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Der Sportwagen war nach dem Aufprall auf die Mauer komplett zerstört. Den Sachschaden schätzte die Polizei auf 150.000 Euro.

Staatsstraße 2063

Schwerer Cobra-Unfall in Petersbrunn: “Der Fall beschäftigt uns noch immer“

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Der schwere Verkehrsunfall auf der Staatsstraße durchs Mühltal vom November 2018 beschäftigt die Polizei noch immer - wie nun bei der Jahrespressekonferenz klar wurde. Dort berichteten die Beamten auch von den Unfallopfern.

Update 25.3.2019:

+++ Bei der Jahrespressekonferenz blickte die Polizei auf den schweren Unfall in Petersbrunn zurück. Es wurden folgende weitere Details öffentlich: Beide Insassen waren nicht angeschnallt und wurden schwerst verletzt. Ein damals 62-Jähriger konnte nach mehreren Operationen das Krankenhaus wieder verlassen. Ein damals 39-Jähriger jedoch schwebte lange in Lebensgefahr, lag im Koma und wird bleibende Schäden davontragen. Er sei zwar aus dem Koma erwacht, jedoch nicht ansprechbar, erklärte der Verkehrssachbearbeiter der Starnberger Polizei, Oliver Jauch, bei der Jahrespressekonferenz. „Der Fall beschäftigt uns noch immer.“ Denn noch immer ist unklar, wer gefahren ist. Vermutlich der 39-Jährige, jedoch sei das nicht sicher. Das Landeskriminalamt arbeitet an einem Gutachten. +++

Ursprungsartikel vom 19. November 2018 

Petersbrunnn - Sie waren offenbar nicht angeschnallt: Die Polizei hat am Montag weitere Details zu dem schweren Unfall am Freitagabend auf der Staatsstraße bei Petersbrunn mitgeteilt, bei dem beide Insassen schwer verletzt wurden. Während der 62-Jährige mittlerweile außer Lebensgefahr ist, kämpfte sein 39 Jahre alter Mitfahrer am Montag noch um sein Leben.

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Nach bisherigem Ermittlungsstand fuhren die beiden mit einem Jaguar Cobra (7,0 Liter Hubraum, 590 PS, Baujahr 1984) ungebremst und mit hoher Geschwindigkeit in die Mauer eines Anwesens. Die Männer wurden dabei aus dem Wagen geschleudert, berichtet Oliver Jauch, Sachbearbeiter Verkehr bei der PI Starnberg. Anschließend schleuderte der Jaguar mehrfach über die Fahrbahn, ehe er unweit der Kapelle St. Peter zum Stehen kam. 

Bei den Insassen handele es sich um Mitarbeiter eines Starnberger Unternehmens, das den Sportwagen im Auftrag des Fahrzeughalters aus Esslingen (Baden-Württemberg) zum Verkauf angeboten hatte. Inwieweit der Halter eine Prüfungsfahrt erlaubt hat, sei noch zu prüfen, so Jauch. Bei dem Unfall entstand ein Schaden von etwa 150 000 Euro. 

Seit Aufhebung des Tempolimits von 70 km/h im Mühltal habe es etwa 35 Unfälle gegeben, berichtet Jauch. Von denen seien lediglich vier auf nicht angepasste Geschwindigkeit zurückzuführen – dazu zählt auch der Unfall vom Freitag. Jauch: „Zu diesen Unfällen wäre es aber auch gekommen, wenn die Tempobeschränkung noch bestehen würde.“

Das war unsere Berichterstattung vom Wochenende:

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Freitagabend auf der Staatsstraße 2063 durchs Mühltal ereignet. Wie die Polizei Starnberg berichtet, fuhren gegen 17.50 Uhr zwei Männer (38 und 62) aus München mit einem Sportwagen die Straße von Gauting in Richtung Starnberg. 

Der Sportwagen war nach dem Aufprall auf die Mauer komplett zerstört. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 150.000 Euro.

Auf Höhe Petersbrunn kam der Wagen aus bisher ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und stieß dort gegen eine Mauer. „Die beiden Insassen wurden außerhalb des Fahrzeugs schwer verletzt aufgefunden“, berichtete die Polizei am Freitagabend. Sie kamen in Münchner Kliniken. Nachdem die Unfallursache unklar war, wurde in Absprache mit der Staatsanwaltschaft ein Gutachter hinzugezogen.

Der Sportwagen war nach dem Aufprall auf die Mauer komplett zerstört. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 150.000 Euro.

Strecke bei Petersbrunn/Starnberg lange gesperrt

Die Strecke musste mehrere Stunden zur Unfallaufnahme gesperrt werden. Die Schadenshöhe schätzt die Polizei auf etwa 150.000 Euro. Es waren die Feuerwehren Leutstetten, Starnberg und Gauting mit einer Vielzahl von Einsatzkräften sowie der Rettungsdienst im Einsatz.

Der Sportwagen war nach dem Aufprall auf die Mauer komplett zerstört. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 150.000 Euro.

Anm. d. Red.: In einer früheren Version war die Rede davon, dass zwei Autos zusammengestoßen waren. Diese Erstinformation ist nun korrigiert.

Der Sportwagen war nach dem Aufprall auf die Mauer komplett zerstört. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 150.000 Euro.

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