Corona-Lage im Landkreis Starnberg

SARS-CoV-2: Drei neue Fälle am Freitag

Die Lage in der Corona-Pandemie im Landkreis Starnberg bleibt unsicher. Am Freitag stieg die Zahl um drei weitere Fälle.

Starnberg - Die Gesamtzahl der Corona-Fälle im Landkreis Starnberg ist am Freitag um drei gestiegen. Damit sind es in den vergangenen sieben Tagen insgesamt sechs, und alle wurden seit Mittwoch gemeldet. Es handelte sich laut Landratsamt um einen Weßlinger, die von einer Balkanreise zurückgekehrt ist. Über zwei Fälle aus Starnberg liegen noch keine weiteren Informationen vor. Unter den Fällen im August bisher - es sind zehn - waren mehrere Reiserückkehrer. Drei Fälle an einem Tag hatte es zuletzt am 30. Juli gegeben.

Damit gab es im Landkreis 641 Fälle seit Jahresbeginn. Die Zahl der Fälle, die nicht mehr in Quarantäne sind, liegt bei 604. In häuslicher Isolation befanden sich nach den offiziellen Zahlen 37 Personen – das sind Infizierte und enge Kontaktpersonen und erheblich weniger als in den vergangenen Tagen.

Die Daten vom Freitag

Die Zahlen für den Landkreis und die Gemeinden vom 14. August 2020 laut Landratsamt (im Vergleich zum Vortag):

Andechs15
Berg31
Feldafing8
Gauting128
Gilching49
Herrsching52
Inning17
Krailling52 
Pöcking22
Seefeld55
Starnberg114 +2
Tutzing34
Weßling31 +1
Wörthsee17
Summe Landkreis Starnberg626+3
Anderer Landkreis15 wegen Umzug, veralteter Adresse, etc.
Gesamtsumme641+3
Personen, die nicht mehr der Quarantäne unterliegen604 Leichte Abweichung möglich

Eine Änderung gibt es seit geraumer Zeit bei den Zahlen von Covid-19-Patienten, die stationär behandelt werden. Die Zahlen hatten sich in den vergangenen Wochen mal stark, zuletzt aber gar nicht mehr verändert. Inzwischen ist klar: Mit Ende des Katastrophenfalls wurden die Angaben nicht mehr automatisiert aktualisiert, sind mithin veraltet. Zahlen werden daher nicht mehr veröffentlicht.

14 Menschen sind bisher an oder mit dem Virus gestorben. Allerdings macht das dabei einen Unterschied: Bei zwei infizierten Verstorbenen sei die Todesursache nicht Covid-19 gewesen. 

Der Sieben-Tage-Wert je 100 000 Einwohner, der für neue oder verschärfte Einschränkungen ausschlaggebend ist, liegt derzeit auf Basis der neuen Zahlen bei 4,41 und ist damit gestiegen. Die Grenze beträgt 35. Wegen des Meldeverzuges bzw. der Registrierung in den Systemen sind die Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und des Robert-Koch-Institutes (RKI) zeitweise anders. Derzeit sind es bei den Landesbehörden 2,2, beim RKI ebenfalls 2,2.  Die neuen Fälle sind dort noch nicht registriert.

Aktuelle Zahlen aus Deutschland und der Welt finden Sie hier

Rubriklistenbild: © dpa / Marijan Murat

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