Ein Logo als Hinweis auf konkrete Hilfen: Petra Fontana (Fachstelle für Senioren) und Apotheker Raphael Felber präsentieren das Logo „Demenzfreundliche Apotheke“.
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Ein Logo als Hinweis auf konkrete Hilfen: Petra Fontana (Fachstelle für Senioren) und Apotheker Raphael Felber präsentieren das Logo „Demenzfreundliche Apotheke“.

„Demenzfreundliche Apotheke“

Acht dürfen Logo führen

Acht der fast 40 Apotheken im Landkreis dürfen seit Kurzem das Logo „Demenzfreundliche Apotheke“ führen. „Ein spezielles Logo macht die Bemühungen und die Aktivitäten der Apotheke zum Thema Demenz nach außen und vor allem für die Betroffenen sichtbar. Sie sind damit nicht nur Anlaufstellen, um über Arzneimittel zu informieren, sondern beispielsweise auch, um über Präventionsmaßnahmen zu beraten oder bei der Vermittlung von professioneller Unterstützung behilflich zu sein“, teilte der Landkreis mit, der das Logo vergeben hat. Die Apotheker wurden dazu besonders geschult.

Landkreis - „Wir teilnehmenden Apotheken haben uns für das Projekt demenzfreundliche Apotheke entschieden, weil wir uns verpflichten wollen, einen nachhaltigen und unentgeltlichen Beitrag vor Ort zu leisten. Aus eigener Erfahrung und von den Nöten einiger unserer Kundinnen und Kunden wissen wir, dass man zu Beginn einer Demenzerkrankung mit der Situation überfordert ist und nicht weiß, wohin man sich wenden kann. Unsere Funktion ist hier die des Lotsen. Konkret verweisen wir an die Fachstellen sowie an die Beratungsangebote vor Ort und überregional“, begründet Raphael Felber, Inhaber der Raphael-Apotheke Starnberg, seine Teilnahme. Bisher sind die Marien-Apotheke in Krailling, die St.-Vitus-Apotheke, die St.-Sebastian-Apotheke und die Vita-Plus-Apotheke in Gilching, die See-Apotheke in Herrsching sowie die Aesculap-Apotheke, die Raphael-Apotheke und die Ludwigs-Apotheke in Starnberg dabei.

Petra Fontana von der Fachstelle für Senioren im Landratsamt sieht das Logo als wichtigen Schritt, um für die betroffenen Menschen eine „breite Akzeptanz in der Mitte der Gesellschaft“ zu ermöglichen. Dr. Sonja Mayer, Vizepräsidentin der Bayerischen Landesapothekerkammer und Projektleiterin in den Landkreisen Starnberg und Fürstenfeldbruck, betont, dass die „Demenzfreundlichen Apotheken“ auch pflegende Angehörige entlasten können, die sich nun in der Apotheke informieren und dort wichtige Tipps erhalten können.  

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