Corona-Lage im Landkreis Starnberg

SARS-CoV-2: Kein neuer Fall am Montag

Nach dem Ausbruch in einer Hechendorfer Flüchtlingsunterkunft gab es am Montag keinen neuen Fall - allerdings stehen viele Ergebnisse noch aus. 

Starnberg - Die Gesamtzahl der Corona-Fälle seit Jahresbeginn im Landkreis Starnberg ist am Samstag um 15  Fälle gestiegen - der höchste Anstieg an einem Tag seit 10. April. Am Sonntag und Montag kamen jedoch keine neuen Fälle dazu. Die Ergebnisse der Reihentests bei Mitarbeitern eines inzwischen geschlossenen Catering-Unternehmens stehen allerdings noch aus.  

Damit sind es im Landkreis 575 Fälle seit Jahresbeginn. Die Zahl der Fälle, die nicht mehr in Quarantäne sind, liegt bei 531. In häuslicher Isolation befanden sich nach den offiziellen Zahlen vom Montag 111 Personen – das sind Infizierte und enge Kontaktpersonen. 

Die Daten vom

Die Zahlen für den Landkreis und die Gemeinden vom 29. Juni 2020 laut Lan:

Andechs

13

Berg

30

Feldafing

8

Gauting

126

Gilching

44

Herrsching

35

Inning

16

Krailling

47

 

Pöcking

20

Seefeld

44

Starnberg

107

Tutzing

31

Weßling

26

Wörthsee

15

Summe Landkreis Starnberg

545

  

Anderer Landkreis

13

wegen Umzug, veralteter Adresse, etc.

Gesamtsumme

575

Personen, die nicht mehr der Quarantäne unterliegen

531

Leichte Abweichung möglich


Nach den aktuellen Zahlen des Landratsamtes müssen vier Menschen in Kliniken im Landkreis behandelt werden, drei müssen beatmet werden. Woher die Patienten stammen, ist nicht bekannt. Die Zahlen schwanken stark. 14 Menschen sind bisher an oder mit dem Virus gestorben. Allerdings macht das dabei einen Unterschied: Bei zwei infizierten Verstorbenen sei die Todesursache nicht Covid-19 gewesen. 

Der Sieben-Tage-Wert je 100 000 Einwohner, der für neue oder verschärfte Einschränkungen ausschlaggebend ist, liegt derzeit auf Basis der neuen Zahlen bei 11,76. Die Grenze beträgt 35. Wegen des Meldeverzuges bzw. der Registrierung in den Systemen sind die Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und des Robert-Koch-Institutes (RKI) zeitweise anders. Am Montag waren es bei den Landesbehörden 11,76, beim RKI gerundet 11,8. Das ist der derzeit zweithöchste Wert in Bayern nach Coburg (26,7).

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Rubriklistenbild: © dpa / Marijan Murat

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