Dampfer-Schreck im Starnberger See

Polizei besucht den Flossenmann 

Starnberg/Ambach - Der Flossenmann hat der Polizei zugesichert, keine Dampfer mehr anzuschwimmen. Die Beamten konnten den Münchner ausfindig machen.

Der bisher unbekannte Schwimmer, der im Starnberger See auf Schiffe der Seenschifffahrt zuschwimmt und diese zum Ausweichen zwingt, ist nach Angaben der Starnberger Polizei ermittelt. Nach mehreren Hinweisen aus der Bevölkerung und weiteren Recherchen durch die Wasserschutzpolizei Starnberg gelang es am Montag, die Identität des Mannes herauszufinden. 

Es handele sich um einen 69-Jährigen aus München. Der Betroffene wurde am Dienstagvormittag von Beamten der Polizei Starnberg zu Hause aufgesucht und zu den Vorfällen befragt. Dabei räumte er zwar ein, der gesuchte Schwimmer mit den vier Flossen zu sein, aber nähere Angaben wollte er nicht machen. Er versicherte den Ermittlern jedoch, künftig zwar weiter mit seinen vier Flossen im See schwimmen zu wollen, aber keine derartigen Aktionen mehr zu starten.

Gegen den Mann wird beim Landratsamt eine Anzeige erstellt, weil er gegen die Schifffahrtsordnung verstoßen hat. Eine Straftat liegt nicht vor.

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