Dampfer-Schreck im Starnberger See

Polizei besucht den Flossenmann 

Starnberg/Ambach - Der Flossenmann hat der Polizei zugesichert, keine Dampfer mehr anzuschwimmen. Die Beamten konnten den Münchner ausfindig machen.

Der bisher unbekannte Schwimmer, der im Starnberger See auf Schiffe der Seenschifffahrt zuschwimmt und diese zum Ausweichen zwingt, ist nach Angaben der Starnberger Polizei ermittelt. Nach mehreren Hinweisen aus der Bevölkerung und weiteren Recherchen durch die Wasserschutzpolizei Starnberg gelang es am Montag, die Identität des Mannes herauszufinden. 

Es handele sich um einen 69-Jährigen aus München. Der Betroffene wurde am Dienstagvormittag von Beamten der Polizei Starnberg zu Hause aufgesucht und zu den Vorfällen befragt. Dabei räumte er zwar ein, der gesuchte Schwimmer mit den vier Flossen zu sein, aber nähere Angaben wollte er nicht machen. Er versicherte den Ermittlern jedoch, künftig zwar weiter mit seinen vier Flossen im See schwimmen zu wollen, aber keine derartigen Aktionen mehr zu starten.

Gegen den Mann wird beim Landratsamt eine Anzeige erstellt, weil er gegen die Schifffahrtsordnung verstoßen hat. Eine Straftat liegt nicht vor.

Rubriklistenbild: © privat

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Tempo 30 für Hauptstraße
Tempo 30, Verkehrszählung, Bedarfsumleitung - teilweise bahnen sich in Sachen Verkehr in Weßling Fortschritte an, teilweise wird es schwierig.
Tempo 30 für Hauptstraße
Zwei Schwerverletzte bei Verkehrsunfall zwischen Andechs und Starnberg
Bei einem Unfall zweier Autos auf der Kreisstraße zwischen Starnberg und Andechs sind beide Fahrer schwer verletzt worden. Auch der Sachschaden ist beträchtlich.
Zwei Schwerverletzte bei Verkehrsunfall zwischen Andechs und Starnberg
Rio 2016 lässt beim Roseninselachter grüßen
Drei Olympioniken und ein Weltmeister starten am Samstag bei der 33. Roseninsel-Ruderregatta auf dem Starnberger See. Sie wollen den 13 Jahre alten Streckenrekord …
Rio 2016 lässt beim Roseninselachter grüßen
Kinder kämpfen für ihre Hütten
Die Gilchinger Kinder wollen ihr Hüttendorf auf dem Abenteuerspielplatz hinter der James-Krüss-Grundschule. Dafür kamen rund zehn Mädchen und Buben am Dienstag extra in …
Kinder kämpfen für ihre Hütten

Kommentare