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Starnberger Christkindlmarkt heuer so lang wie noch nie

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Von: Peter Schiebel

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Christkindlmarkt Starnberg, Kirchplatz.
Der Christkindlmarkt in Starnberg wird heuer länger dauern als jemals zuvor. © Stadt Starnberg

Der Christkindlmarkt in Starnberg wird heuer doppelt so lange dauern wie gewohnt, nämlich zwei Wochenenden. Damit kommt die Stadt vielen Wünschen nach.

Starnberg – Zwei Jahre hintereinander ist der Starnberger Christkindlmarkt auf dem Kirchplatz der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. Dieses Jahr planen die Verantwortlichen im Rathaus dafür eine XXL-Version. Der Stadtrat hat in dieser Woche bei nur einer Gegenstimme (Franz Heidinger, BLS) den Vorschlag der Verwaltung angenommen, den Markt heuer an den ersten beiden Adventswochenenden zu veranstalten – und damit doppelt so lange wie in der Vergangenheit.

Geplant ist, die Stände am Kirchplatz jeweils von Donnerstag bis Sonntag zu öffnen, erklärte die zuständige Amtsleiterin Sarah Buckel. Am Montag, Dienstag und Mittwoch dazwischen soll kein Markt-Betrieb herrschen. „Vorteil dieser Variante ist, dass die Schließtage genutzt werden können, um die Belegung der Buden zu wechseln“, schrieb sie in der Sitzungsvorlage für den Stadtrat. „Somit können Vereine auch nur an einem Wochenende am Markt teilnehmen und die Bude nach dem ersten Wochenende für einen anderen Verein oder Händler zur Verfügung stellen.“

Verkaufsoffener Sonntag am 1. Advent

Zahlreiche Innenstadtakteure wünschten sich eine weitere Ausdehnung des Christkindlmarktes, erklärte Buckel. Einzelhändler und Gastronomen versprächen sich dadurch eine höhere Kundenfrequenz und eine Stärkung des Tourismus. Die City-Initiative will nach Angaben Buckels den Markt zudem mit einem verkaufsoffenen Sonntag am ersten Advent flankieren.

Für die Stadt bedeute die Verlängerung zwar Mehrkosten in Höhe von rund 15 000 Euro, unter anderem für die Miete der Hütten, für Veranstaltungstechnik, Strom, Wasser und Abfall sowie den Sicherheitsdienst. Hinzu komme ein höherer Personaleinsatz der städtischen Bediensteten. Auf der anderen Seiten könne aber auch mit Mehreinnahmen von etwa 8000 Euro durch höhere Benutzungsgebühren gerechnet werden.

Traditionell findet der Starnberger Christkindlmarkt am zweiten Adventswochenende statt. Ursprünglich startete er am Freitagnachmittag und endete am Sonntagabend. Im Jahr 2016 wurde die Eröffnung auf Donnerstagabend vorgezogen. Bei der bislang letzten Auflage im Jahr 2019 boten 37 Kunsthandwerker, Vereine und Gastronomiebetriebe ihre Waren im Schatten der Stadtpfarrkirche St. Maria an. Diese Größenordnung soll auch heuer beibehalten werden, wie Buckel auf Anfrage des Starnberger Merkur ergänzte. Die „sehr zahlreichen“ Punkte des Rahmenprogramm sollen auf beide Wochenenden aufgeteilt werden – einen Qualitätsverlust befürchtet die stadt dadurch nicht.  

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