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Bunter Löwe am See: Restaurierung dauert, Beseitigung der Farbe problematisch

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Frühestens im Frühjahr sauber: der Löwe an der Seepromenade.
Frühestens im Frühjahr sauber: der Löwe an der Seepromenade. © Andrea Jaksch

Die Beseitigung der Farbe hat sich als problematisch erwiesen: Deshalb bleibt die beschmierte Löwen-Statue an der Starnberger Promenade erstmal weiter bunt.

Starnberg – Die große Löwen-Statue an der südlichen Starnberger Seepromenade wird noch einige Zeit bunt bleiben. Die Restaurierung gestaltet sich schwierig – aber immerhin ist inzwischen geklärt, wem der Löwe gehört.

Vor fast einem halben Jahr hatten Unbekannte die Figur, einst Heckfigur des Dampfschiffs „Bavaria“, bunt beschmiert, und nicht nur ein bisschen. Im Gegenteil: Der Löwe wurde gezielt bunt bemalt. Bei der Stadt stuft man das als Vandalismus ein, allerdings ist die Reinigung des Löwen alles andere als einfach. Zumal zunächst gar nicht klar war, wem die majestätische Statue tatsächlich gehört. Inzwischen ist klar: Die Stadt hat den Löwen, der aus dem Jahr 1878 und vom Bildhauer Lorenz Gedon (1843 - 1883) stammt, 1955 vom Freistaat gekauft.

Da die Eigentumsfrage nun geklärt ist, gilt: Die Stadt ist für die Restaurierung zuständig und hat sich nach Auskunft aus dem Rathaus mit den Denkmalschutzbehörden abgestimmt. „Die Farbe wieder abzubekommen, ohne das Material bzw. die Oberfläche der Statue zu beschädigen, ist leider kompliziert. Eine Restauratorin hat schon einige Versuche mit unterschiedlichen Verfahren durchgeführt, aber noch keine passende gefunden“, teilte die Stadtverwaltung auf Anfrage mit. Geplant sei, den Löwen im Frühjahr von der Farbe zu befreien. Da das Verfahren noch nicht feststeht, sind auch keine Aussagen zu den Kosten möglich. Mit einigen Hundert Euro dürfte es aber vermutlich nicht getan sein. Hinweise auf den Verursacher sind nicht bekannt, allerdings gab es vor einem halben Jahr eine Reihe von Sachbeschädigungen an der Seepromenade.  

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