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Überzeugt vom Starnberger-See-Becher: Eva Klug, Franz Kaiser, Klimaschutzmanagerin Josefine Anderer-Hirt, Vorstand Gerald Funk, Marion Tomi-Sabo, Laura Berner, Jan Thunig, Victoria Lettl und Ulrich Beigel (v.l.).
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Der Mehrweg-Becher.

Cityinitiative

Pfandbecher mit Museum und Schloss

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Der Becher kommt: Die Starnberger Cityinitiative startet im Lauf der kommenden Wochen das Projekt Starnberger-See-Becher, einen Pfandbecher, der Müll vermeiden und die Umwelt so schonen soll. Gastronomen, Cafés, Bäckereien oder Gemeinden können noch einsteigen.

Starnberg – See, Alpen, Buchheimmuseum, das Starnberger Schloss: Der Starnberger-See-Becher wartet mit Wahrzeichen der Region auf, wenn er in den kommenden Wochen auf den Markt kommt. Unterstützung für das Vorhaben der Starnberger City-Initiative kommt auch von Klimaschutzmanagerin Josefine Anderer-Hirt.

Zunächst hatte die Cityinitiative um Vorstand Gerald Funk und dessen Stellvertreterin Victoria Lettl an einen Starnberg-Becher in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Recup gedacht. Recup bietet Regionen die Möglichkeit, Becher mit einem spezifischen Aussehen und Namen auf den Markt zu bringen – das Prinzip ist aber immer gleich. Heißt: Der Becher wird in teilnehmenden Unternehmen gegen 1 Euro Pfand ausgegeben und kann in jedem anderen teilnehmenden Betrieb zurückgegeben werden. Das Pfand bekommt der Nutzer zurück; der Becher wird gereinigt und wiederverwendet. Bis zu 500-mal dreht ein Becher eine solche Runde. Ziel des Ganzen ist vor allem eines: Reduzierung der Müllmengen durch Pappbecher. Davon gibt es auch in Starnberg reichlich.

Ziel der Cityinitiative sei, sagte Victoria Lettl nach einem Info-Treffen vor wenigen Tagen, 15 Unternehmen für die Teilnahme zu gewinnen. In Starnberg sind es bisher vier, in anderen Orten am Starnberger See hat sich noch niemand dem Recup-System angeschlossen. „Wir sehen in der Zahl aber kein Problem, wenn die Leute den Becher erst mal in der Hand haben können“, sagt die zweite Vorsitzende. In Starnberg dabei sind die Eiswerkstatt am Kirchplatz, das Café Luna am Kirchplatz, Coffee Fellows an der Seepromenade und die Allguth/Aral-Tankstelle. Wo man den Becher bekommt und wieder abgeben kann, lässt sich auf der Internetseite www.recup.de nachschauen oder in der kostenlosen App des Unternehmens (für iPhone via AppStore und Android via Google Play).

Einige weitere Interessierte stünden kurz vor dem Vertragsabschluss. Lettl zufolge können sich sowohl Gastronomen beteiligen als auch Bäckereien, Cafés, Tankstellen und Kioske. Auch Gemeinden sind angesprochen – etwa, einige Hundert Becher für Veranstaltungen zu kaufen und sie immer wieder in einem Geschirrmobil zu reinigen. Darauf wies insbesondere Josefine Anderer-Hirt hin, die auch Schulen als Teilnehmer im Blick hat. Die Klimaschutzmanagerin verfolgt schon lange das Ziel, durch Mehrwegbecher der Müllflut zu begegnen. Dazu gibt es eine Hinweissammlung für Unternehmen und deren Kantinen, die auf der Internetseite des Landkreises (www.lk-starnberg.de) abrufbar ist.

Die Becher-Initiative hat noch mehr Unterstützer: Der Arbeitskreis Natürliche Ressourcen der STAgenda, vertreten durch Claudia Wagner und Helge Walter, brachte die Cityinitiative erst auf die Idee und stützt den Start des Bechers auch finanziell. „Das ist sehr schön“, freut sich Victoria Lettl. Wenn der Starnberger-See-Becher, den das Unternehmen nach Vorschlägen der Cityinitiative designt hat, erst einmal da ist, wollen die Einzelhändler eine Auftaktveranstaltung organisieren.

In der Gestaltung steckt viel Liebe – für die Roseninsel etwa steht eine Rose. Bewusst sind aber auch das Buchheim-Museum in Bernried und andere Symbole des Starnberger Sees vertreten. Für Kaffeeverkäufer hat der Pfandbecher Vorteile. Zum einen müssen sie weniger Wegwerfbecher anschaffen und sparen dadurch Kosten, zum anderen haben sie weniger Müll im Unternehmen.

Wer sich am Starnberger-See-Becher beteiligen will, kann sich direkt an das Unternehmen Recup wenden oder an den Vorstand der Starnberger Cityinitiative per E-Mail an vorstand@sta-city.de.

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