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Corona-Lage: 114 Neuinfektionen am Dienstag

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Corona Maskenpflicht
Die FFP2-Maske hat sich in der Corona-Pandemie zu einem wichtigen Alltagsgegenstand entwickelt. © Daniel Karmann/dpa

Hier ein Überblick über alle Entwicklungen zur Corona-Lage im Landkreis Starnberg, die 7-Tage-Inzidenz und die Infektionen in allen Kommunen.

Dienstag, 18. Januar, 17.18 Uhr: 114 neue Fälle hat das Landratsamt am Dienstagnachmittag gemeldet, deutlich weniger als vor einer Woche (184). Die Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 659,5, basiert aber weiterhin auf zu wenigen Fällen, weil es einen Meldeverzug gibt. Die Inzidenz liegt auf Basis der Landratsamt-Veröffentlichungen bei etwa 735. Auswirkungen hat die Differenz nicht. Aus Schulen kamen 18 Fälle dazu (zwei davon aus dem Gilchinger Gymnasium, dort insgesamt elf), sechs aus Kindereinrichtungen und zwei aus Kliniken, keiner aus Senioreneinrichtungen. Dabei werden stets nur dort festgestellte Fälle aufgeführt.

Die Zahlen für den Landkreis und die Gemeinden vom 18. Januar laut Landratsamt (im Vergleich zum Vortag):

Andechs302+4
Berg798
Feldafing414+2
Gauting2046+26
Gilching1800+14
Herrsching1011+6
Inning412+8
Krailling720+13
Pöcking460+2
Seefeld752+4
Starnberg2281+15
Tutzing863+7
Weßling477+9
Wörthsee384+4
Summe Landkreis Starnberg12 720+114
Anderer Landkreis210wegen Umzug, veralteter Adresse, etc.
Gesamtsumme12 930+114
Sieben-Tage-Inzidenz659,5laut RKI-Dashboard
Todesfälle149laut Landratsamt

Montag, 17. Januar, 18.45 Uhr: 177 Neuinfektionen und damit deutlich weniger als vor einer Woche wurden nach Angaben des Landratsamtes am Samstag (75), Sonntag (57) und Montag (45) registriert. Montags sind die Zahlen allerdings erfahrungsgemäßig immer niedriger, weil am Wochenende weniger getestet wird. Die Zahlen in Schulen steigen (Montag: 29), in Kindereinrichtungen auch (15). Aus Seniorenheimen wurden drei, aus Kliniken sechs Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist nach wie vor zu niedrig, weil sie viele Fälle auf dem sogenannten Meldeweg zum RKI befinden - es sind rund 200. Am Montag lag die Inzidenz bei 704,9, mit den neuen Fällen und bei Nachmeldungen dürfte sie im 700er-Bereich bleiben.

Freitag, 14. Januar, 17.22 Uhr: Erneut meldete das Landratsamt am Freitag mehr als 200 Neuinfektionen, nämlich 225. Ob das alle sind, ist unklar - die Fallzahlen sind so hoch, dass im Landratsamt eine tagesaktuelle Bearbeitung nicht mehr möglich ist und er bei der Meldung zu Verzögerungen kommt. 24 Fälle stammen aus Schulen, fünf aus Kindereinrichtungen, drei aus Kliniken und zwei aus Altenheimen.  Es gab den 149. Todesfall; Ein 80-Jähriger aus dem Landkreis ist am Freitag in der Klinik Neuperlach mit, nicht an Corona gestorben. Wie stark die Fallzahlen steigen, zeigt sich auch an den Sieben-Tage-Inzidenzen für einzelne Gemeinden, die der Starnberger Merkur berechnet: Seefeld liegt bei 1403, danach folgen Pöcking (1125) und Herrsching (1092). Die Inzidenz für den ganzen Landkreis am Freitag bei 708,6, was wegen des Meldeverzuges zu niedrig ist. In den Berechnungen des RKI fehlen noch rund 130 Fälle aus den vergangenen Tagen. Wahrscheinlich ist ein Stand von etwa 800, mit den neuen Fällen dürfte sie auf bis zu 870 steigen - falls alle Fälle nachgemeldet würden.

Donnerstag, 13. Januar, 18.06 Uhr: Die Omikron-“Wand“ baut sich im Landkreis Starnberg weiter auf. Am Donnerstag meldete das Landratsamt 236 Neuinfektionen, der zweithöchste Wert seit Pandemie-Beginn nach Mittwoch mit 252 Fällen. Die Fallzahlen sind so hoch, dass das Gesundheitsamt nicht mehr tagesaktuell alle Fälle abarbeiten kann. Das führt zu Verzögerungen, die sich am Donnerstag auch in der Inzidenz niederschlugen. Das RKI hatte nur 158 der 252 Fälle in der Rechnung, weswegen die Inzidenz mit 592,2 (neuer Höchstwert) deutlich zu niedrig ausfiel. Realistischer waren etwa 680, was ein Spitzenwert in Bayern wäre (aber anderen Landkreisen geht es bei den Fallzahlen nicht anders). Mit den neuen Fällen könnte die Inzidenz bis auf rund 800 ansteigen, was keine Auswirkungen hat. Und: Auch bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 1000, die der Landkreis bald erreichen könnte, gibt es keine Einschränkungen, da die Hotspot-Regel in Bayern gekippt wird.

Neue Fälle aus Altenheimen gab es nicht, dafür fünf aus Kliniken, acht aus Schulen und einen aus Kindereinrichtungen.

Mittwoch, 12. Januar, 18.36 Uhr: Die Omikron-Variante des Coronavirus schlägt im Landkreis Starnberg voll durch. Das Landratsamt vermeldete gestern insgesamt 252 Neuinfektionen – der mit Abstand höchste Wert an positiven Tests an einem Tag seit Beginn der Pandemie vor bald zwei Jahren. Zum Vergleich: Am Mittwoch vor einer Woche waren es 119 Neuinfektionen gewesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das Robert-Koch-Institut (RKI) mit 565,1 an – auch das ein neuer Höchstwert für den Landkreis. Vor einer Woche lag die Inzidenz noch bei 276,7. Nach dem Landkreis Ebersberg und der Landeshauptstadt München wies der Landkreis Starnberg gestern die dritthöchste Inzidenz in ganz Bayern aus.

Neue Fälle hat es gestern vor allem an Schulen gegeben (plus acht). Jeweils eine Neuinfektion meldete das Landratsamt aus Senioreneinrichtungen, Kliniken und Kindertageseinrichtungen. Trotz des Rekordanstiegs blieb die Situation auf den Intensivstationen im Landkreis stabil. Dort wurden gestern acht Covid-19-Patienten behandelt, sechs von ihnen mussten beatmet werden. Von 44 gemeldeten Intensivbetten waren am Nachmittag noch drei frei.

Dienstag, 11. Januar, 16.55 Uhr: An Dienstagen sind die Corona-Zahlen immer höher, weil es Nachwirkungen vom Wochenende gibt. So hoch wie diesen Dienstag waren sie allerdings noch nie seit Beginn der Pandemie: Das Landratsamt meldete 184 Neuinfektionen (bisheriger Tageshöchstwert 165). Darunter sind vier Fälle aus Altenheimen, drei aus Schulen, einer aus Kliniken und keiner aus Kindereinrichtungen. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Dienstag bei 540,2, der zweithöchste Wert in Bayern, und wird wohl auf um die 580 steigen. Das wäre ein neuer Höchstwert für den Landkreis.

Montag, 10. Januar, 18.26 Uhr: Die nächste Welle scheint angekommen. Am Samstag verzeichnete das Landratsamt 89 Neuinfektionen, am Sonntag 90 und am Montag 119. Es handelt sich zumeist um Höchstwerte für die jeweiligen Tage. Die Inzidenz ist entsprechend stark angestiegen auf am Montag 491,2 und wird auf 530 bis 540 ansteigen - auch das wäre ein neuer Höchstwert. Die Tests in Schulen sind am Montag noch nicht eingeflossen, aus Kindereinrichtungen wurden vier Fälle gemeldet. Wie schwer die Infektionen verlaufen, ist nicht bekannt. In den Kliniken war zuletzt jedoch eine leichte Entspannung feststellbar.

Sonntag, 9. Januar, 9.02 Uhr: Die nächste Corona-Welle im Landkreis Starnberg baut sich auf. Zwar veröffentlicht das Landratsamt am Wochenende keine Zahlen, doch lässt sich aus Daten des RKI einiges ablesen. Demnach gab es am Samstag im Landkreis mindestens 89 Neuinfektionen - das wär fast das Fünffache der Vorwoche. Der Vergleich taugt aber nicht viel, weil vorigen Samstag Neujahr war und an Silvester weniger getestet und gemeldet wurde. Auch dürften in der Samstag-Zahl Nachwirkungen von Dreikönig enthalten sein. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg aber kräftig auf nun 431,2, mehr als doppelt so viel wie vor einer Woche und der höchste Wert seit Anfang Dezember. Genaue Zahlen wird das Landratsamt am Montag veröffentlichen. In der kommenden Woche dürften die Fallzahlen weiter steigen, auch weil durch Tests in Schulen und Kitas zunächst unentdeckte Infektionen gefunden werden dürften.

Freitag, 7. Januar, 17.51 Uhr: 132 Neuinfektionen am Freitag, 65 am Donnerstag, zusammen also 197 - das ist die Bilanz des Starnberger Landratsamtes für die vergangenen Tage. Beide Tageswerte lagen teils deutlich über denen der Vorwoche. Es gibt aber durch Feiertage nach wie vor einige Verzerrungen und Nachmeldungen. Die Sieben-Tage-Inzidenz sackte am Freitag überraschend auf 274,5 ab, was nichts mit den neuen Fällen, sondern einem Meldeproblem zu tun hatte. Tatsächlich lag sie bei etwa 320 und wird auf 370, eventuell 380 ansteigen. Die Zahl der Omikron-Nachweis nimmt weiter zu, am Freitag waren es 226.

Mittwoch, 5. Januar, 16.30 Uhr: Die Fallzahlen nehmen weiter stark zu. Am Mittwoch meldete das Landratsamt Starnberg 119 Neuinfektionen, mehr als doppelt so viele wie am Mittwoch voriger Woche. Das kann auch an Verzerrungen durch die Feiertage liegen, jedoch steigen die Zahlen seit mehreren Tagen an. Es gab es auch einen weitere Todesfall zu beklagen: ein 69-jähriger Mann aus dem Landkreis ist am Dienstag im Benedictus-Krankenhaus Tutzing an Covid-19 verstorben. Es ist der 148. Todesfall seit Beginn der Pandemie. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Mittwoch bei 276,7 und damit deutlich höher als am Dienstag, wird aber durch die neuen Fälle auf mehr als 320 ansteigen. Für die Zuwächse dürfte auch Omikron verantwortlich sein: Die Mutante wurde bisher 192-mal im Landkreis nachgewiesen. Am Dienstag waren es noch 166 bestätigte Fälle - dabei werden nicht einmal alle positiven Tests sofort auf Mutationen untersucht.

Dienstag, 4. Januar, 18.20 Uhr: Mit 113 Neuinfektionen meldete das Landratsamt am Dienstag den höchsten Wer an diesem Wochentag seit Ende November. Aus Einrichtungen kamen keine Fälle dazu, dafür stieg die Zahl der Omikron-Nachweis erneut stark an um mehr als 20 Prozent an einem Tag - es sind nun 166. Die Sieben-Tage-Inzidenz blieb am Dienstag stabil, dürfte aber ansteigen auf etwa 270.

Das Landratsamt wies alle Impfwilligen darauf hin, dass derzeit in den Impfzentren viele Termine frei seien. Termine seien über das staatliche Registrierungssystem BayIMCO buchbar oder könnten über die Impfhotline des BRK Starnberg unter (08151) 26 02 26 02 (Montag bis Samstag 8.30 Uhr bis 17 Uhr) reserviert werden.

Montag, 3. Januar, 18.20 Uhr: Langsam kommt in die Corona-Zahlen wieder etwas Klarheit, nachdem es durch die Feiertage zu einigen Verzerrungen, Meldeverzögerungen und dergleichen mehr gekommen ist. Der Trend scheint nach den neuen Zahlen wieder steigend zu sein. So gab es in den vier Tagen über Weihnachten bis Montag im Landkreis 114 Neuinfektionen, an den vier Tagen über Silvester bis diesen Montag 144. Die Omikron-Zahlen gehen kräftig nach oben, von knapp 90 am vorigen Donnerstag auf 124 am Sonntag und 136 am Montag. Das entspricht den Vorhersagen, denn Omikron ist ansteckender als die noch dominierende Mutante Delta. Das Infektionsgeschehen ist diffus, heißt: Es gibt keine größeren Ausbrüche und Schwerpunkte. Alle Gemeinden sind betroffen.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit der Pandemie ist laut Landratsamt auf 147 gestiegen – diese Zahl nennt auch das Robert-Koch-Institut (RKI). Der eine Fall liegt länger zurück: Ein 77-jähriger Mann aus dem Kreis sei am 9. Dezember in der Schindlbeck-Klinik Herrsching mit Corona gestorben. Eine 79-Jährige starb am 21. Dezember an den Folgen von Covid-19, der Krankheit durch das Virus SARS-CoV-2, in einem Münchner Krankenhaus.

Samstag, 1. Januar 2022, 11 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis ist zum Jahreswechsel auf 200,6 gefallen - was nichts aussagt, denn für Silvester wurden dem RKI keine Fälle aus dem Landkreis gemeldet. Das Landratsamt hat am Donnerstag zuletzt Zahlen veröffentlicht, vor Montag dürfte es keine weiteren geben. Damit ist nicht bekannt, wie sich die Corona-Lage im Landkreis tatsächlich entwickelt. Letzter stand vom Donnerstag: 10 661 Infektionen insgesamt, der Anstieg hatte etwas über dem Niveau der Vorwoche gelegen.

Dienstag, 28. Dezember, 9:10: Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis Starnberg ist am Montag um 48 gestiegen – und damit deutlich stärker als an den beiden vorangegangen Montagen, als das Landratsamt 22 (am 20. Dezember) und 29 (13. Dezember) neue Fälle gemeldet hatte. Eine Umkehr des abnehmenden Trends der vergangenen Wochen bedeutet das aber nicht automatisch. Die Zahl könnte auch damit zusammenhängen, dass es aufgrund der vorangegangenen Weihnachtstage am Montag mehr Tests als in den Vorwochen gegeben hat oder Testergebnisse aus diesem Grund erst am Montag von den Laboren gemeldet wurden.

Letzteres dürfte auch der Grund dafür sein, dass das Landratsamt gestern noch zwei Fälle aus Schulen und fünf aus Kindertageseinrichtungen veröffentlichte. Hinzu kamen zwei Fälle aus Kliniken im Landkreis und sechs aus Senioreneinrichtungen – alle ausnahmslos aus dem Rummelsberger Stift in Starnberg, wo es nun nach Angaben der Kreisbehörde aktuell 16 so genannte Indexfälle gibt. Die Zahl der nachgewiesenen Omikron-Fälle gab das Landratsamt gestern mit 34 an – elf mehr als am Sonntag.

Inklusive der Meldungen von Freitag, Samstag und Sonntag sind damit 117 neue Infektionen dazugekommen. Diese verteilen sich auf alle 14 Landkreisgemeinden, wie aus der Tabelle der Gemeinden (siehe unten) ersichtlich ist. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) leicht auf 197,6 gestiegen.

Sonntag, 26. Dezember, 18:39: An Heiligabend und den beiden Weihnachtsfeiertagen hat es im Landkreis insgesamt 69 neue Corona-Fälle gegeben – 38 davon am Freitag, neun am Samstag und 22 am Sonntag. Wie Landratsamtssprecher Stefan Diebl gegenüber dem Starnberger Merkur sagte, ist die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit der Omikron-Variante um insgesamt elf auf nunmehr 23 gestiegen. Nähere Einzelheiten zu den Zahlen gab es am Sonntag nicht, auch Fallzahlen für die einzelnen Landkreisgemeinden teilte das Landratsamt nicht mit. Die Sieben-Tage-Inzidenz betrug nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) gestern 193,3. Sie lag damit erstmals seit 5. November wieder unter dem Wert von 200.

Am Donnerstag waren im Landkreis Starnberg die ersten Omikron-Fälle bestätigt worden.

Dienstag, 21. Dezember, 19:02: 82 neue Corona-Fälle hat das Landratsamt gestern für den Landkreis Starnberg gemeldet. Damit hat sich der Trend der vergangenen Tage mit sinkenden Infektionszahlen umgedreht. Am Dienstag vor einer Woche hatte es elf Fälle weniger gegeben als jetzt. Die 71 Infektionen von damals waren aber teils erst mit Verzögerung gemeldet worden (wir berichteten). Die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt laut Robert-Koch-Institut mit 235,0 den dritten Tag in Folge weitgehend unverändert.

Dienstag, 21. Dezember, 10:55: Der Abwärtstrend der Corona-Neuinfektionen im Landkreis Starnberg hat sich in den vergangenen Tagen fortgesetzt. Das geht aus den Zahlen hervor, die das Landratsamt gestern veröffentlicht hat. Demnach sind seit Freitag 91 neue Fälle hinzugekommen (55 am Samstag, 14 am Sonntag und 22 am Montag) – das waren 13 weniger als im selben Zeitraum der Vorwoche und die wenigsten Meldungen für diese drei Tage seit Ende Oktober. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das Robert-Koch-Institut (RKI) nahezu unverändert mit 235,7 an.

Weiterhin stark betroffen sind die Schulen. 17 Neuinfektionen gab es dort, davon zwei an der James-Krüss-Grundschule in Gilching, wo es damit gestern insgesamt 14 Indexfälle gab. Je drei neue Fälle meldete die Behörde aus Kindertageseinrichtungen und Senioreneinrichtungen, zwei aus Kliniken. In denen bleibt die Situation angespannt, auch wenn die Anzahl der behandelten Covid-Patienten im Vergleich zu den Vorwochen etwas zurückgegangen ist. Von 45 gemeldeten Intensivbetten waren laut Intensivregister gestern 43 belegt, zwölf davon mit Covid-Patienten, von denen wiederum fünf beatmet werden mussten. Weiter auf Touren läuft die Impfkampagne. Seit Freitag wurden im Landkreis 4562 Menschen geimpft. Die Zahl der Erstimpfungen hat die Marke von 100 000 überschritten.

Sonntag, 19. Dezember, 18:30: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Starnberg ist am Wochenende weiter gesunken. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab sie am Sonntag mit 235,0 an – 11,0 weniger als am Freitag. Wie viele Neuinfektionen am Wochenende dazugekommen sind, lässt sich nicht sagen, da das Landratsamt seit einiger Zeit am Wochenende keine eigenen Daten mehr veröffentlicht. Laut den Zahlen des RKI müssen es mindestens 38 neue Fälle gewesen sein, wodurch sich die Gesamtzahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie auf mindestens 10 120 erhöht hat. Genaueres dürfte erst am heutigen Montag vorliegen.

Auch neue Impfzahlen gab es am Wochenende nicht. Ende vergangener Woche hatte die Zahl der Zweitgeimpften im Landkreis den Wert von 100 000 überschritten. Die Zahl der Genesenen ist am Wochenende um 118 auf 9216 gestiegen.

Derweil können Datenbankprobleme im Online-Registrierungssystem BayIMCO zu einem Buchungsfehler geführt haben. Das teilte Landratsamtssprecherin Barbara Beck am Samstag mit. Ob Impfwillige des Starnberger Impfzentrums betroffen sind, war nicht bekannt. „Es wird aber geraten, den BayIMCO-Account kurz zu prüfen, damit es vor Ort nicht zu Irritationen kommt“, betonte Beck. Dabei geht es um Buchungen, die am Mittwoch, 15. Dezember, im Zeitraum zwischen 4.30 und 11 Uhr vorgenommen wurden. In diesem Zeitraum konnten zwar teilweise online Termine gebucht werden, die Impfwilligen haben auch eine Bestätigung per E-Mail oder SMS erhalten – „einige der gebuchten Termine wurden aber nicht in BayIMCO hinterlegt“, teilt Beck mit.

Für Bürgerinnen und Bürger, die in der fraglichen Zeit online einen Impftermin gebucht haben, ist es daher sinnvoll, sich in ihren BayIMCO-Account einzuloggen, um zu überprüfen, ob der Termin tatsächlich vereinbart wurde. Sollte kein Termin hinterlegt sein, muss ein neuer Impftermin gebucht werden, erklärte Barbara Beck.

Freitag, 17. Dezember, 18.33 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Landkreis Starnberg ist auch am Freitag weniger stark gestiegen als in den Vorwochen. Das Landratsamt meldete 39 neue Fälle – 17 weniger als vor einer Woche. Gleichzeitig bedeutete das den niedrigsten Freitagswert seit knapp zwei Monaten. Am 22. Oktober waren 28 Neuinfektionen gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist laut Robert-Koch-Institut (RKI) auf 246,0 gesunken – ein Minus von 10,2 gegenüber dem Vortag.

Erneut waren von positiven Tests die Schulen stark betroffen. Elf neue Fälle wurden dort registriert, darunter ein weiterer in der Josef-Dosch-Grundschule in Gauting, die damit aktuell 15 Indexfälle aufweist. Eine Neuinfektion hat es darüber hinaus in einer Senioreneinrichtung gegeben. Die Intensivstationen der Kliniken waren am Freitagnachmittag nahezu voll belegt. Von 43 gemeldeten Betten waren laut Intensivregister 42 belegt, elf davon mit Covid-Patienten, von denen fünf auch beatmet werden mussten.

Weiterhin hoch sind die Impfzahlen im Landkreis. Binnen einer Woche wurden nach Angaben des Landratsamtes 740 Menschen erst- und 931 Personen zweitgeimpft. Die Impfquote gibt das Landratsamt mit jeweils gut 73 Prozent an. Stark gestiegen ist die Anzahl der Booster-Impfungen. Innerhalb der vergangenen sieben Tage haben sich 12 298 Menschen im Landkreis ihre Auffrischungsimpfung abgeholt. Insgesamt gab die Kreisbehörde die Zahl der Drittgeimpften mit 48 859 an. Das entspricht nach offiziellen Angaben einer Quote von 35,8 Prozent.

Donnerstag, 16. Dezember, 8.55 Uhr: Die überraschend niedrige Zahl von Corona-Neuinfektionen am Dienstag (15) ist vor allem auf einen Fehler beim Meldeweg zurückzuführen. Das teilte das Landratsamt auf Anfrage des Starnberger Merkur mit. Dem Gesundheitsamt und dem Robert-Koch-Institut (RKI) lagen nicht die selben Zahlen vor, weswegen zu wenige Fälle gemeldet wurden. Diese Panne berichtigte die Kreisbehörde am Mittwoch. Sie meldete insgesamt 118 neue Fälle – darunter waren weitere 56 Neuinfektionen vom Dienstag (also insgesamt 71) sowie 47 Fälle am Mittwoch.

Dennoch zeigt der Trend weiterhin stabil nach unten. Die bereinigten Zahlen bedeuten den niedrigsten Wert an einem Mittwoch seit 21. Oktober, als 35 neue Fälle gemeldet worden waren. Zum Vergleich: Vor zwei Wochen waren noch 157 Fälle in die Statistik eingeflossen. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank vor diesem Hintergrund auch weiter – zwar nicht so deutlich wie aufgrund der fehlerhaften Zahlen zunächst prognostiziert, aber dennoch merklich auf 277,4. Erneut waren vor allem die Schulen von der Pandemie betroffen. Dort gab es zwölf neue Infektionen, in Senioreneinrichtungen und Kindertageseinrichtungen jeweils eine.

Eine Schallmauer ist beim Impfen durchbrochen worden: Mit 100 115 Menschen hat im Landkreis nun eine sechsstellige Anzahl ihre zweite Spritze bekommen. „Das ist ein sehr gutes Zeichen. Damit sind wir bayernweit ganz vorne mit dabei. Dennoch heißt es weiter impfen, impfen, impfen“, sagte Landrat Stefan Frey.

Auch bei den Kinderimpfungen zeichnet sich eine große Nachfrage ab. Fünf Kinder-Impftage wird es im Dezember im Impfzentrum in Herrsching geben – und die insgesamt rund 560 Termine sind derzeit komplett vergeben. „In der Früh gab es noch 30“, berichtete Landratsamtssprecher Stefan Diebl gestern Nachmittag und bestätigte den Run auf die Termine für Fünf- bis Elfjährige. Es könne zwar sein, dass Eltern vereinzelt Termine wieder absagten, eine Sicherheit dafür gebe es aber nicht, bat er um Verständnis.

Die erforderlichen Impfdosen sollten gestern Abend eintreffen. Die eine Hälfte des Impfstoffs wird an den Impftagen bis zum 28. Dezember verimpft, die andere nach drei Wochen bei der Zweitimpfung für die jetzt angemeldeten Kinder. Neue Termine für Fünf- bis Elfjährige sind für den Januar geplant. Diebl: „Details gibt es noch keine, aber es sind auch Sonderimpftage und Familien-Impftage im Gespräch.“

Die Impfaußenstelle des BRK auf dem Gelände der Schule Informationstechnik der Bundeswehr in Feldafing geht heute nach gut fünf Monaten im Stand-by-Modus wieder in Betrieb. Terminbuchungen sind über das Portal Bayimco oder die BRK-Hotline Telefon (0 81 51) 26 02 26 02 möglich.

Von Mitte April bis Ende Juni war in Feldafing geimpft worden. Nun geht es wieder los – aber zunächst noch „eingeschränkt, bis wir das nötige Personal verfügbar haben“, so Frey. Insgesamt seien in den Impfzentren Gauting, Herrsching und Feldafing nun täglich etwa 580 Impfungen möglich. Die Bundeswehr unterstützt auch in anderen Bereichen wie beispielsweise das Gesundheitsamt bei der Nachverfolgung und Ermittlung von Corona-Kontaktpersonen.

Öffnungszeiten und weitere Informationen zur Anmeldung in den Impfzentren des Landkreises finden sich auf der Internetseite www.impfzentrum-sta.de.

Mittwoch, 15. Dezember, 8.55 Uhr: Die vierte Corona-Welle im Landkreis hat sich am Dienstag weiter abgeschwächt – und das deutlich. Das Landratsamt meldete 15 neue Fälle, 96 weniger als in der Vorwoche. Zugleich war das der niedrigste Wert an einem Dienstag seit 2. November, als acht Fälle verzeichnet worden waren. Da der Tag zuvor Allerheiligen und damit Feiertag war, ist diese Zahl jedoch wenig aussagekräftig. Der letzte „reguläre“ Dienstag mit einer niedrigeren Fallzahl war der 17. August mit 14 Neuinfektionen – also vor ziemlich genau vier Monaten. Das dürfte sich auch deutlich auf die Inzidenz auswirken. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab sie gestern mit 305,2 an (minus 26,4 im Vergleich zum Montag). In der Prognose dürfte sie heute auf einen Wert zwischen 240 und 250 sinken. Von einer Entspannung auf den Intensivstationen kann aber keine Rede sein. 13 Covid-Patienten wurden dort gestern behandelt, fünf von ihnen mussten beatmet werden. Auch wenn das einige Fälle weniger waren als in der vergangenen Woche, so waren unter dem Strich dennoch nur drei der gemeldeten 46 Intensivbetten in den Kliniken im Landkreis frei. Besonders betroffen waren erneut die Schulen. Inklusive Nachmeldungen gab es dort 19 neue Fälle, darunter einen weiteren an der Josef-Dosch-Grundschule in Gauting, die nunmehr 19 Indexfälle verzeichnet. Hinzu kam ein Fall in einer Senioreneinrichtung. Kliniken und Kitas meldeten null neue Fälle.

Montag, 13. Dezember, 17.22 Uhr: 63 Fälle am Samstag, elf am Sonntag und 29 am Montag – so stellte sich die Corona-Lage im Landkreis Starnberg nach Angaben des Landratsamtes dar. Die Zahl von insgesamt 104 Neuinfektionen für diese drei Wochentage liegt damit deutlich unter den Werten der Vorwochen (177, 143, 211, 179, 144). Besonders betroffen waren erneut Kinder. Aus Schulen vermeldete das Landratsamt 23 neue Infektionen, allein sechs davon aus der Josef-Dosch-Grundschule in Gauting, wo es aktuell 18 Indexfälle gibt. Drei Fälle wurden aus Kitas, jeweils einer aus Senioreneinrichtungen und KIiniken gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank laut Robert-Koch-Institut (RKI) auf 331,6.

Montag, 13. Dezember, 8.56 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist am Wochenende im Landkreis Starnberg weiter zurückgegangen. Das Robert-Koch-Institut gab sie am Sonntag mit 349,2 an. Das war der niedrigste Wert seit 10. November – liegt aber dennoch deutlich über den Werten vom vergangenen Jahr. Am dritten Adventswochenende 2020 betrug die Inzidenz 154,4. Wie viele Neuinfektionen es am Wochenende gegeben hat, ist unklar, nachdem das Landratsamt samstags und sonntags keine Zahlen mehr veröffentlicht. Nach RKI-Angaben waren es mindestens 39 neue Fälle. An neuen Impfungen vermeldete das BRK, das das Impfzentrum des Landkreises betreibt, 1092 – davon waren 940 Booster-Impfungen.

Freitag, 10. Dezember, 18 Uhr: Die vierte Corona-Welle hat sich im Landkreis am Freitag weiter abgeschwächt – wenn auch auf hohem Niveau. 56 Neuinfektionen bedeuteten den geringsten Freitagswert seit sechs Wochen. Am letzten Oktober-Wochenende waren 50 neue Fälle gemeldet worden. Mit 75, 111, 121, 92 und 87 Fällen waren es an den darauf folgenden Freitagen immer mehr gewesen als jetzt. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das Robert-Koch-Institut (RKI) mit 378,4 an. Das war der geringste Wert seit 11. November. Drei Gemeinden am Starnberger See – Berg, Feldafing und Pöcking – blieben ohne Neuinfektionen. Auch aus Senioreneinrichtungen und Kliniken waren dem Landratsamt keine positiven Testergebnisse bekannt. An Kitas gab es dagegen zwei neue Fälle, an der Josef-Dosch-Grundschule in Gauting einen, was dort insgesamt derzeit 15 Fälle macht. Deutliche Zuwächse gab es wieder beim Impfen.

Donnerstag, 9. Dezember, 18.33 Uhr: Mit 58 Neuinfektionen meldete das Landratsamt Starnberg für Donnerstag 30 Fälle weniger als in der Vorwoche, was die Inzidenz wohl sinken lassen wird. Allerdings sind noch viele Fälle auf dem sogenannten Meldeweg und können durch Nachmeldungen die Inzidenz stabil halten. Mehr als ein Drittel der Neuinfektionen stammt nach den Zahlen der Kreisbehörde aus Schulen: 21. Drei weitere wurden in der Josef-Dosch-Grundschule in Gauting registriert, dort sind es in Summe 14 Fälle. Ein Fall stammt aus dem Gymnasium in Starnberg (derzeit dort zehn). Aus Kindereinrichtungen wurden vier Fälle gemeldet.  Aus Kliniken wurde ein Fall bekannt, aus Altenheimen ebenso. Eine 78-Jährige starb am Dienstag im Waldsanatorium Krailling mit Corona, ein 90-Jähriger im Tutzinger Krankenhaus am Mittwoch an Covid-19. Damit ist die Gesamtzahl auf 145 gestiegen.

Dienstag, 7. Dezember, 17.12 Uhr: 111 Neuinfektionen am Dienstag sind viel, aber weniger als in der Vorwoche (damals 145) - das lässt die am Dienstag auf 423,8 gestiegene Sieben-Tage-Inzidenz wieder sinken. Am Mittwoch sollte sie bei um die 400 liegen. Keine neuen Fälle gab es aus Altenheimen und Kliniken, 14 aus Schulen (davon drei Fälle in der Josef-Dosch Grundschule in Gauting, derzeit insgesamt 10 Fälle) sowie aus Kindertageseinrichtungen drei Fälle. Das Landratsamt meldete drei Todesfälle. Im Waldsanatorium in Krailling starb eine 83-Jährige an Corona, im Malteserstift St. Josef in Percha ein 84-Jähriger. Bei einem einjährigen Mädchen war Corona laut Kreisbehörde nicht die Todesursache, allerdings war das Kind infiziert („mit“ Corona). In der Zählung beim RKI wird nicht unterschieden, ob ein Verstorbener an oder mit Corona gestorben ist. Details gibt der Landkreis in solchen Fällen grundsätzlich nicht bekannt.

Montag, 6. Dezember, 17.10 Uhr: Mit 62 Neuinfektionen lag die Zahl am Montag deutlich über dem Wert der Vorwoche, wie schon am Sonntag. Ob das auf ein Anschwellen der vierten Welle hindeutet, wird sich erst in den nächsten Tagen erweisen. Am Montag voriger Woche hatte das Landratsamt 34 Neuninfektionen gemeldet. 26 der Fälle aus den vergangenen Tagen stammen aus Schulen, drei aus Kindereinrichtungen, zwei aus Kliniken und fünf aus Altenheimen. Darunter sind zwei weitere Fälle im Waldsanatorium in Krailling (derzeit insgesamt 12). Die Inzidenz wird etwas steigen auf bis zu 430 bis 440; am Montag lag sie bei 406,3.

Montag, 6. Dezember, 10.05 Uhr: Mit 115 Neuinfektionen lag die Zahl am Wochenende leicht über der des vorigen Wochenendes, als es 109 waren. Das Landratsamt meldete am Montagvormittag 75 Fälle für Samstag (wie Vorwoche) und 40 für Sonntag (Vorwoche: 34). Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag laut RKI bei 406,3 und damit etwas höher als am Sonntag (403,6).

Die Zahlen für den Landkreis und die Gemeinden vom 6. Dezember, Vormittag, laut Landratsamt (im Vergleich zum Freitag):

Andechs232+3
Berg583+10
Feldafing324+11
Gauting1479+19
Gilching1278+10
Herrsching761+14
Inning302+9
Krailling542+2
Pöcking328+4
Seefeld545+8
Starnberg1735+21
Tutzing642+4
Weßling348
Wörthsee279+2
Summe Landkreis Starnberg9378+115
Anderer Landkreis199wegen Umzug, veralteter Adresse, etc.
Gesamtsumme9577+115
Sieben-Tage-Inzidenz406,3laut RKI-Dashboard
Todesfälle140laut Landratsamt

Sonntag, 5. Dezember, 16.17 Uhr: Das Landratsamt veröffentlicht an Wochenenden keine Fallzahlen, das RKI nur Zahlen vom Samstag - alles andere gibt es erst am Montag. Das RKI registrierte für Samstag 75 Neuinfektionen, was keine genauen Rückschlüsse auf die tatsächliche Zahl zulässt. Wegen des Meldewegs können Nachmeldungen dabei sein. Da im RKI-System vor einer Woche 59 Fälle vermerkt waren, stieg die Inzidenz auf nun 403,3. Am Samstag lag der Landkreis noch bei 391,6.

Freitag, 3. Dezember, 17.01 Uhr: Das Landratsamt Starnberg meldete für Freitag 87 Neuinfektionen und damit fünf weniger als in der Vorwoche. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag laut RKI am Freitag bei 413,6 und ist wie erwartet leicht gesunken. Das dürfte auch am Samstag der Fall sein, zu erwarten sind um die 400. Aus dem täglichen Bericht der Kreisbehörde geht zudem hervor, dass es keinen neuen Fall in Altenheimen, einen aus Kliniken, 16 aus Schulen und fünf aus Kindereinrichtungen gab. Bei den Schulen waren zwei weitere aus dem Starnberger Gymnasium (dort nun 13) und drei weitere aus dem Gilchinger Gymnasium (dort nun zwölf) dabei. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit der Pandemie ist auf 140 gestiegen. Ein 85-jähriger Mann aus dem Landkreis ist am Donnerstag im Krankenhaus Weilheim an Covid-19 verstorben, eine 95-Jährige starb im Starnberger Klinikum mit Corona.

Donnerstag, 2. Dezember, 19.05 Uhr: Das Corona-Virus hat im Landkreis Starnberg erneut zwei Menschenleben gefordert. Am Dienstag sind eine 90 Jahre alte Frau und ein 78 Jahre alter Mann, beide aus dem Landkreis, im Klinikum Starnberg an der durch das Virus ausgelösten Krankheit Covid-19 gestorben. Das teilte das Landratsamt gestern mit. Damit hat sich die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Pandemie auf 138 erhöht. Neuinfektionen meldete das Landratsamt gestern 88. Das waren sieben Fälle weniger als vor einer Woche, und es war der niedrigste Donnerstagswert seit vier Wochen – wenn auch auf weiterhin hohem Niveau. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag mit 424,6 an. Sie dürfte sich aufgrund der Fallzahlen heute nur geringfügig verändern. Drei neue Fälle hat es an Kliniken gegeben, sechs an Schulen und zwei in Kindertageseinrichtungen. Von Neuinfektionen in Senioreneinrichtungen war nichts bekannt. Auffällig ist die hohe Zahl neuer Infizierter in Tutzing, wo es mit 16 Fällen gestern so viele gab wie in keiner anderen Landkreisgemeinde. Von einem Ausbruchsgeschehen war dem Landratsamt jedoch nichts bekannt. Weiter angespannt ist die Situation auf den Intensivstationen der Kliniken. Laut Intensivregister wurden dort gestern 15 Covid-Patienten behandelt, neun von ihnen mussten beatmet werden. Insgesamt meldeten die Krankenhäuser 48 belegte und nur noch zwei freie Intensivbetten.

Donnerstag, 2. Dezember, 09.20 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag leicht gesunken von gestern 451,70 auf heute 424,6.

Mittwoch, 1. Dezember, 18.14 Uhr: Waren die Neuinfektionszahlen am Dienstag höher als in der Vorwoche, so waren es am Mittwoch deutlich weniger - 98 statt 157 in der Vorwoche. Das wird die Inzidenz sinken lassen, wohl auf um die 430. Das Starnberger Landratsamt meldete am späten Nachmittag insgesamt drei Neuinfektionen aus Altenheimen im Landkreis, zwei aus Kliniken und sechs aus Kindereinrichtungen. Die Schulen meldeten 17 Neuinfektionen, also fast ein Fünftel der Gesamtzahl. Einen Ausbruch mit mehr als zehn Fällen gibt es im Starnberger Gymnasium, aus dem sechs der 17 Fälle von gestern stammen. Die Altersgruppen-Inzidenz der Kinder unter 14 Jahren ist nach wie vor die höchste im Kreis mit fast 700 – Schulkinder sind also weiterhin stark betroffen.

Den Corona-Ticker für Starnberg bis Ende November finden Sie hier.

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