich die Öffnungszeit der Wahllokale dem Ende zu. Erste Ergebnisse werden ab 19 Uhr, vielleicht 19.30 Uhr erwartet, wenn kleinere Gemeinden ihre Zahlen melden. Ein Endergebnis ist nicht vor 21.30 Uhr wahrscheinlich, eher später. Dann wird man auch absehen können, wo Hochburgen der einzelnen Parteien liegen. Bei der Wahl 2013 sah das im heutigen Wahlkreis Starnberg-Landsberg/Lech so aus, wie wir es für Sie in einer Bildergalerie zusammengestellt haben. Gewertet wurden nur die Zweitstimmen.

Hochburgen der Parteien bei der Bundestagswahl 2013

15.50 Uhr: Durch den neuen Wahlkreis wird der Landkreis Starnberg in jedem Fall von einem neuen Wahlkreisabgeordneten in Berlin vertreten. Bisher war es Alexander Radwann (CSU) vom Tegernsee, der wieder im Wahlkreis Bad Tölz-Wolfratshausen/Miesbach kandidiert. Zu dem gehört Starnberg nun nicht mehr. Der alte Wahlkreis stellte mit Klaus Barthel (SPD) aus Kochel einen zweiten Abgeordneten; Barthel zieht sich nun aus der Bundespolitik zurück. Aus dem Landkreis Starnberg war Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) aus Feldafing bis 2013 im Bundestag, doch scheiterte die FDP dann an der 5-Prozent-Hürde. 23 Jahre lang saß sie im Bundestag und war insgesamt acht Jahre Bundesjustizministerin. Von 1998 bis 2013 hatte die heutige bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) 15 Jahre lang auch den Landkreis Starnberg in Berlin vertreten; davor war es von 1987 bis 1998 Wolfgang Gröbl (CSU), der allerdings auch nicht aus dem Landkreis Starnberg kam, sondern aus Miesbach.

14.40 Uhr: Bisher verläuft die Wahl ohne besondere Vorkommnisse, erklärt Kreiswahlleiter Holger Albertzarth am frühen Nachmittag. Ein paar Nachfragen gibt es immer, etwa bei Wahlscheinen - aber nichts Gravierendes.

14.30 Uhr: Auch in Gilching herrscht ein stetes Kommen und Gehen in den Wahllokalen. Die Wahlkabinen etwa im Wahllokal Feuerwehrhaus sind durchgehend belegt. Konkrete Zahlen über die Wahlbeteiligung liegen aber nicht vor.

14 Uhr: Für mehrere Tausend junge Menschen im Landkreis ist die Wahl die erste überhaupt - etwa für Michael Dudkowiak. Anders Anneliese Schönnenbeck (98): Sie hat alle Bundestagswahlen seit Gründung der Bundesrepublik mitgemacht. Die Geschichte der beiden lesen Sie hier

13.45 Uhr: Die Beteiligung an der Bundestagswahl ist zumindest in der Stadt Starnberg rege. „Es ist überall viel los“, sagte Bürgermeisterin Eva John, die alle Wahllokale besucht. Die Briefwahlquote in Starnberg liegt ebenfalls jenseits der 40 Prozent. Wenn ebenso viele an die Urne gehen, wäre zumindest die Wahlbeteiligung von 2013 erreicht. Ähnliche Aussagen gibt es auch aus anderen Gemeinden. 

12.20 Uhr: Für Ihre Planung am Abend: Die Wahllokale schließen um 18 Uhr, wie immer. Unmittelbar danach veröffentlichen die Fernsehsender ihre Prognosen, bald danach wird es erste Hochrechnungen geben. Im Landkreis Starnberg gibt es soetwas nicht, dafür voraussichtlich ab 19 Uhr erste vollständige Ergebnisse aus Gemeinden. Kreiswahlleiter Holger Albertzarth rechnet, wenn alles glatt geht, mit einem vorläufigen Endergebnis zwischen 21.30 und 22 Uhr. Die hohe Briefwahlquote könnte das allerdings ein wenig bremsen - in den Wahlbezirken dafür sind die meisten Stimmzettel auszuzählen.

11.30 Uhr: Die Wahlbeteiligung an Bundestagswahlen im Landkreis Starnberg war immer hoch. Wie sie heuer ausfällt, ist so früh am Wahltag allerdings noch nicht absehbar. 2013 lag die Wahlbeteiligung bei 78 Prozent, 2009 waren es 79,95 Prozent und 2005 etwas mehr als 84 Prozent - und 2002 bei mehr als 87 Prozent. Der Trend ist eindeutig und keine Ausnahmeerscheinung. Nicht umsonst hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zur Wahl aufgerufen. Auch die langjährige Starnberger Wahlkreisabgeordnete Ilse Aigner, heute bayerische Wirtschaftsministerin, appelliert auf dem Kurznachrichtendienst Twitter an alle:

11.05: Einige Eckpunkte dieser Bundestagswahl im Fünfseenland: Der Wahlkreis Starnberg-Landsberg/Lech, der aus den Kreisen Starnberg und Landsberg sowie der Stadt Germering besteht, ist neu gebildet worden. Hintergrund sind die Einwohnerzahlen, denn Wahlkreise sollen alle in etwa gleich groß sein. Da Starnberg wie auch seine bisherigen Partner Bad Tölz-Wolfratshausen und Miesbach seit 2013 gewachsen sind, wurden sie getrennt. Der neue Wahlkreis hat 46 Städte und Gemeinden. Die Ausdehnung sehen Sie auf der Karte (für eine Gesamtansicht klicken Sie auf das Symbol oben rechts).

10.35 Uhr: Wer heute seine Kreuze auf dem Stimmzettel macht, tut dies bereits auf der zweiten Version. Die erste von Mitte August hatte einen Fehler: Beim letzten Listenkandidaten der letzten Partei in der Spalte rechts auf dem Stimmzettel, Henrik Lange von der V-Partei3, war das „e“ am Ende des Nachnamens versehentlich weggefallen. Der Kandidat selbst wollte eigentlich keinen Neudruck, doch ergab der Fehler die Möglichkeit einer Wahlanfechtung. Deswegen ließ das Landratsamt Starnberg 260 000 Stimmzettel schreddern und neue drucken. Übrigens kein Einzelfall bei dieser Wahl, dem Landkreis München erging es ebenso. Dort allerdings standen Kandidaten von 2013 auf dem Zettel.

9.30 Uhr: Es gibt im Landkreis Starnberg mehr als 100 Urnenwahllokale, von denen die kleinsten um die 140 bis 180 Wahlberechtigte haben. Die größten sind zentrale Wahlbezirke in den großen Gemeinden mit 1000 und mehr Wahlberechtigten. Mehr als 1100 Wahlhelfer sind heute im Einsatz.

9.05 Uhr: Dem Wetter wird Einfluss auf Wahlen nachgesagt – entweder ist es zu schön, sodass die Wähler lieber in die Berge fahren, oder es ist zu schlecht, so dass sich manche lieber auf der Couch verkriechen. So wird’s heute: Nach dem kühlen Morgen wird es eher wolkig als sonnig im Landkreis, Schauer sind möglich. Die Temperaturen erreichen bis zu 16 Grad. Das Herbstwetter ist beinahe ideal für einen Sonntagsspaziergang mit Stimmabgabe. Eine andere Möglichkeit: Nach dem Mittagessen ein Rundgang über den Kirchplatz in Starnberg, auf dem von 13 bis 15.30 Uhr Teilnehmer der E-Auto-Rallye eRuda zu Gast sind – man kann dort einiges über umweltfreundliche Mobilität erfahren. Und auf dem Heimweg geht’s ins Wahllokal.

8 Uhr: Die Wahllokale in den 14 Gemeinden im Landkreis Starnberg sind geöffnet. Erstmals hat der Landkreis mehr als 100 000 Wahlberechtigte, die allerdings nicht alle an die Urnen gehen – mehr als ein Drittel hat bereits per Brief gewählt.

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