Diebstahl in Starnberg

Acht Bommel als Beute

Auf ungewöhnliche Beute hatte es eine Rentnerin in Starnberg abgesehen: Mit einer Schere als Tatwaffe sammelte sie Pelz-Bommel.

Starnberg – Es gibt Diebstähle, die glaubt man nicht: Eine Rentnerin (68) hat in einem Geschäft an Mützen insgesamt acht Bommel abgeschnitten, um sie für ihre eigenen Mützen zu verwenden.

Einer Verkäuferin eines Geschäftes an der Josef-Jägerhuber war zunächst aufgefallen, dass die Pelzbommel an mehreren Strickmützen fehlten – sie waren abgeschnitten worden. Kurz danach fiel der Frau die 68-Jährige auf, die nach Angaben der Polizei sich auffällig im Bereich der Mützenständer herumdrückte und eine Nagelschere in der Hand versteckt hatte. Die Rentnerin gab an, sie stelle selbst Mützen her, ihr die Bommeln dafür aber zu teuer seien. Teuer sind die in der Tat: Der Sachschaden wird bei acht Bommeln mit rund 300 Euro angegeben. Beweisprobleme sollte es nicht geben – das Geschäft wird mit Videokameras überwacht.

Rubriklistenbild: © dpa

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