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Ausweichen mit Folgen: An der Münchner Straße krachte dieser Wagen gegen eine Betonmauer – der Unfallverursacher flüchtete.

Unfall in Starnberg

Deswegen herrschte am Donnerstag Chaos

Ein Unfall mit Fahrerflucht hat am Donnerstagabend in Starnberg kilometerlange Staus verursachte. Die Polizei konnte den Fall aufklären.

Starnberg - Ein Unfall auf der Münchner Straße auf Höhe der Strandbadstraße hat am Donnerstagabend zu einem Verkehrschaos geführt. Zeitweise stand der Verkehr, obwohl in den Ferien geringer als an normalen Tagen, praktisch still. 

Nach Angaben der Polizei war ein zunächst unbekannter Autofahrer gegen 17.15 Uhr von dem Firmengelände an der Münchner Straße gegenüber der Strandbadstraße über die beiden Spuren stadteinwärts Richtung Autobahn eingebogen. Ein Tutzinger (28), der mit seinem Wagen Richtung Autobahn fuhr, musste ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. „Durch das Ausweichen prallte der 28-Jährige mit seinem Pkw jedoch gegen das rechts befindliche Geländer an der B 2 und dem dort anschließenden Fuß- und Radweg. Durch den Aufprall wurden die Airbags ausgelöst und der Pkw rauchte stark“, teilte Johannes Bauer von der Polizei mit. 

Der Verursacher fuhr davon. Der Tutzinger erlitt eine Platzwunde am Kopf und wurde vom Rettungsdienst versorgt. Die Starnberger Feuerwehr band auslaufende Flüssigkeiten und versuchte, den Verkehr zu regeln, so gut es ging. Eine Stunde waren zwei Spuren gesperrt, was zu Rückstaus durch die ganze Stadt und in den Nebenstraßen führte. 

Nachforschungen der Polizei führten auf die Spur des flüchtigen Unfallfahrers. Der Mann, ein 60-jähriger Münchner, wurde schließlich an seiner Arbeitsstelle erreicht und meldete sich danach bei einer Münchner Polizeidienststelle. Sachschaden insgesamt: rund 8000 Euro. Es war nicht der einzeige Einsatz der Feuerwehr: Am Donnerstag musste sie eine Garage auspumpen, am Freitag stürzte ein Baum um und musste beseitigt werden.

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