Corona Maskenpflicht
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Die FFP2-Maske hat sich in der Corona-Pandemie zu einem wichtigen Alltagsgegenstand entwickelt.

Newsticker für den Landkreis Starnberg

Corona: Lollitest an Grund- und Förderschulen - 63 Impfungen im Kino

Die täglichen Corona-Neuinfektionen im Landkreis Starnberg nehmen wieder zu. Hier ein Überblick über alle Entwicklungen, die 7-Tage-Inzidenz und die Infektionen in allen Kommunen.

  • Die Corona-Zahlen im Landkreis Starnberg steigen weiter beinahe täglich.
  • Aktuell liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 90,8.
  • Alle wichtigen Informationen zur Corona-Lage im Landkreis lesen Sie hier in unserem News-Ticker.

Sonntag, 19. September, 18.36 Uhr: An den Grund- und Förderschulen im Landkreis werden vom heutigen Montag an sogenannte Lollitests vorgenommen, um möglichst frühzeitig eine Corona-Infektion feststellen zu können. Die Staatsregierung hat die Durchführung dieser PCR-Pool-Testungen beschlossen. Dabei lutschen die Kinder etwa 30 Sekunden lang an einem Abstrichtupfer (wie an einem Lolli). Anschließend kommen alle Abstrichtupfer einer Klasse in einen Behälter. Diese Sammelproben werden dann von Transportunternehmen in ein Labor nach Hohenbrunn gebracht und dort ausgewertet. Gibt es ein positives Ergebnis, erfolgt eine individuelle Nachtestung der Klasse, um das Kind identifizieren zu können.

Ein Testlauf mit dem Transportunternehmen am Donnerstag sei reibungslos verlaufen, teilt das Landratsamt mit. „Ich bin froh, dass die Organisation und Beauftragung in der Kürze der Zeit geklappt hat und der Probelauf gut verlaufen ist“, erklärt Landrat Stefan Frey. „In der Praxis wird sich das Verfahren rasch einspielen.“ Die Schulen sind auf drei Routen aufgeteilt und werden montags bis donnerstags angefahren. Die Oskar-Maria-Graf-Grundschule in Aufkirchen und die Montessori-Grundschule Biberkor in Höhenrain werden über den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen bedient.

Unabhängig davon hat der Landkreis eine positive Bilanz der mobilen Impfaktion am Samstag im Starnberger Kino Breitwand gezogen. 63 Kinogänger hätten sich impfen lassen, darunter seien 25 Erstimpfungen gewesen, mehr als die Hälfte der Geimpften sei unter 30 Jahren gewesen. „Eine coole Aktion“, betont Frey und bedankt sich bei allen Impflingen, beim BRK-Impfteam und bei Kinobetreiber Matthias Helwig.

Wie viele Neuinfektionen es am Wochenende gegeben hat, ist unklar, nachdem das Landratsamt samstags und sonntags keine Zahlen mehr meldet. Das Robert-Koch-Institut gab für Samstag 17 Neuinfektionen an, das wären einige weniger als in der Vorwoche gewesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 90,8.

Mittwoch, 15. September, 19.36 Uhr: Die aktuell zunehmende Zahl von Corona-Neuinfektionen im Landkreis Starnberg und damit einhergehend die Anzahl Personen, die sich in Quarantäne begeben müssen, hat gestern Nachmittag in Gilching zu einem Polizeieinsatz geführt.In der Gemeinschaftsunterkunft an der Landsberger Straße befinden sich aktuell 24 der 83 Bewohner in Quarantäne – vier sogenannte Indexfälle, also positiv getestete Personen, sowie 20 Kontaktpersonen. Sie dürfen die Einrichtung nicht verlassen – im Gegensatz zu Bewohnern, die nicht positiv sind und keinen Kontakt zu Infizierten hatten. Genau aus diesem Grund kam es zu der Auseinandersetzung, als ein Bewohner rechtmäßig die Unterkunft verlassen wollte, von anderen Bewohnern aber daran gehindert wurde. Gegen 13.45 Uhr ging der Alarm bei der zuständigen Polizei in Germering ein. Eine Streife fuhr gleich zu der Unterkunft, weitere Kräfte umliegender Dienststellen wurden zur Unterstützung angefordert, berichtet Inspektionsleiter Jürgen Dreiocker.

Letzten Endes war das große Aufgebot aber nicht erforderlich. „Nachdem die erste Streife vor Ort war, hat sich die Situation ziemlich schnell beruhigt“, berichtet Dreiocker auf Anfrage des Starnberger Merkur und spricht von „viel Wind um Nichts“. Zu Handgreiflichkeiten oder gar tätlichen Auseinandersetzungen sei es nicht gekommen. Lediglich eine aus Nigeria stammende Person habe sich lauthals beschwert, habe letzten Endes aber auch beruhigt werden können. Öffentlichkeitswirksam war der Einsatz aufgrund der Vielzahl von Polizeifahrzeugen dennoch.

Unabhängig von dem Quarantäne-Fall gab es parallel noch einen zweiten Einsatz in der Unterkunft. Dabei sei es um die Verlegung eines Bewohners gegangen, berichtet Dreiocker. Nach etwa anderthalb Stunden sei der Einsatz in Gilching beendet gewesen.

In der dortigen Gemeinschaftsunterkunft sind nach Auskunft des Landratsamtes gestern keine weiteren Corona-Fälle hinzugekommen – im Gegensatz zu der Unterkunft an der Pentenrieder Straße in Gauting, wo acht weitere Bewohner positiv getestet worden sind. Dort ist die Zahl der Infizierten damit auf aktuell 13 angestiegen. Insgesamt vermeldete das Landratsamt gestern 21 neue Fälle, drei weniger als am Mittwoch vor einer Woche. Allerdings bedeutet „neuer Fall“ lediglich, dass eine Person positiv getestet wurde. Ob der- oder diejenige über Symptome klagt oder erkrankt ist, ist nicht bekannt.

Die Gesamtzahl der Fälle im Landkreis ist seit Beginn der Pandemie damit auf 5748 gestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist leicht auf 94,4 gesunken – als Wert für die Entwicklung der Pandemie gilt sie weiterhin, auch wenn die rechtlichen Auswirkungen gering sind. Von der Hospitalisierungsrate, die mittlerweile für Verschärfungen der Corona-Regeln herangezogen wird, gibt es keinen eigenen Wert für den Landkreis.  

Montag, 13. September, 17.12 Uhr: Am Samstag, Sonntag und Montag wurden im Landkreis Starnberg 41 Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 registriert, teilte das Landratsamt am Montag mit. Das sind sechs mehr als in der selben Zeit der Vorwoche. Am Samstag waren es 23, am Sonntag 10, am Montag 8 - Letzteres ist erheblich weniger als in der Vorwoche (17). Die Sieben-Tage-Inzidenz, inzwischen weitgehend bedeutungslos, aber immer noch Indikator für die Pandemie, lag bei 100,3, wird am Dienstag aber wohl etwas sinken. Nach wie vor werden die positiv Getesteten registriert - ob und wie stark sie erkranken und ob sie geimpft waren, ist nicht bekannt.

Die Zahlen für den Landkreis und die Gemeinden vom 13. September laut Landratsamt (im Vergleich zum Freitag):

Andechs137
Berg257+2
Feldafing202
Gauting921+4
Gilching791+10
Herrsching471+3
Inning163
Krailling319+1
Pöcking214+2
Seefeld339+2
Starnberg1164+13
Tutzing365+3
Weßling183+1
Wörthsee159
Summe Landkreis Starnberg5685+41
Anderer Landkreis166wegen Umzug, veralteter Adresse, etc.
Gesamtsumme5851+41
Sieben-Tage-Inzidenz100,3laut RKI-Dashboard
Todesfälle118laut Landratsamt

Freitag, 10. September, 18.33 Uhr: Mit zwölf Neuinfektionen am Freitag wurden fast ebenso viele gemeldet wie vor einer Woche (13). Besondere Vorkommnisse meldete das Landratsamt nicht. Die Inzidenz sinkt weiter langsam, sie lag bei 92,2. Bedeutung hat das nicht - erst 35 ist eine Grenze, ab der 3G aufgehoben wird.

Donnerstag, 9. September, 18.33 Uhr: Mit 14 Neuinfektionen am Donnerstag waren es zwei weniger als in der Vorwoche. Die Inzidenz, inzwischen von geringer Bedeutung, sank wieder unter 100 und wird auf etwa 91 weiter sinken. Zum Vergleich: Vor einem Jahr lag sie bei 19. Besondere Vorkommnisse gab es nicht, meldete das Landratsamt.

Landrat Stefan Frey und Dr. Bernhard Junge-Hülsing, Ärztlicher Koordinator des Landkreises, raten laut Mitteilung des Landratsamtes allen über 60-Jährigen und vulnerablen Personen, sich mit den Auffrischimpfungen gegen Covid-19 zu befassen. Das gelte auch für Pflegekräfte in Alten- und Pflegeheimen und weiteren Einrichtungen für gefährdete Gruppen sowie jenen Berufsgruppen, die in regelmäßigem Kontakt mit infektiösen Menschen stehen (medizinisches Personal ambulant und stationär, Personal der Rettungsdienste, mobile Impfteams). Nach ärztlicher Beratung und frühestens sechs Monate nach der ersten vollständigen Impfserie hätten sie die Möglichkeit, sich bei einem Arzt ihrer Wahl oder inzwischen auch im Impfzentrum impfen zu lassen. Die Auffrischimpfung sei „ein wichtiger Schritt zur Prävention“.

Junge-Hülsing betont: „Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass mit nachlassender Immunität und einer schwächeren Ausprägung der Immunität bei den über 80-Jährigen zu rechnen ist. Dadurch kann es vermehrt zu Impfdurchbrüchen kommen.“ Zudem sei beobachtet worden, dass bei vielen Hochbetagten, immunsupprimierten Patienten, Schwerkranken aber auch Personen nach Vektorimpfung (Astrazeneca, Johnson & Johnson) sehr niedrige Antikörper-Mengen festzustellen seien – dann sei der Schutz nicht mehr vollständig. Studien zeigten, dass eine Auffrischimpfung zu einer deutlich höheren Antikörperbildung führen könne. „Aus präventiven Gesichtspunkten ist die Auffrischimpfung auf jeden Fall angezeigt, es kann auch nahezu ausgeschlossen werden, dass es dabei zu weitergehenden Nebenwirkungen kommt, als bei der Erst- bzw. Zweitimpfung. Dadurch wird sichergestellt, dass der Schutz der Impfung vor einem schweren Krankheitsverlauf weiter hoch bleibt.“

Für die sogenannten Booster-Impfungen sind mRNA-Impfstoffe (Biontech, Moderna) vorgesehen. „Wir müssen gut vorbereitet in den Herbst und Winter gehen und weiterhin alles unternehmen, um Corona effektiv zu bekämpfen. Die Impfungen ermöglichen maximalen Schutz vor der Krankheit“, erklärte Frey. Impfungen seien die einzige Möglichkeit, vollkommen zur Normalität zurückzukehren, im gesellschaftlichen Leben wie auch in der Schule. „Ich möchte daher auch noch einmal eindringlich an alle bisher Unentschlossenen appellieren: Lassen Sie sich jetzt impfen! Nutzen Sie die Möglichkeiten bei einem Arzt Ihres Vertrauens oder gehen Sie in unser BRK-Impfzentrum.“ Die Ärzteschaft unterstütze die Impfkampagne mit großem Engagement und Einsatz.

Für eine Impfung im Impfzentrum sind derzeit keine Termine erforderlich. Die Öffnungszeiten des Impfzentrums in Gauting und der Außenstelle in Herrsching sind auf impfzentrum-sta.de zu finden. Sollte der Andrang sehr groß werden, will das Landratsamt nicht ausschließen, dass wieder auf Terminvereinbarung umgestellt werden muss.

Mittwoch, 8. September, 17.13 Uhr: Zwar liegt die Zahl der Neuinfektionen mit 24 am Mittwoch im Landkreis Starnberg deutlich unter dem Wert des vorigen Mittwochs (37), in der Summe der ersten drei Tage der Woche hat sich die Gesamtzahl erneut erhöht. Die Inzidenz, inzwischen von geringer Bedeutung, stieg auf 103,9, wird wegen der Werte vom Mittwoch aber wohl wieder unter 100 sinken. Im Gautinger Marienstift traten drei neue Fälle auf, darunter zwei bei Beschäftigten, teilte das Landratsamt mit. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen im Landkreis hat sich diese Woche verdoppelt - von am Montag zwei auf am Mittwoch vier.

Dienstag, 7. September, 18.22 Uhr: Mit 42 Neuinfektionen am Dienstag meldete das Landratsamt Starnberg die höchste Zahl an einem Tag seit Mitte April. Am stärksten betroffen waren Starnberg und Gauting. Besondere Vorkommnisse meldete das Landratsamt nicht, im Marienstift in Gauting gab es einen weiteren Fall (Pflegekraft). Die Inzidenz, wegen der neuen Regeln in Bayern von geringerer Bedeutung, wird auf etwa 105 steigen.

Dienstag, 7. September, 7.12 Uhr: Die Bilanz des Wochenendes und des Montags weist insgesamt 35 Neuinfektionen aus: elf am Samstag, sieben am Sonntag, 17 am Montag. Das entspricht in etwa den Zahlen der Vorwoche. Es gab drei weitere Fälle im Gautinger Marienstift, darunter sind zwei Pflegekräfte. Auch in der Gautinger Gemeinschaftsunterkunft an der Pentenrieder Straße traten zwei weitere positive Tests auf.

Freitag, 3. September, 17.38 Uhr: Das Landratsamt meldete am Freitag 13 Neuinfektionen, die sich auf neun Gemeinden verteilen. Vorigen Freitag waren es noch 18 neue Fälle gewesen. Die inzwischen weitgehend bedeutungslose Inzidenz sank leicht auf 93,7 und dürfte weitere sinken - allerdings nicht genug, denn die einzige Inzidenz-Grenze ist neuerdings 35. Darunter fällt 3G weg.

Donnerstag, 2. September: 17 Neuinfektionen meldete das Landratsamt am Donnerstag, ein Fall aus Andechs wurde gestrichen - die Gesamtzahl stieg daher um 16 Fälle an. Und bedauerlicherweise um einen Todesfall: Ein 82-Jähriger ist im Starnberger Klinikum verstorben mit, nicht an Corona. Die Zahl der Todesfälle ist damit auf 118 gestiegen. Einen Fall gibt es in der Gemeinschaftsunterkunft an der Pentenrieder Straße in Gauting, aber keine weiteren Fälle aus dem Marienstift. Die acht Betroffenen dort haben nach vorliegenden Informationen nur leichte Symptome; ein Bewohner liegt allerdings im Krankenhaus.

Mittwoch, 1. September, 17.21 Uhr: Mit 37 Neuinfektionen meldete das Landratsamt für Mittwoch einen der höchsten Tageszuwächse in diesem Jahr. 13 Fälle stammen allein aus Gauting, davon acht aus dem Caritas Marienstift Gauting. Darunter ist auch eine Pflegekraft; nach vorliegenden Informationen waren die meisten oder alle geimpft. Die Inzidenz wird wegen der neuen Fälle auf etwa 97 steigen, verliert wegen der Neuregelungen in Bayern ab Donnerstag aber an Bedeutung.

Dienstag, 31. August, 16.45 Uhr: 24 Neuinfektionen meldete das Landratsamt für Dienstag, zwei Fälle wurden gestrichen, bleiben in Summe 22. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 90,8, doch verliert dieser Wert wegen der neuen Regelungen in Bayern ab Donnerstag an Bedeutung.

Montag, 30. August, 17.01 Uhr: Am Samstag 17, am Sonntag einer, am Montag 16 - 34 Neuinfektionen meldete das Landratsamt für die vergangenen Tage. Das sind erneut mehr als in der Vorwoche. Die Inzidenz lag am Montag bei 84,2 und dürfte mit den Fällen vom Montag auf etwa 90 steigen. Auffallend sind die vielen Fälle aus Herrsching, die mehr als ein Drittel ausmachen. Einen konkreten Ausbruch gibt es laut Landratsamt dort aber nicht.

Samstag, 28. August, 9.21 Uhr: Da das RKI am Samstag die Sieben-Tage-Inzidenz mit 81,3 angab, hat der Landkreis an drei Tagen nacheinander die Marke von 50 überschritten, was ab Montag, 30. August, zu strengeren Regeln führt. Betroffen davon seien die allgemeinen Kontaktbeschränkungen, öffentliche und private Veranstaltungen sowie die Maskenpflicht in Grundschulen und der Grundschulstufe der Förderschulen.  Das gab das Landratsamt am Samstagmorgen bereits bekannt. Ab Montag, 30. August, gilt folgendes:

Öffentliche und private Veranstaltungen: Private Veranstaltungen aus besonderem Anlass wie Geburtstags-, Hochzeits- oder Tauffeiern und Vereinssitzungen sind im Freien mit 50 Personen und in Innenräumen mit 25 Personen möglich. Geimpfte oder genesene Personen werden nicht mitgezählt. In geschlossenen Räumen gilt hier die 3-G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete). Für öffentliche Veranstaltungen gelten die gleichen Personenzahlen. Hier jedoch einschließlich geimpfter oder genesener Personen.

Kontaktbeschränkung: Private Zusammenkünfte sind für die Angehörigen des eigenen Hausstands und zwei weitere Haushalte mit zusammen maximal zehn Personen möglich. Kinder unter 14 Jahren sowie geimpfte und genesene Personen werden nicht mitgezählt.

Schulen: Für Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrkräfte gilt ab der ersten Jahrgangsstufe die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske nun auch wieder am Sitz- und Arbeitsplatz. Das gilt auch für schulische Angebote in den Ferien, wie beispielsweise die sog. Sommerschule.

Wie immer, veröffentlich das Landratsamt am Samstag und Sonntag keine Daten zur Pandemie, sondern erst am Montag wieder. Das RKI nennt seit Samstag 117 als Zahl der Todesfälle im Landkreis, drei mehr als bisher. Es handelt sich dabei um Nachmeldungen von Fällen, die der Landkreis schon seit Monaten in seiner Statistik führt (offizielle Zahl dort: 117), die aber nicht in die RKI-Statistik eingeflossen waren.

Freitag, 27. August, 16.28 Uhr: Mit 18 Fällen meldete das Landratsamt am Freitag weniger Neuinfektionen als in den Tagen zuvor, allerdings erneut erheblich mehr als vor einer Woche (damals vier). Besondere Vorkommnisse gab es laut Mitteilung nicht, Angaben zum Impfstatus gibt das Landratsamt nicht heraus. Die Inzidenz wird wegen der neuerlich vielen neuen Fällen weiter steigen auf wohl um die 80. Das bedeutet: Am Wochenende wird der Landkreis neue Regeln verhängen, die dann ab Montag gelten. Dabei geht es um Teilnehmerzahlen an Veranstaltungen und Kontaktbeschränkungen, etwa auf drei Haushalte und zehn Personen. Details werden am Samstag bekannt gegeben.

Freitag, 27. August, 14.36 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist am Freitag laut RKI im Landkreis Starnberg auf 71 gestiegen, den höchsten Wert seit 5. Mai. Die Zahlen aus dem Landratsamt für Freitag werden für den späteren Nachmittag erwartet. Eine Nachricht ist aber schon da: Die Impfzentren in Gauting und Herrsching öffnen auch am Wochenende. „Auch am kommenden Wochenende können sich Impfwillige impfen lassen. Die Möglichkeit dazu gibt es am Samstag im Impfzentren in Gauting und in der Impfaußenstelle Herrsching. Am Sonntag steht das Impfteam des BRK im Impfzentrum Gauting bereit.“ Die Öffnungszeiten am Samstag sind im Impfzentrum Gauting und der Außenstelle Herrsching von 10 bis 12Uhr und 13 bis 16 Uhr. Am Sonntag ist nur das Gautinger Zentrum in diesen Zeiten geöffnet, Herrsching nicht.

Donnerstag, 26. August, 16.44 Uhr: Das Landratsamt meldete am Donnerstag erneut eine hohe Zahl an Neuinfektionen, 20 an der Zahl. Sie stammen aus sieben Gemeinden, die meisten aus Herrsching mit acht. Weitere Details sind nicht bekannt. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag wie erwartet deutlich höher, nämlich bei 57,8. Mit den neuen Fällen, 14 mehr als in der Vorwoche, wird sie weiter steigen auf mehr als 65, eventuell fast 70. Auswirkungen hat das noch nicht. Die Zahl der Patienten in Kliniken steigt, auch auf Normalstation.

Donnerstag, 26. August, 9.29 Uhr: Wie erwartet, ist die Inzidenz durch die vielen Neuinfektionen in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen. Das RKI gab sie am Donnerstagmorgen mit 57,8 an, das ist der höchste Wert seit 12. Mai. Ab heute gelten im Landkreis die erweiterten Testpflichten, nachdem der Kreis drei Tage in Folge über 35 gelegen war (siehe Dienstag).

Mittwoch, 25. August, 17.12 Uhr: Die Fallzahl steigt weiter drastisch an. Das Landratsamt meldete für Mittwoch 28 neue Fälle, sieben davon aus zwei Familien in Gauting in einer Gemeinschaftsunterkunft. Die übrigen Fälle verteilen sich auf neun der 14 Gemeinden. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Mittwoch bei 44,6 und wird durch den starken Anstieg auf 55 bis 60, eventuell sogar mehr steigen. Sollte der Kreis drei Tage in Folge über 50 liegen, greifen Einschränkungen bei Kontakten und Versammlungen sowie Feiern.

Dienstag, 24. August, 17.12 Uhr: Die Zahl war für viele beunruhigend hoch - 25 Neuinfektionen am Dienstag sind zehn mehr als vor einer Woche und der höchste Stand an einem Tag seit 12. Mai. Allerdings sind dienstags die Zahlen wegen des Wochenendes und der dann geringen Testzahlen höher. Die Inzidenz wird wegen der neuen Fälle auf wohl 45 bis 47 steigen.

Wie erwartet, hat das Landratsamt ab Donnerstag die erweiterten Testpflichten verfügt. In der Mitteilung heißt es:

„Im Landkreis Starnberg liegt die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen über 35. Damit gelten ab dem 26. August weitergehende Einschränkungen: Insbesondere gilt für Innenbereiche größtenteils die 3-G-Regel. Für den Zugang ist damit ein Impf-, ein Genesenen- oder ein Testnachweis erforderlich.

Die 3-G-Regel gilt insbesondere für:

- die Teilnahme an Veranstaltungen in geschlossenen Räumen (z. B. öffentliche und private Veranstaltungen i. S. d. § 7 der 13. BayIfSMV, Sport- und Kulturveranstaltungen.
- den Zugang zur Innengastronomie
- die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleitungen in geschlossenen Räumen
- den Zugang zu geschlossenen Räumen von bestimmten Freizeiteinrichtungen
- die Sportausübung in geschlossenen Räumen
- Beherbergungen. Hier gilt ein Testnachweiserfordernis bei Ankunft sowie zusätzlich alle weiteren 72 Stunden.

Auch Besucherinnen und Besucher von Krankenhäusern sowie von Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, müssen nun einen Testnachweis vorlegen.

Ausgenommen von der Testnachweispflicht sind vollständig Geimpfte (ab Tag 15) sowie Genesene. Auch Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind von der Regelung ausgenommen.

Die Testungen dürfen dabei vor höchstens 24 Stunden, im Falle eines PCR-Tests vor höchstens 48 Stunden durchgeführt worden sein. Neben den PCR-, POC-Antigentests und den unter Aufsicht vorgenommenen Selbsttests, wird auch ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis eines PoC-PCR-Tests anerkannt.“

Details gibt es unter www.lk-starnberg.de/corona.

Montag, 23. August, 18.12 Uhr: Sieben neue Fälle meldete das Landratsamt für Montag, und damit ist die Wahrscheinlichkeit, dass die neuen Testpflichten für Ungeimpfte im Landkreis nicht gelten müssen, gleich null. Ab Donnerstag dürften sie einzuhalten sein, da die Inzidenz stabil bleiben dürfte bei et 39,5. Das Landratsamt hat inzwischen den Todesfall bestätigt, es handelte sich um eine 87-Jährige aus Percha, die mit, aber nicht an Corona verstorben ist.

Montag, 23. August, 10.44 Uhr: Die Zahlen vom Wochenende sind so hoch wie seit Langem nicht mehr - elf Neuinfektionen am Samstag, zwei am Sonntag. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag bei 39,5. Das RKI meldete am Sonntag einen Todesfall, den das Landratsamt bisher nicht bestätigt hat.

Freitag, 20. August, 16.31 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz, die das RKI am Samstag veröffentlicht, wird für den Landkreis Folgen haben - oder auch nicht. Mit 37,3 am Freitag lag die Inzidenz den zweiten Tag in Folge über 35, was bei einem dritten Tag zu Verschärfungen der Testpflichten für Ungeimpfte ab Montag führen würde. Die Chancen, dass die Inzidenz am Samstag unter 35 liegen wird, stehen aber gut. Am Freitag meldete das Landratsamt vier Neuinfektionen, vor einer Woche waren es zehn. Deswegen wird die Inzidenz sinken, die sich ja aus der Summe der Neuinfektionen von sieben Tagen umgelegt auf 100 000 Einwohner errechnet. Liegt sie am Samstag unter 35, beginnt die Zähler der drei Tage von Neuem. Dann würden die Testpflichten frühestens ab Mitte nächster Woche gelten.

Die vier Neuinfektionen stammen aus vier Gemeinden. Das Landratsamt meldete aus dem Malteserstift in Percha einen weiteren positiven Befund bei einem Bewohner oder einer Bewohnerin.

Donnerstag, 19. August, 17.42 Uhr: Sechs Neuinfektionen und damit zwei mehr als vor einer Woche werden die Sieben-Tage-Inzidenz weitere steigen lassen. Am Donnerstag lag sie laut RKI bei 35,9, dem höchsten Stand seit Mitte Mai und über der Grenze, ab der ab kommendem Montag wohl Einschränkungen insbesondere für Ungeimpfte (3G) gelten sollen. Welche das in Bayern sein werden, steht allerdings noch nicht fest. Zudem sind die Zahlen von RKI und Landratsamt weiter deutlich unterschiedlich - daher ist eine Prognose der Inzidenz derzeit nur schwer möglich. Sicher ist nur: Sie wird nicht gravierend sinken am Freitag.

Da der Kreis seit drei Tagen über 25 liegt, verfügte das Landratsamt erwartungsgemäß am Donnerstag eine Maskenpflicht im Unterricht. Die Mitteilung dazu: „Im Landkreis Starnberg liegt die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 25, heute bei 35,90. Damit gilt ab Samstag, den 21. August für alle Schülerinnen und Schüler ab der fünften Jahrgangsstufe und deren Lehrkräfte wieder die Maskenpflicht auch am Sitz- und Arbeitsplatz, relevant ist das natürlich erst ab Montag. Für Schülerinnen und Schüler gilt ab der fünften Jahrgangsstufe sowie für deren Lehrkräfte die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske auch am Sitz- und Arbeitsplatz. Dies gilt auch für schulische Angebote in den Ferien, wie beispielsweise die sog. Sommerschule. Schülerinnen und Schüler der 1. bis 4. Klassen sowie deren Lehrkräfte sind von der Regelung nicht betroffen. Die Maskenpflicht gilt so lange, bis der Inzidenzwert an fünf Tagen in Folge unter 25 liegt. Das Landratsamt wird das wieder bekannt geben.“

Dienstag, 17. August, 17.19 Uhr: Das Landratsamt meldete für Dienstag einen starken Anstieg der Neuinfektionen - 14 waren es, davon allein zehn aus Starnberg. Es ist der höchste Anstieg an einem Tag seit 22. Mai, der höchste in der Kreisstadt seit 20. April. Informationen über einen konkreten Ausbruch liegen dem Landratsamt jedoch nicht vor, es gibt zwischen den Fällen nach aktuellem Kenntnisstand keine Verbindung. Sollte es doch eine geben, wie vor einigen Wochen nach einer privaten Party, kommt er in den nächsten Tagen bei der Kontaktnachverfolgung ans Licht. Die Sieben-Tage-Inzidenz wurde vom RKI mit 27,1 angegeben, ein deutlicher Anstieg. In der Prognose wird der Sieben-Tage-Wert noch etwas ansteigen, was zunächst keine Folgen hat. Bleibt die Inzidenz auch am Donnerstag über 25, wird wieder eine Maskenpflicht im Unterricht ab der fünften Klasse erforderlich.

Mittwoch, 18. August, 16.19 Uhr: Acht Neuinfektionen meldete das Landratsamt für Mittwoch, fast dreimal so viele wie vor einer Woche. In den ersten drei Tagen dieser Woche waren es insgesamt bereits 28 und damit mehr als in der gesamten Woche vorher. Die neuen Fälle stammen aus fünf Gemeinden. Drei Fälle, darunter eine Pflegekraft, stammen aus dem Malteserstift in Percha, in dem es in den vergangenen Tagen bereits fünf Fälle gegeben hatte, großteils unter vollständig Geimpften und nach vorliegenden Informationen mit milden Verläufen. Ein Fall trat laut Landratsamt in der Gemeinschaftsunterkunft in Starnberg auf, auch dort gab bereits vorher positive Tests.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist am Mittwoch deutlich gestiegen auf 32,2, was allerdings nicht zwingend der Entwicklung entspricht. Das RKI hat in seinem Bestand mehr Fälle als dem Landratsamt bekannt bzw. von diesem gezählt wurden. Sollte es ein Meldeproblem geben, sollte eine Korrektur erfolgen. Jedoch: Die RKI-Angabe ist allein bindend für weitere Maßnahmen. In der Prognose könnte die Inzidenz am Donnerstag sogar über 35 steigen. Als sicher gilt, dass das Landratsamt am Donnerstag wieder eine Maskenpflicht für Schüler ab der fünften Klasse verhängen wird. Die Impfungen gehen weiter eher langsam voran, allerdings sind die Zahlen so schlecht nicht. Berechnet man die Impfqoute auf die erwachsene Bevölkerung - bis Montag gab es keine Empfehlung für Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren, für Kinder unter 12 gibt es keinen zugelassenen Impfstoff - zeigt sich, das mehr als drei Viertel bereits eine Dosis erhalten haben, etwa 72 Prozent beide. Exakt sind solche Berechnungen jedoch nicht, weil sie auf der Zahl der im Landkreis verabreichten Dosen beruhen. Inzwischen wird überall jeder geimpft, Daten von Betriebsärzten fehlen in der Statistik in Teilen - die Quoten sind daher eher ein Trend als eine gesicherte Angabe.

Freitag, 13. August, 17.30 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Landkreis Starnberg ist am Freitag um acht gestiegen. Das ist der höchste Zuwachs an einem Tag seit Dienstag, 20. Juli. Damals waren es sieben neue Fälle gewesen. Die Häufung jetzt ist fast ausschließlich auf die Kreisstadt Starnberg mit sechs positiven Testergebnissen zurückzuführen.

Montag, 16. August, 17.12 Uhr: Am Montag kamen im Landkreis Starnberg sechs Neuinfektionen dazu, erheblich mehr als vor einer Woche. Einige dürften Nachmeldungen vom Wochenende sein, was die rechnerische Differenz zwischen RKI- und Landratsamtszahlen am Montagmorgen erklären würde. Die Inzidenz dürfte bei 22 bis 24 liegen.

Montag, 16. August, 10.24 Uhr: Es sah auf Basis der RKI-Angaben vom Wochenende nach mehr aus, tatsächlich wurden am Samstag und Sonntag vier Neuinfektionen registriert. Das gab das Landratsamt Starnberg am Montagvormittag bekannt. AM Samstag waren es drei, am Sonntag eine. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg weiter an, am Wochenende lag sie bei 21,2, am Montag bei 22,7. Allerdings könnten am Montagnachmittag mit den nächsten Zahlen zahlreiche Infektionen nachgemeldet werden, denn das RKI hat mehr Fälle in seiner Liste als das Landratsamt bisher vermerkt hat. Im Malteserstift St. Josef in Percha wurde bei einer weiteren Person eine Infizierung festgestellt. Damit sind dort nach Angaben des Landratsamtes insgesamt sechs Personen positiv getestet. Insgesamt 43 Personen befinden sich aktuell in häuslicher Quarantäne. Gleich vier weitere Fälle hat es in der Gemeinschaftsunterkunft an der Petersbrunner Straße in Starnberg gegeben. Die Gesamtzahl der Infizierten dort ist damit auf fünf gestiegen, nachdem es bereits am Mittwoch einen Fall gegeben hatte. In der Unterkunft befinden sich nun zwölf Personen in Quarantäne.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist nach den offiziellen Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) auf 16,8 gesunken, dürfte unter Einbeziehung aller Fälle aber wieder steigen. Am Freitag vor einer Woche hatte es vier neue Fälle gegeben.

Mittwoch, 11. August, 18.06 Uhr: Drei Neuinfektionen am Mittwoch sind eine mehr als in der Vorwoche, aber immer noch überschaubar. Die Inzidenz lag am Mittwoch bei 17,6 und dürfte auf über 18 steigen wegen der neuen Fälle. Aus dem Malteserstift in Percha wurden keine weitere Fälle gemeldet, die fünf Betroffenen haben keine oder nur milde Symptome, die zumeist bereits wieder abgeklungen sind.

Dienstag, 10. August, 16.50 Uhr: Die Datenkorrekturen gehen weiter. Für Dienstag meldete das Starnberger Landratsamt sieben Neuinfektionen aus vier Gemeinden - und zwei Streichungen, weswegen die Gesamtzahl um fünf anstieg. Die Inzidenz lag laut RKI bei 15,4, die Korrekturen vom Vortag betrafen also nicht die vergangenen sieben Tage. In der Prognose sollte die Inzidenz am Mittwoch zwischen 16 und 17 liegen.

Im Perchaer Malteserstift ist derweil die Zahl der Infektionen auf fünf gestiegen. Unter den drei neuen Fällen in dem Alten- und Pflegeheim ist eine Plfegekraft. Damit wurden drei Bewohner (oder Bewohnerinnen) und zwei Pflegekräfte positiv getestet, und alle waren vollständig geimpft. Einige haben keine, die anderen laut Landratsamt leichte Symptome. Die Ermittlungen der Kontakte und Umstände dauern an.

Montag, 9. August, 18.03 Uhr: Die Montagsbilanz des Landratsamtes ist etwas kurios - die Fallzahl ist gesunken. Robert-Koch-Institut (RKI) und Landratsamt haben die Daten abgeglichen und zehn Fälle gefunden, die entweder keine waren (falsch positiver Ersttest) oder nicht zum Landkreis gehörten. Da es tatsächlich einen neuen Fall aus Tutzing gab, ist die Bilanz für Montag minus neun.

Zwei Neuinfektionen der jüngeren Zeit stammen aus dem Alten- und Pflegeheim Malteserstift in Percha, teilte das Landratsamt zudem mit. Es handele sich um eine Pflegekraft und einen Bewohner bzw. eine Bewohnerin – und beide sind vollständig geimpft. Sie hätten Symptome, bis dato aber einen milden Verlauf. Ein Wohnbereich mit 41 Bewohnern wurde vorsorglich unter Quarantäne gestellt; die Untersuchungen, ob es die Delta-Variante ist, laufen. Zudem gebe es weitere Testungen.

Montag, 9. August, 14 Uhr: Am Wochenende registrierte das Starnberger Landratsamt drei Neuinfektionen, alle am Samstag und keine am Sonntag. Voriges Wochenende hatte es vier neue Fälle gegeben. Die Inzidenz ist laut RKI auf 16,1 gesunken.

Freitag, 6. August, 17.16 Uhr: Mit vier Neuinfektionen aus zwei Gemeinden lag die Meldung des Landratsamtes Starnberg in der Corona-Pandemie am Freitag unter der der Vorwoche, als es fünf neue Fälle gegeben hatte. Die Inzidenz ist laut RKI deutlich gestiegen auf nun 17,6, sie wird laut Prognose bei um die 17 bleiben.

Donnerstag, 5. August, 17.51 Uhr: Mit Neuinfektionen meldete das Landratsamt am Donnerstag deutlich mehr Fälle als in der Vorwoche (2), was die Inzidenz steigen lassen wird. Das RKI gab sie mit 14,6 an, in der Prognose steigt sie auf etwa 16,5 bis 17. Besonderheiten hatte das Landratsamt nicht zu vermelden.

Montag, 2. August, 16.23 Uhr: Die Montagszahlen sind da, und es gab erneut zwei Neuinfektionen. Damit liegen die Zahlen von Wochenende und Montag um einen Fall unter der Vorwoche. In der Prognose wird die Inzidenz etwa bei 15,4 bis 16,2 liegen, was dem niedrigsten Stand seit drei Wochen entspricht. Die Prognose basiert auf den täglichen Meldungen des Landratsamts; die Daten beim RKI können wegen des Meldewegs abweichen. Die Kreisbehörde meldete zudem einen Nachtrag zu einem Fall vom Freitag, der dem Gymnasium Starnberg zugeordnet worden war: „Das Gymnasium Starnberg ist derzeit keine betroffene Einrichtung, da der Indexfall zum ansteckungsrelevanten Zeitraum das Gymnasium nicht besucht hat. Der Indexfall zieht daher keine Kontaktpersonen aus der Schule mit sich.“ Ein Indexfall ist der Fachsprache ist ein positiv Getesteter.

Montag, 2. August, 13.50 Uhr: Am Wochenende kamen vier Fälle dazu, meldete das Starnberger Landratsamt am Vormittag - je zwei am Samstag und am Sonntag. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 16,3 und ist damit im Vergleich zum Sonntag leicht gefallen. Eine gute Nachricht gab es am Montagmittag: Da der Landkreis fünf Tage in Folge unter der Inzidenz-Grenze von 25 lag, wird die Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler ab der fünften Klasse wieder aufgehoben. Wem das komisch vorkommt, weil Ferien sind: Diese Regelung gilt auch für Sommerschulen und Privatschulen, die nicht an die bayerischen Ferienregelungen gebunden sind.

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